DPAOb Sportschuhe, T-Shirts oder Taschen - neue Produkte von Adidas und Reebok soll es bald nicht mehr bei Amazon oder Ebay zu kaufen geben. Der Konzern verbietet seinen Händlern den Vertrieb über solche Internetplattformen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...838717,00.html
Das ist in meinen Augen eine absolut weltfremde Managemententscheidung und wird sich meiner Meinung nach als Knieschuss herausstellen. Nicht der Hersteller sollte seinen Kunden diktieren wo sie einzukaufen haben, sondern sollte sich im Absatz den Kundengewohnheiten anpassen. Es ist ja nicht so als ob es nicht genügend Alternativen zu Adidas gäbe ...
Hahaha
Wie viele davon sind offizielle Adidas-Händler die es betrifft?
Ja die sind in der Minderzahl.
Ist echt der offizielle Händler bereit 40-55% seines Umsatzes fallen zu lassen oder lässt er Adidas fallen?
Ich hoffe das dies der Startschuss ist für die bei uns weniger bekannten Sportartikel-Marken ANTA und LiNing etc.
Klar: billig produzieren und teuer verkaufen, und möglichst noch mit Preisgarantie. Und der blöde Verbraucher spart 4 Monate an um sich ein Paar Schuhe vom Streifenhörnchen zu kaufen. Cleveres Marketing oder der Anfang vom Ende.
doch. Ganz einfaches Vertragsrecht. Der Hersteller beliefert nur, wer sich an vertragliche Standards hält. wer dagegen verstößt fliegt raus. Zwischen Hersteller und Handel gibt es keinen Lieferzwang, wem die geänderten Bedingungen nicht passen, bekommt keine Ware. Vermutlich deshalb auch die lange Übergangszeit. An den Großhandel unter alten Vertragsbedingungen gelieferte Schuhe dürfen natürlich verkauft werden.
Ob das gut ist, kann ich nicht sagen. Rechtlich sehe ich kein Problem.
Der Computerhändler an der Ecke bekommt auch nix mit angebissenen Obst von Hersteller. Als Gebrauchtgeräte kann er apple hingegen führen.