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Altersvorsorge: Linke will mit Rentenkonzept punkten

DPAArbeitsministerin Ursula von der Leyen kämpft für eine Zuschussrente, die SPD hat ein eigenes Konzept vorgelegt - jetzt will auch die Linke in der Debatte über drohende Altersarmut punkten: Die Genossen wollen das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent anheben und die Rente mit 67 stoppen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...856600,00.html
  1. #1

    nicht in deutschland

    Dem Wahlverhalten und der Stimmung gegenüber Bürgern in Ländern die es vorziehen nicht bis zum umfallen zu arbeiten ist zu entnehmen das die Deutschen irgendwie der Meinung sind: "Rente ist was für Babys und Kommunisten".
    Die Linke sollte versuchen mit Ideen wie "Rente mit 80" zu Punkten, damit wäre man hier sicher erfolgreicher.
  2. #2

    Die Linke wird wohl punkten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Arbeitsministerin Ursula von der Leyen kämpft für eine Zuschussrente, die SPD hat ein eigenes Konzept vorgelegt - jetzt will auch die Linke in der Debatte über drohende Altersarmut punkten: Die Genossen wollen das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent anheben und die Rente mit 67 stoppen.

    Linke legt Rentenkonzept vor - SPIEGEL ONLINE
    Nachdem erst jetzt allmählich die Konsequenzen der Agenda 2010 den Wählern klarwerden dürfte die Linke bei den nächsten Wahlen bei diesem Thema punkten. Siehe Artikel heute im Spon, die Reichen werden immer reicher, wenn die 'Volks'parteien da nicht gegensteuern darf man sich nicht wundern wenn es weniger Wähler gibt (im übrigen den Umfragen ist nur bedingt zu trauen denn dass angesichts der Katastrophe der Merkel-Kanzlerschaft die Mehrheit der Deutschen Merkel zustimmt und eine Grosse Koalition nach 2013 will kann ich nicht nachvollziehen)
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Genossen wollen das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent anheben und die Rente mit 67 stoppen.

    Linke legt Rentenkonzept vor - SPIEGEL ONLINE
    Ich sehe sie schon vor mir, all die Foristen die "Kommunismus, Enteignung, Einheitsrente" schrei(b)en und den "mittelständischen Geringverdiener" bedauern, der anstatt 6.000 € monatlich nach Linke-Vorschlag nur noch 5.900 € monatlich zur Verfügung haben und am Hungertuch nagen wird.
  4. #4

    Zitat von seine-et-marnais Beitrag anzeigen
    Nachdem erst jetzt allmählich die Konsequenzen der Agenda 2010 den Wählern klarwerden dürfte die Linke bei den nächsten Wahlen bei diesem Thema punkten.
    Daran glauben Sie wirklich? Ich befürchte beinahe, Sie unterschätzen die Dummheit der Wähler gewaltig.
  5. #5

    Immer noch nicht begriffen?

    Vernünftige Vorschläge haben keine Chance.
  6. #6

    endlich mal normale Leute

    Das ist so ziemlich das intelligenteste Konzept das ich von einer Partei in den letzten Jahren zum Thema Rente gehört habe. Normalerweise müßte das jeder Durchschnittsverdiener sofort unterschreiben können. Dieser wählt aber lieber weiterhin CDU/SPD/FDP/Grüne die ihm die Rente zusammen kürzen und länger arbeiten lassen wollen. Dafür wirft man dann lieber den Versicherungen Provisionen in den Rachen für private Vorsorge mit lächerlich geringer Rendite und arbeitet bis zum umfallen. Wenn die ungerechte Beitragsbemessungsgrenze schrittweise abgeschafft wird, dürfte auch die Finanzierung kein Problem sein.
  7. #7

    Korrektur wird dringend benötigt !

    das ist auch bitter nötig das Rentenkonzept zu überarbeiten, denn die massiven Kürzungen und die Ausage "ihr müsst für eure Rente vorsorgen, Ihr werdet nicht mehr viel bekommen" werden zu massiver Altersarmut führen ! Denn bei den Millionen von prekären Arbeitsverhältnissen und oft unterbrochenen Erwerbsbiografien heutzutage wird für einen grossen Teil der Bevolkerung ganz schön eng. Wo bekommt man heute noch eine Festanstellung. Wir befinden uns ja in der modernen Skalverei.
    Wer kann sich den heute leisten für die Rente was weg zu legen ?
    Ein Leiharbeiter,400 €, 1 €, Praktikat,... bestimmt nicht und somit ist die massive Kürzung ein Betrug an der Lebensleistung vieler betroffener Personen. Den ganzen Tag -40h Woche hart arbeiten und trotzdem noch zum Amt um aufzustocken ?
    Hier stimmt so einiges nicht mehr und sollte dringend korrigiert werden. Die reichen Arbeitslosen hätten genug Geld um hier was beizusteuern.
  8. #8

    Zitat von andrews45 Beitrag anzeigen
    Ich sehe sie schon vor mir, all die Foristen die "Kommunismus, Enteignung, Einheitsrente" schrei(b)en und den "mittelständischen Geringverdiener" bedauern, der anstatt 6.000 € monatlich nach Linke-Vorschlag nur noch 5.900 € monatlich zur Verfügung haben und am Hungertuch nagen wird.
    Ich vermisse die Stichworte Stalin, Stasi, Mauerschützen, Kuba, Nordkorea und SED-Milliarden. Dazu hat sich die LINKE noch recht schamlos beim Modell der Schweizer Bürgerversicherung bedient: ein Land. woselbst bekanntlich die Diktatur des Proletariats verwirklicht ist und das darbende Volk unter der Knute des Bolschewismus ächzt. Beitragspflicht ohne Beitragsbemessungsgrenze bei nach unten und oben begrenzten Rentenansprüchen... das ist übrigens, um ernsthaft zu werden, selbstverständlich kein Einwand und keine Kritik. Originalität ist in der Politik kein Wert an sich, und ein Politiker hat jedes Recht, Konzepte zu übernehmen, die sich anderswo bewährt haben.

    Anzuerkennen ist aber jedenfalls, dass hier auch einmal über inhaltliche Aussagen der LINKEN berichtet und nicht nur über unüberprüfbaren Personaltratsch gewiehert wird.
  9. #9

    Die Schweiz macht es schon so

    Zitat von Moshpit Beitrag anzeigen
    Das ist so ziemlich das intelligenteste Konzept das ich von einer Partei in den letzten Jahren zum Thema Rente gehört habe. Normalerweise müßte das jeder Durchschnittsverdiener sofort unterschreiben können. Dieser wählt aber lieber weiterhin CDU/SPD/FDP/Grüne die ihm die Rente zusammen kürzen und länger arbeiten lassen wollen. Dafür wirft man dann lieber den Versicherungen Provisionen in den Rachen für private Vorsorge mit lächerlich geringer Rendite und arbeitet bis zum umfallen. Wenn die ungerechte Beitragsbemessungsgrenze schrittweise abgeschafft wird, dürfte auch die Finanzierung kein Problem sein.
    Hallo,
    Die Schweiz macht es schon so ähnlich, und die ist wirklich ausserhalb jeden Verdachts, sozialistisch zu sein.

    Gruß Kioto


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