Forum


 

"The Amazing Spider-Man": Spinne auf Sinnsuche

Sony PicturesHier hängt die Spinne auch mal in den Seilen: Mit "The Amazing Spider-Man" beginnt die Karriere des Superhelden mit neuer Besetzung von vorn. Der Film pflegt das Erbe des Comic-Epos'. Die überraschende emotionale Tiefe macht ihn absolut sehenswert - genau wie die großartige Emma Stone.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,840842,00.html
  1. #10

    optional

    Die Verfilmung Spidermanns, mit dem Darsteller Nicholas Hammond in den 70ern, war der letzten Verfilmung mehr als voraus, deswegen setze ich persönlich schon Hoffnung in die Neustverfilmung. Weg mit dem Kitsch und flacher Erotik. Und weniger CGI. Mich würde es glücklich machen.
  2. #11

    Hier bitte Titel angeben!

    Guckt sich doch eh keiner an. Dieses Jahr gibt es nur drei sehenswerte Filme die geguckt werden.

    Batman Begins

    The Dark Knight

    The Dark Knight Rises


    Alle als Triple Feature!

    Nur noch 27 Tage!
  3. #12

    Als ich zum ersten Mal vom Reboot hörte, dachte ich auch, was der Blödsinn soll, so früh nach den anderen Filmen damit zu kommen. Aber da ich sowieso alles andere als ein Fan der ersten Drei bin, weil Maguire einfach ein albernes Stehaufmännchen ist und das Ganze völlig kindisch rüberkam, wurde ich dann doch aufmerksam, als ich hörte, dass die Neuverfilmung ganz anders daherkommen sollte. Der dritte Maguire-Teil war nur noch peinlich. Wer sich an die Tanzszene erinnert, weiß, was ich meine.

    Ich habe den Film zwar noch nicht gesehen und kann ihn deswegen nicht beurteilen, aber Reboots sind manchmal eine großartige Angelegenheit. Nolan hat es mit Batman vorgemacht und das Bond-Team mit Casino Royal...
  4. #13

    Geschichtenerzählen ist Geschichterecyclen

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Für mich ist und bleibt Maguire der einzige Spiderman. Genauso wie Bale der einzig wahre Batman ist. Ich verstehe auch nicht, wieso man nach so kurzer Zeit eine Filmreihe neu aufrollt. Das ist pure Geldmacherei und zudem hat mich der Trailer nicht überzeugt. In diesem Jahr habe ich sowieso nur 3 Filme auf dem Zettel. Die Doku "from something to nothing", Batman TDKR und Prometheus.
    Oh frubi, seit sich Menschen Geschichten erzählen, erzählen sie nichts Neues, sondern nur Altbekanntes in immer neuer Variation. Und das Varieren, das aus dem anderen Blickwinkel neu erzählen, ist das Interessante an diesen Geschichte. So war das bereits mit "Apuleius´ Metamorphosen, hier: Amor&Psyche" einerseits, "Aschenputtel" bzw. "Die Schöne und das Biest" andererseits; dem östlichen "Sieben Samurai" und den westlichen "Glorreichen Sieben" und am kompaktesten im Kurosawas "Rashomon". Es gibt nicht eine Geschichte, die immer wieder neu verfilmt wird, sondern verschiedene Blickwinkel. Und deshalb wird nach dem heiteren Tobey auch der düstere Andy nicht ohne Interesse sein...
  5. #14

    Zitat von grouchmetoo Beitrag anzeigen
    Oh frubi, seit sich Menschen Geschichten erzählen, erzählen sie nichts Neues, sondern nur Altbekanntes in immer neuer Variation....
    Wenn das so wäre, würde es nur eine einzige Geschichte geben.
  6. #15

    Deswegen

    Zitat von nyarlathotep Beitrag anzeigen
    Die letzten Spiderman-Filme haben den Helden bereits gegen die Wand gefahren, wieso sollte man sich nach so kurzer Zeit alles wieder von vorne antun? Bis auf ein paar 3D Szenen sieht alles wieder so aus wie noch vor 5 Jahren. Warum den Herrn der Ringe nicht auch gleich nächstes Jahr wieder von vorne verfilmen?
    Gerade WEIL Spiderman 3 völlig mißlungen war,muss ein Reboot her. Und da Spidey schon immer der Teenager unter den Helden war,muss auch ein halbwegs junger Darsteller her. Und wer die Actionszenen mal detailliert vergleicht , der sieht ENORME Unterschiede - zumindest zum ersten Film. Obwohl ich den mag, konnte man noch in jeder Szene sehen, wann ein digitales Double eingesetzt wurde. Ansonsten gebe ich Herrn Kleingers recht: gelungener Reboot. Allerdings sah ich die Straßenschluchten nicht alsmethaphorische Abgründe. Dazu hat die Game-inspirierte Egoshoote-Optik die Wahrnehmung viel zu sehr dominiert.
    Was am Film wirklich zu kritisieren ist, steht hier:
    Filmkritiken, Marcus Fliegels Meinung zu aktuellen Filmen im Kino | TrailerSeite.de
  7. #16

    hm

    Oje, ich war eigentlich wirklich gespannt auf den Film. Hab mich nicht drauf gefreut, aber ich war gespannt. Und jetzt schreibt SPON darüber eine positive Rezension. Da kann er ja nur Müll sein.
  8. #17

    Ich mochte die 3 Filme von Raimi auch, vorallem den ersten. Aber Maguire war einfach nie toll in der Rolle, zumindest nicht wenn man die Comics kennt und ich habe die in meiner Kindheit über Jahre gelesen, vorallem die Die Spinne Publikationen von Condor, ich hab aber auch huete noch einige (auch neuere) Hefte daheim, wobei ich die modernen nur bedingt gut fand. Auf jeden Fall ist Garfield viel, wirklich viel, mehr der Peter aus den Comics. Kein ewiger Dauerloser der nur mit Maske auf mal den Mund aufbekommt, sondern ein unsicherer aber auch verschmitzter Peter, intelligent und humorvoll. Eben ein richtiger Mensch, kein plakativer Stereotyp dem der Bus weg fährt. Wer dem Film keine Chance gibt nur weil es ein Reboot ist, der macht eindeutig einen Fehler und tut der Leistung der Beteiligten unrecht. Selbst wenn Sony das Ding nur wegen der Kohle gemacht hat, Webb war kein sicherer Weg aber letztendlich ein ausgezeichneter. Amazing Spider-Man ist für mich nicht nur (deutlich) der beste Spider-Man Film, sondern auch mit die bislang beste Marvelverfilmung überhaupt.
    PS: Ich fand Keaton besser als Bale (den ich aber auch sehr gut find). ;)
  9. #18

    Ich war hin- und hergerissen, ob ich mir den Reboot ansehen soll, weil meiner Meinung nach Maguire die labile Persönlichkeit viel besser rüberbrachte als Andrew Garfield (auch wenn der dritte Teil grottig war). Garfield scheint aus meiner Sicht von seiner Ausstrahlung her der klassisch beliebte Highschool-Junge zu sein, der seine Eltern stolz macht, aber Peter Parker ist hingegen jemand, der schüchtern ist.
    Ich habe früher die Comics von meinem Bruder gelesen und als ich den Trailer sah, war ich von der Figur des Peter Parker enttäuscht. Aber ich werde mir den Film dennoch ansehen unddem guten Andrew eine Chance geben, jedoch erwarte ich nicht ganz so viel.
  10. #19

    optional

    Die ersten beiden Verfilmungen haben nicht wegen Maguire, sondern trotz Maguire funktioniert. Im ersten Film war man erfreut ob der comichaften Verfilmung und den ansehnlichen SpecialEffects. Der Kobold war eher schwach gemessen an den Comics. Da hätte man mittels FX sicherlich mehr rausholen können, wenn man ihn deutlich näher am Original gehalten hätte. Dieses diabolische Grinsen hat man leider aufgegeben zugunsten eines sehr starren Robot-Fliegers, aber gut. Der zweite Teil hat nahezu ausschließlich von Alfred Molina gelebt. Da hat sich gezeigt, dass ein guter Bösewicht einen Film nahezu allein tragen kann (siehe auch Dark Knight, der ohne die brilliante Darstellung Heath Ledgers letztlich kein so guter Film geworden wäre; er flacht ja auch im letzten Drittel DEUTLICH ab). Der dritte Teil war im Grunde nur noch ein Aufguss mit der Hatz nach größer, schneller, bombastischer. Hier konnte lediglich noch der Sandmann gut in Szene gesetzt werden. Maguire ist ein durch und durch mittelmäßiger Schauspieler, der am besten war, wenn er das Kostüm und die Maske getragen hat. Die zwischenmenschlichen Szenen waren IMHO nicht überzeugend. Ich hoffe, dass Garfield da besser ist. Vom Aussehen her, entspricht er deutlich mehr dem Vorbild. Er ist eine Mischung aus der Ditko- und der Romita-Version. Das stimmt also schonmal.

    Ich habe mir diesen 4 Min-Trailer angesehen. Ich hoffe, das das noch keine Endfassung war. Die FX mit dem Auto auf der Brücke waren ausgesprochen schwach. Das sah aus wie in einem mittelmäßigen PC-Spiel und auch die Szene, in der die Echse den Sitz streift, war schlecht umgesetzt. Ich bin sehr gespannt, wie das heute im Kino wirkt.

    Grundsätzlich freue ich mich über jede Marvel-Verfilmung. Selbst die ersten drei Spider-Man-Verfilmungen waren - trotz ihrer Schwächen - sehenswert.

    Hier schrieb aber jemand positiv über die Hammond-Verfilmungen aus den 70ern. Wer diese als positiv betrachtet, muss schon leidensfähig sein. Die waren damals schon unfreiwillig komisch; selbst für mich als damals jugendlichen Extrem-Fan der Spidey-Comcs war das hart an der Schmerzgrenze. Dabei stelle ich noch nicht einmal auf die Special Effects ab, die ja im Grunde nicht vorhanden waren, sondern eher auf Nicholas Hammond: der war noch schlechter als Maguire. Und das muss man erstmal bringen^^








TOP



TOP