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Alterung der Gesellschaft: Wirtschaftsweise fordern Rente mit 69

Bald sollen die Deutschen noch länger arbeiten: Die Wirtschaftsweisen plädieren dafür,*das Renteneintrittsalter bis 2060 auf 69 zu erhöhen. Anders ist der demografische Wandel aus ihrer Sicht nicht zu bewältigen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...763323,00.html
  1. #350

    .

    Wenn die Finanzkrise erst einmal voll ausbricht, wird der Wirtschaftsweise Rente mit 96 fordern.

    Die sind doch völlig verrückt.
  2. #351

    oooo

    Zitat von nocheinbuerger Beitrag anzeigen
    Na so ein Zufall: Just in dem Moment, wo Finanzminister Schäuble von seinen Beamten durchrechnen läßt, wieviel er bei der Erhöhung des Rententrittsalters auf 69 sparen könnte, weil er jeden Cent für die Rettung von Griechenland, der PIIGS-Länders und des Euros braucht, genau zu diesem Zeitpunkt plädieren unsere weisen Wirtschaftler exakt für das Gleiche. Ein Schelm, wer dabei Arges denkt.

    http://www.welt.de/wirtschaft/articl...chrechnen.html
    nein, die forderung der wirtschaftsweisen ist schon älter. einfach mal gucken, wann dieser thread aufgemacht wurde...
  3. #352

    Zu- und Ausschuss

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Das ist doch überhaupt kein Problem, wenn man da die Pflicht der Firmen dagegen stellen würde Arbeitnehmer bis 69 einzustellen. Schon wäre das kein Problem mehr. Was man aber ändern müsste wäre, dass geschonte Politiker so lange arbeiten können, solange sie noch jeden Scheiß abnicken können.
    Hehe, ganz recht!

    Was auch mir immer wieder auffällt ist, dass bei allen möglichen Schweinderln, die so kreuz und quer durchs Dorf getrieben werden, niemand eins und eins zusammenzählt. Die schweinderltreibenden Politiker nicht, und das staunende Wahlvolk auch nicht.

    Ein Regeleintrittsalter in die Rente erst von 69 Jahren würde eine erhöhte Arbeitslosenquote bedeuten, wenn denn wirklich bis in dieses Alter gearbeitet würde. Das ist völlig eindeutig. Genauso eindeutig ist aber wohl auch, dass kaum ein Arbeitnehmer so lange durchhalten wird. Das wissen auch unsere Freunde im Berliner Dilettantenstadel. Die wollen auch keinen fast 70jährigen Dachdecker oder Maurer im Gerüst hängen sehen.

    Worum geht es also? Um eine Senkung der Rentenbezüge. Um nichts anderes geht es und ging es auch schon bei Einführung der Rente mit 67!

    Vor diesem Hintergrund wird die Aussage der Dame von der Leine erst recht zynisch: Sie fordert eine „Zuschussrente“, hat dies aber vorsichtshalber noch nicht mit dem Finanzminister abgestimmt:
    http://www.ftd.de/politik/deutschlan...tml?mode=print

    Bei FTD.de liest sich das alles ein bisschen anders als beim SPIEGELonline.
  4. #353

    Gerade mal vier Monate …

    Zitat von inci Beitrag anzeigen
    nein, die forderung der wirtschaftsweisen ist schon älter. einfach mal gucken, wann dieser thread aufgemacht wurde...
    … so lange dauert es halt, bis die politischen Handlungsgehilfen die Forderung angemessen aufgearbeitet haben. Denen ist schließlich noch das Atomkraftdurcheinander und dieser komische Typ in Libyen dazwischengekommen.
  5. #354

    .

    Zitat von Sapientia Beitrag anzeigen
    Die chronische Pleitenwirtschaft des deutschen Staates kann man so nicht bremsen; das ist nur Kosmetik der Lobbyisten.
    Das ist keine Kosmetik sondern knallhartes Kalkül. Dank zwei parallel auftretenden, durch Medienpropaganda gestützten Phänomenen: dem Jugendwahn und Altersbashing, wird das Alter, in welchem die Beschäftigten durch die Wirtschaft abserviert werden, immer mehr sinken -> die Anzahl der arbeitslosen älteren Menschen steigt -> bei Hartz-IV wird kein Rentenbeitrag mehr übernommen -> gigantische Kostenerspanisse -> schrumpfende Renten -> Altersarmut. Das ist eine brutale, aber nüchterne Kostenberechnung, in einer Gesellschaft, in welcher alte Menschen kein lohnendes Humankapital mehr bieten können sondern nur noch als Kostenfaktoren dastehen.

    Tja, die Abschaffung des Sozialstaates ist eben das Ziel Nr. 1 der neoliberalen Agenda. Da muss man halt immer ein Stückchen weiter gehen, so lange die Bevölkerung es sich gefallen lässt. Hat ja bisher in diesem Land wunderbar geklappt!
  6. #355

    Die Deutschen hätten es verdient

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Wenn die Finanzkrise erst einmal voll ausbricht, wird der Wirtschaftsweise Rente mit 96 fordern.

    Die sind doch völlig verrückt.
    daß man ihnen die Rente völlig streicht. Schließlich war es Deutschland, das unbedingt den Euro einführen wollte. Kaum ein deutscher Wähler hat dagegen aufbegehrt. Jetzt sollen sie auch die Zeche zahlen.

    Ich bin mir sicher, daß der Rentensparvorschlag problemlos durchs Parlament geht und daß noch etliche weitere Maßnahmen folgen werden. Das geschieht dem dummen Michel recht. Wer jetzt noch jung genug ist, der sollte auswandern und wer jetzt noch über Kinder nachdenkt, der sollte sich bewußt werden, welches Leben denen im bankrotten Deutschland einst blüht.
  7. #356

    Alternativlos

    Zitat von stormy_weather Beitrag anzeigen
    ...

    Tja, die Abschaffung des Sozialstaates ist eben das Ziel Nr. 1 der neoliberalen Agenda. Da muss man halt immer ein Stückchen weiter gehen, so lange die Bevölkerung es sich gefallen lässt. Hat ja bisher in diesem Land wunderbar geklappt!
    Rot-Grün ist da nicht viel zimperlicher. Die haben auch die Großkonzerne steuerfrei gestellt, das Casino-Bankertum ermöglicht, Deutsche in Angriffskriege geschickt und die Arbeitnehmer enteignet um ihre Auftraggeber zu bereichern.
  8. #357

    Jepp!

    Zitat von stormy_weather Beitrag anzeigen
    Tja, die Abschaffung des Sozialstaates ist eben das Ziel Nr. 1 der neoliberalen Agenda. Da muss man halt immer ein Stückchen weiter gehen, so lange die Bevölkerung es sich gefallen lässt. Hat ja bisher in diesem Land wunderbar geklappt!
    Wird auch weiterhin klappen. Schritt für Schritt. Mit diesen Bürgern ist kein Staat mehr zu machen. Davon bin ich inzwischen überzeugt.


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