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Amerikanische Haushaltskrise: China droht*USA mit Geldentzug

Die US-Schuldenkrise beunruhigt den größten Gläubiger des Landes: China äußert deutliche Kritik an Washingtons Haushaltspolitik. Für*besonders scharfe*Worte schickt die Regierung in Peking einen Ökonomen vor - der droht*damit, den Amerikanern den*Geldhahn*zuzudrehen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...774379,00.html
  1. #110

    andersrum

    Zitat von andreasoberholz Beitrag anzeigen
    Heißt doch im Klartext China besitzt die USA und kann diese Zwingen zu tun was China will. Die USA haben sich das selbst eingebrockt, und haben damit stillschweigend dem Verkauf ihres Landes zugestimmt.
    Anders herum wird ein Schuh draus:
    China hat Angst, investiertes Geld zu verlieren;
    hier äußert sich die Panik des Gläubigers.

    Wenn die USA die Notenpresse anwerfen, können die Chinesen ihre Papiere anzünden - das "Drohen" der Chinesen ist nichts als "Pfeifen im Wald....".
  2. #111

    Auch die Chinesen wissen, dass ihre Wirtschaft von den USA abhaengig ist

    sie werden sich genau ueberlegen wie und ob sie regulierend eingreifen. Von all denen die bisher gepostet haben war kein einziger dabei, der den Sachverstand hat dies zu beurteilen. Ich auch nicht. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir nur, dass hier jemand den Finger gehoben hat um einen Denkprozess einzuleiten und den Republikanern klar zu machen, dass sie ihre Verweigerungshaltung aufgeben muessen. Noch sind ja 2 Wochen Zeit.

    Da die Chinesen ja ihren wirtschaftlichen Aufschwung ueberwiegend den USA verdanken wird man sich genau ueberlegen wie man vorgeht und ob es opportun ist Millionen Menschen zu entlassen, die ein selbst fuer China nicht mehr kalkulierbares Gewaltpotential darstellen.

    Ich ueberlege wann werden die Republikaner der Anhebung der Schuldengrenze zustimmen um sich als Retter der Nation beiden naechsten Wahlen praesentieren zu koennen.
  3. #112

    Renten, Theorie und Praxis

    Zitat von Gandhi Beitrag anzeigen
    Ich bezweifle nicht die Zahlen, die Sie hier anfuehren, sondern die Kenntnis, die dahinter steckt.
    Die Ausgaben fuer die Renten (social security) haben nichts, null Komma null mit dem Defizit zu tun. Die Renten finanzieren sich aus den Beitraegen, die Arbeitnehmer und -geber entrichten muessen. So lautet das Gesetz und so ist es auch.
    Dass allerdings verschiedene Regierungen sich in der Vergangenheit illegalerweise zur Finanzierung anderer Projekte da bedient haben, aendert nichts an den Tatsachen.
    Theorie und Praxis sind in der Theorie das Gleiche; in der Praxis sind sie es eben nicht.
    Genau so sieht es mit der Rentenversicherung aus. Die wird zwangsweise vom Gehalt samt Steuern abgezogen. Landet alles in einem gorssen Topf und wird von Politikern nach belieben verprasst. Der sogennate "Social Security Trust Fund" enthaelt nicht einen mueden Cent, nur US Staatsanleihen. Seit 2009 sind die Sozialabgaben von Einkommen geringer als die Ausgaben (Renten). Also bitte, wo soll das Geld her kommen? Sollen wir (US) die Renten in Staatsanleihen anstatt $$ auszahlen? Haben sie da einen Loesungsvorschlag?
  4. #113

    Was, die Chinesen haben eine eigene Rating-Agentur ?

    Ja dürfen die das denn ?
    Das sind doch gar keine richtigen
    Kapitalisten, das sind ja nicht mal
    richtige Demokraten !

    Sowas sollte verboten werden, es ist antiamerikanisch.
    Typisch für das dauernde Ami-Bashing hier
    und auch sonst überall, einfach ekelhaft.

    John Wayne, where are you now...
  5. #114

    und das schlimmste für dioe meisten "Sachverständigen"

    der Volks- und Globalwirtschfaft hier muß ja sein, daß China nur durch den (fast) absolut unbeschränkten KAPITALISMUS dort hin gekommen ist, wo es jetzt steht.
    Das waren nicht wir, nicht die Globalisierung, nicht der Kommunismus.

    Nein - das war der KAPITALISMUS und das vor allen Augen dieser Welt und sie nutzen alle Stellschrauben.
    DAs paßt natürlich in keine linke Schublade - und da ja Kapitalismus an sich böse ist, wird China böse enden.
  6. #115

    Na ja,

    Zitat von fritzyoski Beitrag anzeigen
    Ihren Ausfuehrungen zufolge sind die Reichen also in Wirklichkeit arm? Tut mir leid, selten so einen Schwachsinn gelesen.
    Sie scheinen nicht der Einzige zu sein, der meinen Kommentar als Schwachsinn betrachtet. Deshalb gehe ich mal davon aus, dass es meine Schuld ist. Ich konnte ja nicht wissen, dass man hier einen Ironie on und off button benutzen muss.
  7. #116

    Made in XY...

    Wer hat letztendlich was von Made in XY. Der Produzent, er verlagert ja im Sinne seiner Gewinnmaximierung Produktionsstätten ins "billige" Ausland und das macht er nicht im Sinne seiner Mitmenschen, sondern seiner selbst. Moral spielt dabei eine Rolle. Allgemein können wir kleinen Bürger mit unserem Kaufverhalten auch mitwirken. Man kauft einfach mal ne Zeit lang Produkte einer heimischen Marke, produziert in sonstwo nicht mehr ein und schwupps, sieht die Lage vom Unternehmer wieder anders aus. Dass die USA unter anderem mit ihrem in China produzieren lassen und nun fehlt Geld schlecht dastehen, tja und die lieben Großen, die am Gewinn halt teilhaben und den halt nicht an die USA im geignetem Masse abgeben müssen, tja. Aber da fängt es ja schon mit an und wir Konsumenten können auch Einfluss nehmen, so ist das.
  8. #117

    °

    Zitat von kalzifer Beitrag anzeigen
    Und seltsam ist, dass Deutschland immer noch Entwicklungshilfe an China transferiert...
    Warum ist das seltsam? Deutschland braucht inzwischen Entwicklungshilfe!
  9. #118

    Ach nee!

    Zitat von Toerpe Schweiz Beitrag anzeigen
    Das ist eine Fehlinterpretation. Das einzige was die Chinesen besitzen, sind Schuldpapiere in Dollar.
    Ach ja und was passiert wenn China damit den Markt überschwemmt?
    Damit dürften die USA ggb. China erpressbar sein, oder etwa nicht?

    Nichts anderes hat China doch versucht mit seiner Drohung.
    Schließlich sind die USA ein wichtiger Absatzmarkt für China, also sollen die bitte mal schön machen was China will.
  10. #119

    das stimmt

    Zitat von Toerpe Schweiz Beitrag anzeigen
    Auch in diesem Beitrag regiert das Wunschdenken.

    Die Chinesen handeln in akuter Panik und aus reinem Selbstineresse. Sie zuallererst haben ein Interesse, dass das System noch eine Weile so weiter läuft und sie ihre Exportüberschüsse einfahren und selber finanzieren können. Die Abhängigkeit besteht zu ungefähr gleichen Teilen, mit leichtem Vorteil für die USA, weil die sich nur in ihrer eigenen Währung verschuldet haben.

    Vorgeführt wird hier nur eines: Die Nervosität der Gläubiger ...
    die Chinesen sind ein egoistisches Volk das nur aus
    Selbstinteresse handeln. Da lob ich mir schon unsere
    amerikanischen Freunde deren Credo Altruismus ist.
    Irgendwie sollte man die Chinesen zur Räson bringen
    und wenn zu Not unsere Soldaten die Demokratie in
    Peking verteidigen müssen.








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