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Altersarmut: Von der Leyen lehnt Rentenvorstoß der Jungen ab

MARCO-URBAN.DENeue Runde im Rentenstreit der Koalition: Junge Abgeordnete aus Union und FDP haben ein eigenes Rentenkonzept vorgelegt - als Gegenmodell zu Ursula von der Leyens Plan. Jetzt weist die Sozialministerin den Vorstoß im Interview zurück: Dieser sei "gut gemeint" - aber nicht gut gemacht.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-859180.html
  1. #1

    Jungespunde

    Wäre ja noch schöner, wenn da so ein paar Jungspunde daher kommen könnten und Frau von der Inkompetenz-in-Persona schlaue Vorschläge machen könnten.

    Die können in 10-20 Jahre kommen und die Fehler von Frau von der Leyen ausbügeln - so wie es noch bei allen verusrelten Projekten passiert ist.

    Man weiß ja gar nicht wo man anfangen soll - die Liste ihrer Mißerfolge sind ellenlang. Z.B. die Internetsperren ("STOP-Schild"), der gescheiterte Krippenausbau, die "Bildungskarte" für Kinder von Hartz IV Empfängern, usw. ...
  2. #2

    Einfache Lösungen sind möglich.

    Das Problem wäre doch supereinfach lösbar, man braucht nur die ganzen Kürzungsorgien der letzten 25 Jahre zurück drehen. Natürlich müssten dann alle Einkommen, auch die durch Kuponschneiden erzielten, zur Beitragszahlung heran gezogen werden. Wenn dann noch die Rentensteigerungen degressiv gestaltet würden, gäbe es das Problem Altersarmut nicht mehr. Aber Vernunft ist bei unseren Politikern wohl nicht zu erwarten.
  3. #3

    Sie ignoriert die private Altersvorsorge

    Sie hat zwar Recht, dass Leute, die jahrzehntelang eingezahlt haben, besser gestellt sein müssen als Leute, die nicht gearbeitet haben. Aber es muss natürlich auch gelten, dass Leute, die privat vorgesorgt haben, nicht am Ende die Deppen sind, weil sie genau so viel herausbekommen wie Leute, die nichts beseite gelegt haben.
  4. #4

    Witzministerin

    Die kriegt doch nie was auf die reihe. Vielleicht sollte man wirklich ein witz-ministerium schaffen, damit man wenigstens ganz offiziell etwas zu lachen hat.
  5. #5

    rente

    wie wäre es denn mit dem 3-Säulen-System unserer Schweizer
    Nachbarn?
  6. #6

    Noch nicht mal gut gemeint

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neue Runde im Rentenstreit der Koalition: Junge Abgeordnete aus Union und FDP haben ein eigenes Rentenkonzept vorgelegt - als Gegenmodell zu Ursula von der Leyens Plan. Jetzt weist die Sozialministerin den Vorstoß im Interview zurück: Dieser sei "gut gemeint" - aber nicht gut gemacht.

    Altersarmut: Von der Leyen lehnt Gegenkonzept zu Zuschussrente ab - SPIEGEL ONLINE
    ist das Rentenkonzept der Bundesuschi. Das der Missfelder-Truppe allerdings auch nicht. In beiden Konzepten geht es nur darum, die Rentner noch mehr über den Tisch zu ziehen und gleichzeitig der Versicherungsbranche eine weitere Lizenz zum Gelddrucken zu erteilen.

    Aus diesem Grunde sieht auch keines der Konzepte - für das Konzept von Herrn Gebriel gilt das ebenso - eine Entlasung der Rentner vor. Es läuft im Gegenteil auf eine weitere Belastung der Rentner hinaus, auch wenn das bei allen Konzepten tief im Kleingedruckten versteckt ist.
  7. #7

    Frau von der Leyen trift den Punkt nicht

    [QUOTE=sysop;11069108]Neue Runde im Rentenstreit der Koalition: Junge Abgeordnete aus Union und FDP haben ein eigenes Rentenkonzept vorgelegt - als Gegenmodell zu Ursula von der Leyens Plan.
    QUOTE]

    Ehrlich gesagt, wenn ich mir das Interview durchlese, habe ich das Gefühl, nur Frau von der Leyen weiß, wie man das Problem angeht.

    Überlegen wir klug (was für eine bornierte Formulierung), was das Problem unserer Rentenversicherung ist:

    Durch die Veränderung unserer Alterstruktur hat seit ca. 40 Jahren niemand aus der Politik den Mut gehabt, das System auf die neuen Gegebenheiten umzustellen. Es wird so getan, als würde Adenauers Spruch "Die Leute bekommen immer Kinder" weiter so gelten.

    Wir haben ein Verteilungsproblem: Immer weniger Arbeitende müssen immer mehr Rentner versorgen. Zum anderen ist der Generationenvertrag durch stagnierende Löhne sowie Ausschluß gewisser Kreise schon lange ein Märchen.

    Thema ist: Wir werden wohl länger arbeiten müssen, da wir immer älter werden. Das System wird es nicht verkraften, dass wir effektiv mit 60 in Rente gehen. Das wird aber auch ein Umdenken der Menschen und vor allem der Industrie erfordern.

    Punkte von der Industrie:
    - Ab 40 aufwärts haben Menschen es immer schwerer, Arbeit zu finden
    - Entlassung über 50 Jähriger führt häufig zur Verarmung durch H4, weil kein neuer Job gefunden wird. Häufig Auflöung bestehender Versicherungsverträge, die für das Alter gedacht waren
    - Zeitarbeit gehört bis auf einen kleinen notwendigen Teil abgeschafft, Zeitarbeiter müssen das gleiche verdienen wie die Normalbeschäftigten. Das ist de facto teurer für das mietende Unternehmen mit dem Vorteil, keinen Kündigungsschutz zu haben
    - Auch Branchenfremde Kräfte können sich einarbeiten, manche Berufe gehen nur bis maximal 50 Jahren

    Punkte des Einzelnen:
    - Die Akzeptanz einer höheren Lebensarbeitszeit muß vorhanden sein
    - Generell keine starre Grenze, um in die Rente zu gehen.
    - Es gibt Möglichkeiten, anhand der reinen Beitragsjahre ab 65 in Rente zu gehen mit entsprechend niedrigeren Bezügen. Wenn man es sich nicht leisten kann, muß man länger arbeiten

    Zusätzliche Punkte:
    - Zusatzrente ansparen bei Geringverdienern geht nicht - warum sieht das die Politik nicht ein?
    - Es sollte ohne H4-Gedöns eine monatliche Auszahlung als Rente ausgezahlt werden, die jeder bekommt. Mindestbetrag 1200 EURO. Mit 700 - 850 EURO kann man in den normalen Großstädten nicht leben.
    -Jeder muß in die Rente einzahlen
    - Es gibt keine Verdienstobergrenze -> Solidarpakt der Gutverdienenden
    - Es gibt eine Höchstgrenze von 2500 EURO -> Überschüsse aus höheren Einzahlungen gleichen Niedrigeinkommen aus
    - Rentenbeitrag wird aus der Summe der Gesamteinkommen (Zins- und Mieteinnahmen etc.) erhoben, dafür der individuelle Beitrag abgesenkt werden -> niedrigerer Kostenfaktor für Unternehmen
    - Wenn jemand zusätzlich spart, kann er das tun. Keine Vergünstigungen vom Staat dafür. Die das machen haben höhere Einkommen.
    - Keine Anrechnungen von Betriebsrenten etc.

    Da fehlen sicher noch ein paar Punkte, aber ich hoffe, wir haben jetzt gemeinsam klug genug nachgedacht, Frau von der Leyen.
  8. #8

    Nur irrt die Gute eben

    es gibt schlicht keine "solidarische" Rente und die "Lebensleistung" ist auch nur ein populistischer Begriff ohne Nährwert.

    Es gibt schlicht NUR Rentenpunkte, Einzahlung und Rentenhöhe - sonst NICHTS.
  9. #9

    Ich höre immer "Altersarmut". Wie wäre es denn mal, die "Jungenarmut" zu bekämpfen? Dann gäbs nämlich auch keine Altersarmut.








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