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Altersforschung: Forscher knacken Methusalem-Gene

Sie suchten das Geheimnis des gesunden Alterns und durchforsteten das Erbgut von mehr als Tausend Greisen. Jetzt haben Wissenschaftler entdeckt: 150 Genvarianten sorgen für ein langes Leben. Wer viele davon trägt, hat gute Chancen auf den hundertsten Geburtstag.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...704146,00.html
  1. #40

    Dumme Fliegen

    Zitat von FrancoisVillon Beitrag anzeigen
    jetzt tönen wieder die ganzen Gutmenschen, die einerseits gegen Kriege und Gewalt sind, aber sagen, der Mensch sei mit 80 alt und hätte doch gefälligst zu sterben.

    Den Christennörglern sei gesagt: Wenn Gott nicht gewollt hätte, dass wir Menschen Forschung betreiben, hätte er den Menschen nicht mit so einem großen Gehirn gesegnet.
    Nun, der Artikel aus der WAZ besagt aber, dass der älter wird, der ein kleines Gehirn hat. (hoffentlich klappt der Link)

    http://yfrog.com/0gdummefliegenj
  2. #41

    Antwort

    Zitat von meatthezoo Beitrag anzeigen
    @MadMad

    Entschuldigen Sie bitte, aber wenn sie Ihre Meinung mit gleich mehreren logischen Fehlern garnieren, laufen sie Gefahr, dass ihr Anliegen nicht ernst genommen wird.
    Zum Beispiel die standard Frage "dürfen wir Gott spielen", es gibt zwei Antworten darauf:
    a) Es gibt keinen Gott, dann können wir ihn nicht spielen und unsere Regeln selbst definieren (meine Auffassung)
    b) es gibt den Gott, dann ist er nach Definition allmächtig und hat uns erschaffen, inklusive der Fähigkeit über unser Genom irgendwann selbst zu entscheiden. Dann können wir diese Gottgegebene Möglichkeit auch nutzen.

    "wer soll die ganzen Alten versorgen, auch wenn die irgendwann noch länger arbeiten "
    Die Antwort steckt in ihrer Frage: Die Alten, die länger arbeiten können, versorgen sich dadurch selbst. Entscheidend ist doch nicht die Lebenserwartung, sondern ob das produzierte in der Lebensarbeitszeit für die gesamte Lebensspanne reicht, oder eben nicht. Sich bei der Beantwortung dieser Frage nur auf das zu erwartende Alter zu beziehen, greift zu kurz.

    Ach und Punkt drei, ich persönlich halte es für einen schlechten Stil mit einem Link für eine pseudo statistische Seite zu enden, damit degradieren sie ihren Beitrag gleich um mehrere Stufen zur schlecht verpackten Werbung ab.

    So, nun zu der eigendlichen Aussage: reichen 80 Jahre um zu leben? Wer kann das schon beantworten, mancher hätte gern 80 gehabt, mancher begeht mit 20 Suizid und erspart sich damit schlimmeres. Menschlich wäre es doch erst dann, wenn wir über den Zeitpunkt und die Art des Todes selbst entscheiden können. Diese Form der Selbstbestimmung zu erreichen, halte ich für ein erstrebenswertes Ziel.
    Für Gott und die Ewigkeit haben wir nach dem Tod immernoch genug Zeit...
    Da ich nun mehrere Mal angegangen wurde, möchte ich Ihnen exemplarisch antworten.

    Thema "Gott spielen" - ich kann Ihre Ausführungen nachvollziehen und enthalte mich vorerst.

    Thema "wer soll die alten versorgen ?"- hier sehe ich keine Antwort in meiner Frage, wie Sie meinen. Woher wollen Sie denn die Menge mehr an Arbeit nehmen, um auch die "Alten" länger zu beschäftigen ? Und was ist mit der zunehmenden Produktivität in fast allen Arbeitsprozessen ? Das einzige Argument was ich hier zählen lasse, ist die geringer werdende Zahl an jungen Arbeitnehmern, aber diese kompensiert die "Altersarbeitszeit" nicht und ohne diese "Altersarbeitszeit" klappt es sowieso nicht, wie man aktuell sieht.

    Thema "Ein Link" - diese meine Seite ist nicht pseudostatistisch, sie ist nicht mal gewollt statistisch. Dies ist lediglich ein einziger Beitrag und der ist mit allen Vorbehalten zu lesen. Ansonsten geht es hier um aktuelles und um meine Meinung dazu. Ich bekenne mich als Vertreter dieser Seite, was ich in meiner Unterschrift anzeige. Ich kann also Ihr Problem und Ihre Degradierung meines Posts überhaupt nicht nachvollziehen, oder verändert sich mein Post, nachdem Sie die Unterschrift gelesen haben ? Im übrigen können Sie auch einen Klick vermeiden.

    Thema "80 Jahre" - natürlich sind die genannten 80 Jahre nur eine Zahl. Wer 90 oder noch älter wird und dabei nur halbwegs fit ist, soll sein Leben mit voller Freude genießen. Ich möchte nur ausdrücken, das es in meinen Augen eine Grenze gibt, die der Mensch nicht ohne Ende nach hinten schieben sollte. Ob die Grenze 80, 100 oder 120 ist, ist dabei nicht relevant.

    Ich hoffe, ich konnte aufklären und verdeutlichen.
    Mad von www.diemeinungen.de
  3. #42

    .

    Jeder zweite(r) 80-jährige zeigt Zeichen von leichter bis schwerer Demenz. Der geistige Verfall ab 80 Jahren zeigt in Zeitraffer, wo die Forschung ansetzen müsste. Die 120 oder 140 Jahre sind schließlich nur dann ein erstrebenswertes Ziel, wenn man noch halbwegs mithalten kann. Das bedeutet, die Forschung und Behandlung muss ernährungsbedingte Schäden und genetische Dispositionen von Verschleißerscheinungen des Körpers und des Geistes in den Griff bekommen. Vorher brauchen die gar nicht anzutanzen mit ihren Ergebnissen. Denn statistisch gesehen sterben arme Männer, die hart gearbeitet haben und auch dem Rauchen und Trinken, sowie ungesunder Ernährung zugetan waren, besonders früh - meist noch vor der Rente, damit gutversorgte Beamtenwitwen fröhlich über die Hundert zuckeln können, wie der SPD-Gesundheitsspezius Karl Lauterbach schon vor Jahren anmerkte.








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