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Amazon, Ebay und Co: Adidas verbietet Verkauf über Onlineplattformen

DPAOb Sportschuhe, T-Shirts oder Taschen - neue Produkte von Adidas und Reebok soll es bald nicht mehr bei Amazon oder Ebay zu kaufen geben. Der Konzern verbietet seinen Händlern den Vertrieb über solche Internetplattformen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...838717,00.html
  1. #10

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Nö, erleichtert. Denn die stehen nun konkurrenzlos im Netz, so dass der suchende Käufer nur noch diese findet...
    und sich daher selbst SOFORT als Plagiate entlarven, wenn die Originale dort nicht mehr vertreten sind. Wie lange, glauben Sie, werden die Angebot dort stehen, ohne das Ebay von Adidas eine Klage an den Hals bekommt, bzw. die Händler, die das Zeugs evtl. noch anbieten ?
  2. #11

    Zitat von ratem Beitrag anzeigen
    ... dann kaufe ich eben was, wo nicht "Adidas" oder "Reebok" draufsteht.
    volle zustimmung.
    der konsument wird entscheiden ob er sich vorschreiben lässt wo er kauft.
  3. #12

    Soso

    Zitat von uezegei Beitrag anzeigen
    Wie lange, glauben Sie, werden die Angebot dort stehen, ohne das Ebay von Adidas eine Klage an den Hals bekommt, bzw. die Händler, die das Zeugs evtl. noch anbieten ?
    Lange genug. Klappt doch bislang offenbar auch, wenn man den diversen Berichten über Adidas' Markenschutzdetektiven Glauben schenken darf.
  4. #13

    Und? Dann kaufen wir eben...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ob Sportschuhe, T-Shirts oder Taschen - neue Produkte von Adidas und Reebok soll es bald nicht mehr bei Amazon oder Ebay zu kaufen geben. Der Konzern verbietet seinen Händlern den Vertrieb über solche Internetplattformen.

    Adidas verbietet Verkauf über Amazon und Ebay - SPIEGEL ONLINE
    ...Niki oder Puma. Der Plastikmüll kommt sowieso aus den gleichen chinesischen, indischen oder pakistanischen Fabriken.
  5. #14

    Typischer Knieschuss

    Das ist in meinen Augen eine absolut weltfremde Managemententscheidung und wird sich meiner Meinung nach als Knieschuss herausstellen. Nicht der Hersteller sollte seinen Kunden diktieren wo sie einzukaufen haben, sondern sollte sich im Absatz den Kundengewohnheiten anpassen. Es ist ja nicht so als ob es nicht genügend Alternativen zu Adidas gäbe ...
  6. #15

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Seit wann sind rechtswidrige Eingriffe in die Interna der Händler eine "Verbesserung" der Markenposition?
    Was ist daran rechtswidrig?
    Einige RA anderer Markenhersteller verdienen sich mit Unterlassungsklagen und Abmahnungen seit Jahren eine goldene Nase, wenn z.B. ebay-Verkäufer die entsprechenden Herstellerrichtlinien umgehen.
  7. #16

    Schuss in das eigene Bein

    Hahaha

    Wie viele davon sind offizielle Adidas-Händler die es betrifft?
    Ja die sind in der Minderzahl.

    Ist echt der offizielle Händler bereit 40-55% seines Umsatzes fallen zu lassen oder lässt er Adidas fallen?

    Ich hoffe das dies der Startschuss ist für die bei uns weniger bekannten Sportartikel-Marken ANTA und LiNing etc.
  8. #17

    Preisabsprachen und Co.

    Klar: billig produzieren und teuer verkaufen, und möglichst noch mit Preisgarantie. Und der blöde Verbraucher spart 4 Monate an um sich ein Paar Schuhe vom Streifenhörnchen zu kaufen. Cleveres Marketing oder der Anfang vom Ende.
  9. #18

    345345345

    Zitat von r. schmidt Beitrag anzeigen
    Es wird wohl Zeit, dass bei solchen monopolistischen Praktiken der Gesetzgeber einschreitet. Ich kann keinen Grund sehen einem Händler vorzuschreiben wie und wo er seine gekauften Produkte zu welchen Preisen anbietet.
    doch. Ganz einfaches Vertragsrecht. Der Hersteller beliefert nur, wer sich an vertragliche Standards hält. wer dagegen verstößt fliegt raus. Zwischen Hersteller und Handel gibt es keinen Lieferzwang, wem die geänderten Bedingungen nicht passen, bekommt keine Ware. Vermutlich deshalb auch die lange Übergangszeit. An den Großhandel unter alten Vertragsbedingungen gelieferte Schuhe dürfen natürlich verkauft werden.

    Ob das gut ist, kann ich nicht sagen. Rechtlich sehe ich kein Problem.

    Der Computerhändler an der Ecke bekommt auch nix mit angebissenen Obst von Hersteller. Als Gebrauchtgeräte kann er apple hingegen führen.
  10. #19

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Seit wann sind rechtswidrige Eingriffe in die Interna der Händler eine "Verbesserung" der Markenposition?
    Ich weiss nicht ob das rechtswidrig ist.
    Eine grosse Firma die Musikequipment herstellt hat ihren Haendlern verboten die Produkte unter einem bestimmten Mindestpreis abzugeben.
    Damals vor 10 Jahren war das OK.








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