Amazons Web-Festplatte: Die Gigabyte-Preise purzeln

Backups, Videos, Musik: Seit Dienstag bietet Amazon neuen Speicherplatz im Netz an, verspricht Sicherheit und günstige Preise. Mit dem Vorstoß kommt das Unternehmen seinen großen Konkurrenten zuvor -*und attackiert etablierte Anbieter auf einem Zukunftsmarkt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...753743,00.html
  1. #30

    #

    Zitat von bigdaddy2 Beitrag anzeigen
    Sehe ich genauso, darum bleiben meine Daten auf dem heimischen Rechner und backups kommen auf die externe Festplatte. Sollte wider erwarten mein DLS abschmieren, das Internet ausfallen oder Amazons Clouddienst versagen...nun, so habe ich immer noch Zugriff auf meine Daten, während alle anderen dumm aus der Wäsche schauen.
    Und sollte wieder Erwarten eine Überschwemmung oder Atombombe usw. Deinen Rechner und Backups zerstören? Die Daten wären dann für immer weg. Ein Backup bei Amazon, wäre mittelfristig wieder verfügbar wenn das Internet ausfällt.
  2. #31

    Rat

    Zitat von Mulharste Beitrag anzeigen
    60GB für 79 €?
    LOL, die spinnen bei Apple.
    Nein, das ist äußerst kostengünstig. Schließlich wird jedes Bit von Steve Jobs bei Vollmond handgestreichelt. :-)
    Ich habe bei Ubuntu 2 GB frei. Ich bin skeptsch meine Daten auf fremden Servern zu sichern. Noch septischer wäre ich mit Firmendaten.
    Ich rate zu:
    Wer mit einem größeren USB Stick (16Gb) auskommt sollte sich in den nächsten Tagen an seinen Feinkost Händler des Vertrauens wenden. ;-)
    Wems nicht reicht: 1 Terabybyte (rd. 1000 GB) gibt es mittlerweile für rd. 60 - 70€. 500 GB (massenhaft) für 50 Taler. Das reicht (privat) wenn man nicht Blu-ray Filme sammelt. Aus schlechter Erfahrung: Sichert eure Daten auf einer NEUEN Festplatte.
    Regelmässige Backups nicht vergessen. Besonders nach arbeitsintensiven Tagen (bin überfällig......).
  3. #32

    Dropbox verschlüsselt nicht

    Zitat von Schinkenfisch Beitrag anzeigen
    Jau, bei Dropbox kommt noch eine feine Rechteverwaltung und Versionierung hinzu. Soweit ich weiß werden die Dateien auch mit 256 RSA verschlüsselt.
    Darüberhinaus gibt es bereits Client-Programme für viele Plattformen (nutze persönlich Windows, MacOS und Android).

    Dropbox mag bei großen Kapazitäten nicht so preiswert abschneiden, aber "um mal flott was mit Freunden zu tauschen" ist es perfekt.
    Zudem hat man die Möglichkeit seine kostenlose 2 GB mittels Freundschaftswerbung auf bis zu 10 GB aufzustocken (bin schon bei 5 GB).
    Zum letzten Mal, die Daten bei Dropbox sind gegenüber Dropbox komplett offen! Nur gegenüber Amazon S3 wird dann (wohl) verschlüsselt. Wer also Dropbox nutzt, muß vorher lokal verschlüsseln. Ich nutze https://secure.cloudsafe.com/ als WebDAV-Storage. Reicht für mich.
  4. #33

    Amazons Web-Festplatte: Die Gigabyte-Preise purzeln

    Es ist erschreckend, wie oberflächlich 'Spiegel' in letzter Zeit recherchiert!
    Willkommen auf Focus, Bunte etc. Niveau.
    Klasse Preisvergleich bei Cloud Speicherplatz. Google bietet das auch, aber nicht sehr günstig. Zu behaupten Strato sei bei 1000 oder 2000 GB günstig, heisst nur, der Redakteur hat entweder keine Ahnung oder war zu faul richtig zu recherchieren. Bei 'Alice' zahle ich für Alice Smart Disk 3,90.-€ im Monat für 1500 GB. Das ist im Vergleich spottbillig!
    Gruß
    Gunnar
  5. #34

    Wenn ich viiiiiieel Zeit hätte...

    ... würde ich ein Stück Software bauen, welches mir all diese zahllosen 2-oder-5GB-Space-for-free-Angebote zu einem RAID 10 zusammenstellt.
  6. #35

    lokales backup

    Zitat von ralf_si Beitrag anzeigen

    Ich weiß daher immer noch nicht, warum ich meine Daten irgendwo und nicht lokal speichern soll. Sogar mit Software-Raid habe ich keinerlei Probleme.
    gibt zwei Gründe.

    1. Wenn man von verschiedenen Stellen drauf zugreifen will.

    2. Für den Hausbrand, wenn das lokale Backup Tape mit abgebrannt ist.
  7. #36

    Leerzeile

    Zitat von FTAASO Beitrag anzeigen
    Ach herrje - Spielzeugdaten also. Alles außer Videodaten ist also was für Nerds... Ich bin auch einer. Ich habe Word-Texte, selbst aufgenommene Familienfotos, Excel-Tabellen, sonstige Dateiformate... ich würde ja eine Filmesammlung als Spielzeugdaten bezeichnen. Ändern sich nicht, kann man bei Bedarf problemlos neu kaufen und sind im Zweifel auch nicht so wichtig. Mir sind Backups wichtiger, selbst erstellter Daten (ob beruflich oder Privat) wichtig genug, um sie außer Haus und regelmäßig zu sichern.
    Sehe ich aber auch so wie ihr Vorschreiber. Ich habe mehrere 100 GB Bilddaten, aber nur etwa 5 GB MP3, und was den Rest betrifft (Textdateien, "Excel"-Tabellen, Quelltext, ...), dass passt auf einen Stick. Das ist Pipifax.

    Die andere Sache ist aber die, das ich meine privaten Daten nie in eine Cloud geben würde, meine Musik und die Bildersammlung aber sehr wohl. Nicht falsch verstehen: Die Bilder habe ich nicht selbst Fotografiert.
    Gerade aber da sehe ich das Problem, denn ich begehe ja damit in gewissem Sinne einen Rechtsbruch. Die einen Daten will ich nicht in die Cloud geben, und die anderen darf ich nicht in die Cloud geben (abgesehen von dem irren Preis, der bei ein paar 100 GB anfällt).
  8. #37

    Zitat von Ragnarrök Beitrag anzeigen
    Wer mit einem größeren USB Stick (16Gb) auskommt sollte sich in den nächsten Tagen an seinen Feinkost Händler des Vertrauens wenden. ;-)
    Welcher denn, ALDIweil ich bei den üblichen Verdächtigen nichts gefunden habe?

    Ich ging dabei davon aus, daß "Feinkosthändler" eher ironisch gemeint war und Käfer keine USB-Sticks im Angebot hat.
  9. #38

    Völliger Wahnsinn...

    Wer seine Firmendaten oder auch private Daten außer Haus gibt, sprich in eine Cloud auslagert, sollte sich schnellstens beim Arzt untersuchen lassen. Verschlüsselung, sichere Lagerung, usw., alles Blödsinn. Die Anbieter dieser Cloud-Laufwerke bzw. Technologien werden immer Zugriff auf die Daten haben. Hier wird ein völlig falscher Weg gegangen. Bereits jetzt werden viele Firmen ausgespäht und merken es nicht einmal.
  10. #39

    .

    Zitat von peter78 Beitrag anzeigen
    ... würde ich ein Stück Software bauen, welches mir all diese zahllosen 2-oder-5GB-Space-for-free-Angebote zu einem RAID 10 zusammenstellt.
    ...und damit die Gefahr daß die Daten abgegriffen werden um den Faktor der Anzahl genutzter Space-for-free-Angebote erhöhen.