Wäre schon toll wenn die Seite den Ansturm heute überlebt hätte.
Wer keine Lust hat, während eines Praktikums nur das Chefbüro zu putzen, findet Hilfe im Internet. Dort berichten Ex-Praktikanten von ihren Einsätzen, loben sinnvolle Arbeitsstellen - und warnen vor dreisten Ausbeutern.
http://www.spiegel.de/unispiegel/job...712676,00.html
Wäre schon toll wenn die Seite den Ansturm heute überlebt hätte.
Mal wieder ein tolles Instrument zum bösen Arbeitgeberbashing.
Leistung ist schlecht und wer Ehrgeiz hat, ist ein böser Kapitalist.
Wir übernehmen jeden, der gute Leistungen zeigt, die anderen, die sich selber schon im Porsche sehen, aber zu blöd sind, um bei Excel eine Autosumme zu ziehen, natürlich nicht.
Das sind dann diejenigen, die dann auf Seiten wie diesen Rache nehmen und Firmen in den Dreck ziehen, die andere mit mehr Grips mühsam aufgebaut haben. Wer wirklich glaubt, dass solche Instrumente einen brauchbaren Wert haben oder auch nur 5% der Inhalte stimmen, glaubt auch, dass die Erde von vier Elefanten und einer Schildkröte getragen wird, solange es nur in der Zeitung steht.
Traurig, dass solche überflüssigen Plattformen auch noch in Medien wie SPON Gehör finden.
Wenn die EU auf Druck der Gewerkschaften ein "Grundgehalt" für Praktikanten einführt, dürften damit ca. 80% aller Praktikastellen wegfallen, insbesondere diejenigen für ganz junge Leute, z.B. Abiturienten. Das beträfe auch Studenten, die Pflichtpraktika absolvieren müssen und die bereits jetzt Probleme haben, Praktika zu finden. Bei einem Bezahlzwang von Praktika müssten diese dann unter enormem Zeitaufwand ein (zwangsbezahltes) Praktikum finden - das es aber kaum noch geben würde. Auch in diesem Feld zeigen sich somit die fatalen Auwirkungen, die die Arbeit von Gewerkschaften mit sich bringen. Aber sicher haben auch hier diese weltfremden Bürokraten eine Lösung: wenn durch den Zahlzwang die Zahl der Praktika einbricht, wird halt dann ein neues Zwangsgesetz gefordert, mit dem die Unternehmen zwangsverpflichtet werden, Praktika anzubieten. Kein Problem, wofür der Sozialist nicht eine Lösung per Gesetzeszwang parat hat ...
In Spanien und Frankreich ist es bereits heute so, daß Praktka nur im Rahmen einer Ausbildung oder Studienganges erlaubt sind, wenn das Praktikum Bestandteil dieser Ausbildung oder dieses Studienganges ist. Ist dem nicht so, so darf das Unternehmen faktisch kein Praktikum vergeben. Ein Bekannter von mir arbeitet im Jugendaustausch und der muß täglich enttäuschten Abiturienten, die nach dem Abi zur Aufbesserung ihrer Sprachkenntnisse ein paar Wochen in Paris oder Madrid ein Praktikum machen wollen, erklären daß dies aufgrund der sozialistischen Verbotspolitik und dem negativen Einfluß der Gewerkschaften in diesen Ländern nicht geht.
Ihre eigene Beschränktheit ist Ihnen offenbar wirklich nicht bewusst oder? Niemand sagt, dass Praktikanten immer und überall nur ausgebeutet werden. Wenn Sie das in Ihrer Firma nicht so handhaben, super. Dann aber zu denken, in anderen Unternehmen würde es genauso laufen, und es gäbe ja eigentlich kein Problem ist.....schlimmer als in Excel eine Autosumme nicht bilden zu können.
Ich finde die Idee sehr gut. Viele Firmen verbrauchen Praktikaten als billige, da in gewissen Bereichen kaum bis gar keine Vergütung gezahlt wird, Arbeitskräfte. Warum sollte also kein Ranking erstellt werden, welche Firma mit Praktikaten fair umgeht und welche Firma nur nach kostenloser Arbeitskraft aus ist.
Es ist ja wirklich schon ein Unding, dass in gewissen Bereichen (Werbe-Agenturen) gar nichts an den Praktikanten gezahlt wird. Die erbrachte Leistung ist also für die Firma umsonst. Ersetzt für ein paar Wochen oder im schlimmsten Fall für 6 Monate eine volle Arbeitsstelle. Wirklich praktisch.
Hier muss eindeutig eine Regelung geschaffen werden, sodass eine Mindestvergütung gewährleistet ist. Schließlich wird der Praktikant vollzeit eingesetzt und der Praktikant als solcher lebt nun einmal auch nicht von Luft und Hoffnung allein.
Ne, ich bin ja Arbeitgeber, das kann ich mir nicht leisten.
Übrigens bekommen bei uns alle Praktikanten eine Aufwandsentschädigung i.H.v. 500 Euro pro Monat, das sollte ich vielleicht noch hinzufügen. Eine Ausbeutung kann ich da nicht erkennen, zumindest nicht bei den überschaubaren "Arbeitszeiten" und Tätigkeiten.
Praktika dienen sicher nicht in erster Linie dem Arbeitgeber, denn freiwillig gibt einem niemand seine Arbeitsleistung.
Sie dienen der beruflichen Selbstfindung, für viele dem Aufpolieren des Lebenslaufes, der Hoffnung auf eine Übernahme im jeweiligen Betrieb, natürlich auch der Mitarbeiterfindung durch die Unternehmen.
Dafür, dass viele Unternehmen diese Möglichkeiten bereitstellen, eine Art Racheseite (jaja, ein paar loben auch) ins Netz zu stellen, ist völlig unreflektiert und dient schlicht und einfach niemandem.
Wenn ich mich als Praktikant ausgenutzt fühle und das Unternehmen von A***löchern nur so wimmelt, dann breche ich ab und Ende der Durchsage. Dazu brauche ich keine Hilfe einer Internetseite mit zweifelhaften, ungeprüften Inhalten.
Wäre es andersrum und würde es ein Netzwerk von Unternehmen geben, die sich vor faulen, ewig krank feiernden Mitarbeitern/ Praktikanten warnen (natürlich dann ebenfalls namentlich genannt), dann wäre es (zu recht) ein Skandal; so wird eine völlig hirnverbrannte Idee abgelobt, deren einzige Folge ist, dass die Unternehmen, die dort von u.U. rachsüchtigen Praktikanten an den Pranger gestellt werden, einfach GAR KEINE Praktikanten mehr nehmen. Ob das im Sinne der Volkswirtschaft ist, wage ich mal zu bezweifeln.
P.S.: Lieber Kuchenbob, Ihre unqualifizierte Beleididung am Anfang Ihres Postings ist einfach nur ...egal.
Dass was Sie und diese Seite tun ist doch das, was Sie mir versuchen vorzuwerfen. Nämlich alle über einen Kamm zu scheren. Woher wissen Sie,dass die Mehrheit der Unternehmen tatsächlich Praktikanten ausnutzt? Ich kenne keines und wenn es nur eine Minderheit ist, die negativ heraussticht, dann ist die Möglichkeit einer generellen, anonymen Geißelung, wie es diese Seite vorsieht, völlig kontraproduktiv.
Aber vielleicht bin ich auch zu beschränkt, das kann natürlich auch sein.
Ist doch super. Gerade mittelständische Unternehmen die bei potentiellen Arbeitern nicht sehr bekannt sind, können sich über die Unternehmenskultur im Unternehmen informieren. Wenn ein Unternehmen gutes Betriebsklima und faire Bezahlung bietet, kann das gute und günstige Werbung für das Unternehmen sein. Und man kann sich problemlos von den schwarzen Schafen distanzieren.
Die Chefs die sich hier outen sollten sich doch freuen, wenn sich so der gute Ruf ihrer Firma rumspricht.
Ich habe schon einige Praktika gemacht. Von einem sehr guten (und bezahlten!) Praktikum in einem großen Stahlunternehmen mal abgesehen, hätte ich mir das ganze sparen können. Leider verlangte die Studienordnung Industriepraktika.
Warum sollte es kein Ranking geben?
Ich habe selbst waehrend meines Studiums 1995 ein Praktikum beim Deutschen Ring in Hamburg gemacht und kann darueber nur Gutes berichten: 1000DM/Monat - interessante und herausfordernde Arbeit. Ich habe viel gelernt und gleichzeitig einiges fuer die Firma geleistet.
Zugegeben: Ich hatte seitdem nie wieder so kompetente Chefs wie dort.