Alles sei: "dialog- und konsensorientiert". Mit anderen Worten der Mann ist nicht in der Lage Ziele durchzusetzen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
dapdDrei Monate ist Peter Altmaier im Amt - und hat in dieser Zeit viel Wind gemacht. Jetzt legt der Umweltminister sein Programm bis zur nächsten Bundestagswahl vor. Der Plan weckt keine zu großen Erwartungen, dennoch birgt er Gefahren. Droht dem Merkel-Vertrauten die Entzauberung?
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...850391,00.html
Alles sei: "dialog- und konsensorientiert". Mit anderen Worten der Mann ist nicht in der Lage Ziele durchzusetzen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Die Energiewende wird als "gesamtgesellschaftliche Aufgabe" deklariet. Das hört sich erst einmal ganz gut an. Warum werden dann aber nicht ALLE daran beteiligt ? Ich stelle mir das ähnlich vor wie beim "Aufbau Ost". Bei den Energie-Wende-Kosten haben sich aber verschiedenste Bereiche wohl durch Lobbyarbeit schön aus der Verantwortung "gestohlen". DAS abzuändern darf der Herrn Minister nicht vergessen !!!
Mit der ganzen heißen Luft, die er als Dauergast in den boulevardesken Polittalks verbreitet, könnte man umweltpolitisch sicher mehr anfangen ...
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Gruselig, was hier online gestellt wird.
nicht begriffen...
Spart der Bürger 30% Strom, steigt der Anteil der Erneuerbaren wegen des Einspeisevorranges, die Anzahl der kWh auf die die Umlage umgelegt werden kann sinkt und ein Jahr danach steigt die EEG Umlage im gleichen Maße der persönlichen Einsparung des Bürgers.
Der Klapsmühle ist kein Entkommen, das IST ja der Sinn des EEG... Es gibt nur einen einzigen Weg bei den Kosten, den Weg nach oben. Da helfen kein "Energieberatungen" und Einsparungen verschärfen den Anstieg der Umlagen noch.
"Kostenlose Energieberatung..:"
Na Klasse... das bringt's ganz sicher!!!
Beim Thema "Strom sparen" braucht man keine kostenlose Energieberatung - da reichen Informationen aus dem Internet und ein leihweises Energiekostenmessgerät.
Und beim viel wichtigeren Thema "Heizenergie sparen" muss man sich die erforderlichen Maßnahmen (Dämmung, Pellet- oder Wärmepumpen-Heizung, Solarkollektoren, neue Fenster) auch leisten können ... und da sind die Kosten für den Energieberater "Peanuts"...
Was wirklich nötig wäre, hat man wieder mal übergangen. Weil es anders als das "Marketing-Bla-Bla-wir-tun-was-wischi-waschi" den Staat wirklich Geld kosten würde:
Förderung für Eigenheim/wohnungsbesitzer für (Heiz-)energiesparende Maßnahmen.
In den schönen Rechenbeispielen werden nämlich immer wieder die tollen "Sowiesokosten" reingerechnet: Wenn man die Fassade oder das Dach oder die Fenster sowieso neu machen muss, dann kann man gleich noch ein paar cm. Dämmstoff mit anbringen lassen. Amortisiert sich dann ja schon in 7, 10 oder 13 Jahren.....
...aber leider sind z.B. an meinem gebraucht gekauften Haus Baujahr 1979 sowohl Fassade also auch Dacheindeckung und Fenster noch in einem 1a Zustand. Weil der Vorbesitzer damals zum einen nicht aufs geld geschaut hatte beim bauen und hochwertige Produkte verbaut hat und zum anderen der Vorbesitzer nix hat Vergammeln lassen (also z.B. die Fassade regelmäßig gestrichen hat).
Leider aber entspricht der Dämmstandard halt nicht den heutigen üblichen Werten...
So, jetzt komme ich auf einmal auf Amortisationszeiten von 15, 20 oder 25 Jahren ... denn ich muß eine Dacheindeckung klasse. Das erlebe ich vielleicht gar nicht mehr?
Wenn ich statt dessen diese energiesparenden Modernisierungen (Material & Lohn) z.B. voll degressiv abschreiben könnte (wie unsere Eltern es in den 60er/70er Jahren mittels §7b konnten), dann würde sich das eher rechnen.
Oder man sollte die Abschreibemöglichkeiten für Handwerksleistungen, die es jetzt schon gibt, so ändern, daß bei energiesparenden Maßnahmen nicht 20%, sondern 50 oder 80 von der EkSt-Last abgezogen werden können - und zwar nicht max. 600 oder 2000 EUR/Jahr, sondern bis zu z.B. 30.000. Und vor allem: für Lohn & Material - nicht nur für "vor Ort erbrachte Dienstleistungen"...
Das alles würde einen Boom im Bereich Wärmedämmung/Modernisierung auslösen .... der zum Großteil an die heimischen Handwerker geht würde und oft auch an heimische Hersteller von Bauprodukten.
Aber.... da müsste man ja auf Konfrontationskurs mit Schäuble gehen, der seine Milliarden für die Banken, Südeuropa, den Flughafen Berlin, das unnötige Betreuungsgeld und andere Verschwendungen braucht... ;-)