DPASyriens Regime führt einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung, gilt als verlängerter Arm des Iran, unterstützt Hamas und Co. Dennoch hält sich US-Präsident Obama zurück, eine militärische Intervention kommt für ihn nicht in Frage. Eine vergebene Chance?
http://www.spiegel.de/politik/auslan...846691,00.html
Also ich finde den kommentar erfrischend ehrlich.
Das ist des doch auch worum es in wirklichkeit geht: Unsere Interessen gegen die anderer. Und warum der Mitforist "unsere" interessen ernster nimmt, als die der Syrer, Iraner, Russen und Chinesen ist ja auch verständlich.
Gegen diese Meinung kann man wenigstens klar Stellung beziehen, mit Bezug auf moralische Grundsätze. Ich habe lieber etwas weniger Geld, als das ich meinen Nachbarn erschlage um ihm seins zu stehlen.
Das sehen halt viele anders.
Insofern bin ich froh, daß der Mitforist mal tacheles geredet hat, und nicht, wie sonst üblich, moralische Gründe für eine Intervention in Syrien heuchelt. Mit einem Lügner kann man nicht ehrlich diskutieren.
Gehen sie also nicht zu hart mit ihm ins Gericht.
Stellen sie lieber klar, warum sie (und ich) als überzeugte "Gutmenschen" uns nicht auf das moralische Niveau einer Räuberbande herablassen wollen. Das ist (leider) auch nicht selbstverständlich und bedarf der Erklärung.
Denken Sie doch lieber mal über den Begriff "Terrorist" nach, Außer, dass er von dem Assad-Regim genutzt wird, macht er nicht wriklich Sinn. Ich nehme an, dass Sie damit ihre Sympahtie für die syrische Diktatur ausdrücken wollen.
Aber gerade weil von dieser Seite große Vorwürfe über die hier in SPON benutzte Sprachweise vorgetragen wird, sollten Sie in ihre Begrifflichkeit um so genauer sein.
Ich denke, nach allem, was in Nah-Ost derzeit abläuft, der Westen dort nichts auch nur ansatzweise richtig machen kann. Kultur, Mentaliät, alles nicht kompertibel. Die westlichen Ideale haben unter diesen Völkern schlicht keinen Platz.
Achten wir einfach darauf, dass wir selber nicht untergehen und das benötigte Öl in die richtigen Hände gelangt. Mehr ist nicht zu tun.
Und genau hierin begruendet sich die Position von Putin.Er forderte Sanktionen sowohl fuer das Regime als auch fuer die "Rebellen".Und wies darauf hin ,dass die Handlungen letzterer besser zu observieren seien. Und Obama sind die Haende gebunden,weil er Russland und China und den Iran nicht aus seinen Ueberlegungen ausschliessen kann.Diese Tatsache unter dem Deckmantel einer vermeindlichen Vernunft zu verstecken ist in meinen Augen Heuchelei.Er hat geholfen die Opposition zu unterstuetzen und er steht auch schon in den Startloechern fuer ein militaerisches Eingreifen.Wie war noch einmal der Name des Preises,der Obama verliehen wurde?
Vielleicht liegt es daran, dass die Aussage nicht gerade logisch durchdacht war. Ich darf sie noch einmal zusammenfassen. Putin ist mächtiger als Obama, weil der es nicht wagt mit Syrien Krieg zu führen. Als Analogie könnte man auch den Fürst von Liechtenstein nehmen, der sicher auch mächtiger als der US-Präsident ist, weil auch dort kommen die USA mit Einmarsch nicht weiter...
Obama liegt mit seiner Politik in Syrien soweit richtig, das er eine militaerische Intervention ausschliest! Dieser Teil von Obamas Politik ist richtig! Denn Syrien ist nicht Libyen! In Syrien wuerde sich die Nato sehr blutige Nasen hohlen und es kaemen sehr viele Sodaten nur noch in Saergen wieder zurueck in ihre Heimat! Denn die syrische Armee ist von Russland mit hochmodernen S300-Luftabwehrraketen ausgestattet worden! Diese wuerden jeden Angreifer vom Himmel holen! Und einen Einsatz von Bodentruppen kann weder die USA noch die Nato riskieren! Denn es weiss niemand, ob Russland nicht doch zu seinen (aus Sowjetzeiten) stammenden Beistandspakt steht! Und was das bedeuten wuerde, muss ich wohl nicht erklaeren! Und ich moechte mir so eine Situation nicht in meinen schlimmsten Alptraeumen vorstellen!