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Amazonas-Extremwanderung: 6400 Kilometer, 50.000 Mückenstiche, 859 Tage

Er trotzte Anakondas, Kaimanen und aggressiven Ureinwohnern: Der Brite Ed Stafford hat als erster Mensch eine Wanderung von der Quelle bis zur Mündung des Amazonas geschafft. Etwa 6400 Kilometer legte er in zweieinhalb Jahren zurück - einen Tag vor dem Ziel brach er zusammen.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...710939,00.html
  1. #30

    !

    Habe solche aufgeblasenen Egos, die etwas völlig sinnloses und überflüssiges tun, nur um der erste zu sein, der es getan hat, noch nie verstehen können.

    Die indigenen Völker leben dort seit Jahrtausenden, ohne jede Hilfsmittel und sind glücklich und zufrieden (so man sie denn in Ruhe lässt).
  2. #31

    Doch

    Zitat von maxmehr2008 Beitrag anzeigen
    ... echt coole Sache, mutig, abenteuerlich, Indianajonesig :)) ... sicher eine unglaubliche Erfahrung, die mit Geld nicht zu bezahlen ist !!!
    Kostet 100.000 EUR.
  3. #32

    Aber von West nach Ost!

    Zitat von sagichned Beitrag anzeigen
    Ist doch klar was er als nächstes machen will: Die sibirische taiga durchqueren, das hat auch bisher noch niemand gemacht.
    Und nicht von Süd nach Nord, das schafft auch ein Fußkranker!
    Starke Leistung von Ed Stafford! Ich ziehe meinen Hut.
    20km würde ich vielleicht auch noch schaffen, das müsste aber dann reichen!
  4. #33

    .

    Zitat von Ireland Beitrag anzeigen
    ich verfolge die Geschichte schon eine Weile und frage mich, ob die Engländer sowas wie ein Abenteuer Gen haben - (klar es gab hier auf SPON auch Geschichten über Deutsche Explorer)

    Klasse Leistung und übrigens hatte er sich auch eine Botfly "eingefangen" - wer will kann ja mal nach Botflys googeln gibt auch ein schönes Video auf Youtube LOL
    Mal davon abgesehen, dass mich die Luft dort unten innerhalb von 12 Stunden dahinraffen würde, allein schon wegen dieser Viecher meide ich solche Regionen.

    Morgens nach dem Frühstück erstmal 10 Zecken und 2 Botfly Larven ziehen. Ne. Da spiele ich doch lieber den entfernten Bewunderer.
  5. #34

    klischee

    hätte man nicht noch ein paar mehr klischees einbauen können in den artikel? es fehlt noch ein jaguar, der nachts das lager umstreift!

    und der amazonas ist voll mit speisefischen, aber der gute hat sich natürlich vor allem von piranhas ernährt und ist auf kaimane gestoßen, die mal eben locker doppelt so groß gewesen sein sollen wie sie es normalerweise sind. ach ja, mal wieder schön alle klischees bedient, glückwunsch spon!
  6. #35

    Deutsche Sprache, schwere...

    Schön, daß SpOn im Text korrektes Deutsch anwendet.
    Schade, daß sich in der dazugehörigen Fotoreihe wieder "Felbusch-Deutsch" eingeschlichen hat.

    Die Rede ist vom korrekten "wohlgesinnt" (im Text) und ebenso umgangssprachlich üblichen wie falschen "wohlgesonnen" (in der Fotoreihe, Bild 4).
  7. #36

    Erwaehnung in dem Artikel

    Nach meinem Verstaendnis kann man den Amazonas nicht am Hauptfluss entlang wandern, allenfalls die Unterelbe entlang auf der Deichkrone und ueber die Sperrwerke.
    Also, was hat er wirklich getan?
    Wie ist er ueber Nebenfluesse und Graeben gekommen, was hat er in den Suempfen und Feuchtgebieten getan, die tagesmaerscheweit das Flussufer saeumen?
    Wie ist er durch den Busch vorangeschritten, wo man gar nicht schreiten kann?
    Oder ist er irgendwie parallel zum Haupftfluss gewandert mit Riesenumwegen, wo noetig, demnach fast ueberall?
    Nichts von diesen praktischen life-Dingen findet auch nur eine Erwaehnung in dem Artikel.
  8. #37

    Ammamazonas

    Zitat von senf-mit-sauce Beitrag anzeigen
    Kostet 100.000 EUR.
    Ich frage mich was da so viel kostet?
    Ok, Hinflug/Rueckflueg und Ausruestung aber sonst?
    Wenn man es richtig macht, hat man eigentlich keine laufenden Kosten, denn man kann sich vom Urwald ernaehren und Uebernachtung dort ist auch umsonst (oder man kann ihn mit dem Leben oder Mueckenstichen bezahlen ha ha ha).

    Wenn sich Nehberg mit der Badehose im Regenwald absetzen laesst, hat er bestimmt auch keinen Koffer mit Geld dabei.

    Zitat von deepocean Beitrag anzeigen
    bei allem respekt(!) für diese leistung; aber , was soll das... damit kann man sein ego befriedigen, ist ja auch schon was, aber ansonsten muss man wohl nicht alles machen....
    damit auf die zerstörung des regenwaldes aufmerksam machen? naja, an den haaren herbeigezogen....; dann könnte man auch mit der kettensäge ins nächste möbelgeschäft spazieren (die aufmerksamkeit wäre garantiert;-) )
    Was hat man davon sein Leben lang an einem Schreibtisch zu verbringen und ein mal im Jahr nach Malle zu fliegen?
    Jedem das seine.
    Wer gerne Abenteuer erleben will, braucht deshalb kein aufgeblasenes Ego und auch nicht den Segen von Leuten, die so was nicht verstehen koennen. Solche Abenteurer sind oft mehr "down to earth" als die meisten Staedter und Sesselfurzer, da Sie mit vielen verschiedenen Voelkern und Lebensweisen in Kontakt kommen.

    Hut ab vor der Leistung. Auch muss man nicht alles was man tut fuer einen uebergeordneten Zweck wie "Rettet den Regenwald" tun, auch wenn das loeblich ist. Wenn er aber mit seiner Aktion als Nebeneffekt darauf hinweist, auch gut.

    Zitat von deepocean Beitrag anzeigen
    was ist das nächste; auf stöckelschuhen durch die antarktis?
    Hat doch Messner schon gemacht! LOL
  9. #38

    was ich selber denk.....

    Zitat von Basou Beitrag anzeigen
    Ich bin jetzt 70 Jahre alt und hatte u.a. im Amazonasbecken 6 Jahre gelebt und war immer in diesem riesigen Gebiet von West nach Ost unterwegs.
    Hut ab, vor der Leistung, von West nach Ost den Kontinent durchquert zu haben, jedoch halte ich die Story teilweise für ein "FAKE"!
    ....
    Uuups, der Spiegelverlag ist nur 600 Mtr. von meiner Wohnung entfernt und warscheinlich werde ich wieder für diesen Tread 7 Tage gesperrt?
    "Was ich selber denk und tu, das trau ich auch dem Anderen zu." gell???:-))))))
    Ist für mich immer interessant, mit welcher Präzision dieser Spruch zu 100% immer zutrifft.


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