Avenger-Fans ASSEMBLE!!!
Oder wie es auf Deutsch auch heißen mag. Ihr müsst den Film unbedingt im Original sehen. Keine Übersetzung wird dem Original gerecht.
Schade nur, dass es in 3D ist :(
MVLFFLLC/ MarvelScarlett Johanson im Catsuit, das Set gesichert wie eine Festung: Die Comic-Adaption "The Avengers" soll "die Leute aus den Sitzen hauen", sagen die Macher. SPIEGEL ONLINE hat sich hinter den Kulissen zum teuersten Marvel-Film aller Zeiten umgeschaut - und ein riskantes Leck entdeckt.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,826770,00.html
Avenger-Fans ASSEMBLE!!!
Oder wie es auf Deutsch auch heißen mag. Ihr müsst den Film unbedingt im Original sehen. Keine Übersetzung wird dem Original gerecht.
Schade nur, dass es in 3D ist :(
Das kann doch mal passieren. ;-) Erwarten Sie von SPON etwa, dass zuerst genau recherchiert wird?
Und was The Avengers an sich angeht ... Ja, es ist "nur" PopCorn-Kino. Aber diese Diskussion über Ansprüche an dieses Genre hatten wir erst letzte Woche (Battleship). Da kann man nur sage: Entweder mag man es oder man hasst es.
Ich steh auf Comic-Verfilmungen, auch wenn sie den eigentlichen Comics nicht das Wasser reichen können. Aber es kracht und knallt an allen Ecken und Enden. Und die Special Effects sind auch wieder der Hammer. Wenn ich Rosamunde Pilcher sehen möchte, dann brauch ich nicht ins Kino gehen. Dann kann ich auch ZDF einschalten und mich gepflegt langweilen.
Achja. Gleich vorweg. Ich schau mir auch abspruchsvolle Filme an. Aber das Eine schließt das Andere nicht aus.
Norton wurde auch deshalb ersetzt, weil er wohl nicht der einfachste Kollege sein soll.
Und ja man kann Hulk auch als Charakterfilm anlegen. Bleibt nur die Frage wie erfolgreich das wird ( siehe Ang Lees Hulk)
Der Bruch zwischen Norton und Marvel erfolgte während der Postproduktion von "Der unglaubliche Hulk". Norton hielt sich bereits bei der Promotion des Films merklich zurück. Gagenforderungen für künftige Filme spielten da noch keine Rolle.
Und ja, "Hulk" als Charakterfilm kann funktionieren, hätte dann aber nur viel "Banner" und wenig "Hulk".
Auch im Actionkino bzw. Science Fiction Kino gibt es ein breites Spektrum und zwischen z.B. einem Michael Bay ("Transformers") und einem Christopher Nolan, J.J. Abrams oder im vorliegenden Fall Joss Whedon, die es trotz der vermeintlich einschränkenden Action-Ummantelung immer wieder schaffen starke Charaktere und Geschichten zu erschaffen, liegen meiner Meinung nach Meilen. Gerade Whedon war immer wieder in der Lage Genre-Konventionen auf höchst amüsante und unterhaltsame Weise auf den Kopf zu stellen (auch wenn er sich hauptsächlich in der Serienwelt ausgetobt hat - ob sich das auch auf die Filmwelt übertragen lässt wird sich noch zeigen). Allerdings muss man erst einmal die Scheuklappen vor den Augen ablegen um das erkennen zu können.
Und natürlich ist Hollywood eine Industrie - das ist allerdings auch nicht erst seit gestern so. Wenn man allerdings als Zuschauer jeden Film aus rein wirtschaftlichen Aspekten betrachtet wird man kaum einen Film in irgendeiner Form ansprechend finden, sei es Popcorn-Kino oder ernsthafteres Kino.
Was Edward Norton angeht, hat er sich schon während seiner erfolgreicheren Zeit als Schauspieler nicht immer die einfachsten oder wirtschaftlich erfolgsverprechendsten Projekt ausgesucht. Ob es sich beim Bruch mit Marvel um eine reine Geldfrage handelte, darf also durchaus bezweifelt werden.
... so könnte man diesen Artikel in einem Umschlag an Marvel schicken. Aber wahrscheinlich ist die beidseitige Liebesbekundung bereits abgeschlossen. Einen derart unkritischen, gar unterwürfigen Artikel von SPON liest man wirklich selten. Es wäre interessant zu wissen, wie dieser "Irrläufer eines Druckbefehls" eines angeblich so geheimen Dokumentes genau geschehen sein soll. Wollte die Assistentin von Herrn Jackson doch tatsächlich nur das Drehbuch in ihrem Büro auf einem Laserdrucker auf einen Papierstapel bannen und dann schafft sie das was sonst kaum einer auf diesem Planeten vermag; der digitale Druckauftrag schafft es ungewollt (auf zumindest mir technisch unerklärlich Weise) irgendwie das lokale Firmennetzwerk zu verlassen und in die Freiheit des Internets zu entweichen, um dann die Firewall eines fremden Unternehmens zu durchbrechen, dort einen fremden und offenbar baugleichen Drucker auszumachen, der sich auch anscheinend fremden Druckaufträgen gar nicht zur Wehr zu setzen schien, und die so zusammen letztendlich diese große Weltkatastrophe auslösten? Na wenn dieses Mysterium nicht einer Verfilmung wert ist, dann weiss ich auch nicht.
Genau! Aber das wurde ja 1998 bereits von Hollywood aufgewärmt - immerhin mit Uma Thurman, Ralph Fiennes und Sean Connery, aber mit eher bescheidenem Resultat.
Daß es unter diesem Namen auch etwas von Marvel Comics gab, war mir glatt entgangen.
Egal, gedenken wir der Tatsache, daß John Steed (Patrick Macnee) mittlerweile 90 ist und selbst die absolut zeitlose Mrs. Emma Peel (Diana Rigg, Dame Commander of the Most Excellent Order of the British Empire) immerhin auch schon 73. Dabei ist es schon ironisch, daß diese vieldekorierte Theaterschauspielerin mit ihrer Fast-Comic-Rolle zur ewigen Ikone wurde, bevor ihre eigentliche Karriere überhaupt begann. Manch ein Experte mag sich auch noch daran erinnern, daß sie mal mit James Bond verheiratet war, was sie aber nicht überlebte. Vielleicht war das der Grund, warum sie Bonds bisher einzige Ehefrau blieb.
Nun ja, eine Spekulation sei noch erlaubt - ob Scarlett Johansson wohl eine würdige Nachfogerin Diana Riggs als Emma Peel werden könnte ...