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Altersversorgung: Wulff kann mit Ehrensold rechnen

AFPDie Frage ist so umstritten wie Christian Wulff selbst: Hat ein Bundespräsident, wenn er wegen persönlicher Verfehlungen zurückgetreten ist, ein Recht auf den Ehrensold? Zum Glück für den 52-Jährigen halten zumindest seine Parteifreunde die Verweigerung des Ruhegeldes für undenkbar.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...816120,00.html
  1. #120

    -

    Zitat von Wilder Eber Beitrag anzeigen
    Wenn ich 52 bin habe ich 28 Jahre gearbeitet, und muss noch 15 Jahre bis zur Rente arbeiten. Klar das mir die Selbsbedienungs Verrentungen in der Politik widerlich finde. Nach Guttenberg, Mappus und Wullf gilt das für mich aber für die gesamte Politikmafia. Jede Putzfrau/Mann geniesst bei mir ein höheres Ansehen als diese Bande.
    Herr Gott was regen Sie sich darüber auf. Ob die das Geld in Afghanistan verpulvern oder es hier dem Wulff nachschmeißen. Was macht da den Unterschied.

    Im bankrotten NRW haben FDP und Die Linke die letzte selbst verordnete Gehaltsaufbesserung ja nicht mit gemacht. Es gibt also Möglichkeiten per Wählerkreuz etwas zu verändern.
  2. #121

    Ja klar ...

    Zitat von kaksi Beitrag anzeigen
    http://www.nytimes.com/2012/02/17/wo...r=1&ref=europe

    Hat sich Christian Wulff - durch seinen Rücktritt - nicht um die Demokratie in der BRD verdient gemacht?

    Ja, sicher, auch als abschreckendes Beispiel, nehme ich an?

    Einsicht - nein, danke. Zumindest das hat er mit Guttenberg gemeinsam.
  3. #122

    !!!

    Zitat von El Plagiator Beitrag anzeigen
    Wulffi hat das Vertrauen in ihn aus persönlichen Gründen selbst beschädigt. Wer das eigene Auto mit dem Schlüssel verkratz kann auch nicht seine Versicherung in anspruch nehmen.
    Versuchen Sie das einem Wulff und seinen Politfreunden zu erklären!!!!

    Und wenn er oder seine Gattin das Alter von, sagen wir mal, von 95 Jahren erreichen sollten, dann würden noch seinen Ehrensold die Menschen bezahlen, die heute in den Kindergarten gehen....
    Zwanzig Monate "Dienst" am Volke würden einem lebenslang eine staatliche Apanage in Höhe von 200 Tsd.€ bescheren! Einmalig, da bekommt man automatisch die Sympathien für die hiesege Politkaste!
  4. #123

    Deal um Amt des BP

    Zitat von tlogor Beitrag anzeigen
    Als ich davon gehört hatte, dass Wulff zurückgetreten war, war für mich folgender Deal offensichtlich. Für Merkel war Wulff eine grosse Last. Merkel bat Wulff um Rücktritt mit der Zusicherung des Ehrensoldes. Deshalb war mir vom ersten Moment an klar, dass Wulff den Ehrensold bekommen wird. Sonst wäre einer wie Wulff nämlich nicht zurückgetreten.
    Dem 'Wulff im Schafspelz' traue ich alles zu:
    Deal: "Rücktritt gegen Ehrensold!" ...
  5. #124

    Wenn Wulff tatsächlich den...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Frage ist so umstritten wie Christian Wulff selbst: Hat ein Bundespräsident, wenn er wegen persönlicher Verfehlungen zurückgetreten ist, ein Recht auf den Ehrensold? Zum Glück für den 52-Jährigen halten zumindest seine Parteifreunde die Verweigerung des Ruhegeldes für undenkbar.

    Altersversorgung: Wulff kann mit Ehrensold rechnen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ehrensold von jährlich 200'000.00 EURO lebenslänglich erhalten sollte, plus Wagen mit Fahrer, Büro und Sekretärin, plus sonstige, uns unbekannte Vergünstigungen, für die die Steuerzahler aufkommen müssen, dann soll man bitte nicht mehr über die urteilen, denen es gelingt, Steuern zu hinterziehen.

    In beiden Fällen wird die Staatskasse auf fragwürdige Art und Weise geschröpft!

    Ich nehme aber an, da Wulff nun keine Immunität mehr geniesst, dass gegen diesen Ehrensold geklagt wird. Vovon hier im Spiegel leider nicht mehr gesprochen wird, ist doch wohl die anstehende Klage auf Schadenersatzforderungen gegen Wulff, die aus der Zeit des Übernahmedebakels Porsche - VW stammen, in der Wulff Ministerpräsident von Niedersachsen war! Da könnten später noch Pfändungen folgen, die den Ehrensold betreffend, dann doch der Steuerzahler begleichen muss. Oder wurde dieser Fall schon abgewürgt???

    Es ist sehr bedenklich, dass solche Vorfälle auf höchster politischer Ebene in Deutschlan passieren können!!!
  6. #125

    Sehr geehrte...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Frage ist so umstritten wie Christian Wulff selbst: Hat ein Bundespräsident, wenn er wegen persönlicher Verfehlungen zurückgetreten ist, ein Recht auf den Ehrensold? Zum Glück für den 52-Jährigen halten zumindest seine Parteifreunde die Verweigerung des Ruhegeldes für undenkbar.

    Altersversorgung: Wulff kann mit Ehrensold rechnen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    ....Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel aus Mecklenburg-Vorpommern, mein Verachtung der deutschen Politkultur wächst und wächst, bis hin zur völligen Verachtung. Aber, so wie ich Sie kennengelernt habe, ist es Ihnen egal, Hauptsache Sie können Ihren Eigensinn und Starrsinn frönen.
  7. #126

    Genau

    Zitat von hashemliveloirah Beitrag anzeigen
    Ach du liebes Gottchen, mit der Juristerei haben Sie's offensichtlich nicht:

    "politische Gründe" werden doch bewusst als "weiches Kriterium" genannt, sonst hätte man im Fall eines "lex specialis" einen Katalog eingefügt.

    Als "Politische Gründe" reichen demnach vor jedem Gericht mit Sicherheit "mangelnde Unterstützung" durch die eigene Partei....

    Und weil "harte Kriterien" fehlen, war's das dann schon.

    Der Rücktritt war objektiv gesehen überfällig - für mich stellt sich nur die Frage, ob man's dabei jetzt nicht belassen sollt.

    Im Ergebnis wird sich ja sowieso nicht viel ändern, da die Ansprüche als MdB, MP und BP sowieso gegeneinander aufgerechnet. werden.

    Warum also weitertreten?
    Der Mann hat genau das bekommen, was er verdient.
    Und jetzt ist's genug.
    So sieht's aus. Außerdem hat der Bundespräsident die Freiheit, seinen Rücktritt zu begründen wie er mag. Fehlendes Vertrauen in seine Arbeit ist halt ein politischer Grund (und sicher ist die Rücktrittserklärung vorher darauf geprüft worden, sonnst wären seine teuren anwälte ihr Geld nicht wert :-) ).

    Ob man das gut findet oder nicht, aber dieser Gummiparagraph bietet genug Spielraum, dass er sein Ruhegehalt bekommt.
  8. #127

    You tube

    Ich habe mir gerade noch mal sein Interwiev 2010 angesehen.

    Jetzt könnte er ja mal beweisen, wie ehrlich er damals war!
  9. #128

    Was man...

    Zitat von kaksi Beitrag anzeigen
    http://www.nytimes.com/2012/02/17/wo...r=1&ref=europe

    Hat sich Christian Wulff - durch seinen Rücktritt - nicht um die Demokratie in der BRD verdient gemacht? Nach Ansicht des Bonner Politik-Professors Tilmann Meyer markiert dieser Rücktritt den Beginn eines neuen Kapitels in der Geschichte der BRD. Vermutlich meint er es positiv. Er wird in obigem Link aus den USA (New York Times) zitiert. In dortigen Leserzuschriften kommt vielfache Bewurderung für diese "Leistung" der deutschen Demokratie zum Ausdruck, ja sogar Neid!
    ...so alles in einen kurzen Artikel in einer Zeitschrift einer völlig fremdartigen Mentalität alles so hineininterpretieren kann, tja, kreativ muß man sein.
  10. #129

    dumm gelaufen II

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Dumm gelaufen, denn jetzt kann Wulff

    als Freunde haben, wen er will, wie jeder Bürger auch
    Autos fahren, die er will, wie jeder Bürger auch
    Hotelzimmer nehmen, wie er will, wie jeder Bürger auch
    Upgrades nutzen, wie jeder Bürger auch
    sich Bobbycars schenken lassen, wie jeder Bürger auch

    von den freunden werden ihm nicht viele bleiben, jetzt wo er ohne politischen einfluss ist und nichts mehr für sie tun kann.

    sollte CW der ehrensold versagt bleiben, landet er sehr schnell in der realität jener bürger, welchen er ja so gerne vorbild sein wollte. Dann kann er von den restlichen punkten >>autos fahren die er WILL, teuren hotel-suiten, upgrades und luxusartikel<< nur träumen.








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