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Altersarmut: SPD legt Rentenkonzept vor
DPADie SPD mischt sich jetzt mit einem eigenen Konzept in die Rentendiskussion ein: Die Partei fordert eine Mindestrente von 850 Euro. Die Alterssicherung von Langzeitarbeitslosen und Geringverdienern soll durch einen Solidarbeitrag aufgestockt werden. Eine besondere Rolle spielt die Betriebsrente.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...854636,00.html
- #1 07.09.2012 20:55 von
Typisch
eine Lösung vom öffentlichen Dienst für den öffentlichen Dienst.
Bzw. für die 60-er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Bei den heutigen Lebensläufen in der Privatwirtschaft kann man die
Betriebsrenten generell vergessen.
Hauptsache die Pensionen steigen in gewohntem Maße. - #2 07.09.2012 21:06 von
- #3 07.09.2012 21:12 von
ich fass es nicht
Damit kann ein Rentner in der Grossstadt gerade mal seine Miete bezahlen. Toll
Anstatt sich lieber mal für gerechtere und höhere Löhne einzusetzen bringt die SPD mal wieder so einen Stuss. Wer wählt die eigentlich noch? - #4 07.09.2012 21:15 von
Auch bei der SPD ist es nun einmal so, daß die Damen und Herren Politikerinnen die Lebenswirklichkeiten der Menschen im Lande nicht mehr kennen (wollen?)!
Gerade die von Altersarmut Betroffenen sind doch die, deren Lebensläufe durchbrochen sind.
Das Problem der Rentenversicherung liegt auf der Einnahmeseite, nicht auf der Ausgabenseite. Wenn hier nicht gegengesteuert wird mit einem Rentenbeitrag auf jegliches Einkommen, dann fährt die alte Karre Rente an die Wand, daß es nur so kracht! - #5 07.09.2012 21:15 von
Uneingeschränkte Zustimmung!
Was wir brauchen ist eine steuerfinanzierte Grundrente für alle, die nicht mehr als den minimalen Sozialhilfesatz abzudecken braucht. Aufstockend dazu dann ein staatliches System über Generationenvertrag. Unternehmen mit Betriebsrenten dürfen sich aussuchen, ob sie in dieses staatliche System einzahlen, oder ob sie in kapitalgedeckte Rentenversicherungen á la Riester einzahlen.
Selbst die Schweiz hat ein steuerähnlich finanziertes Rentensystem, zu dem alle Einkommensarten ohne Beitragsdeckelung beitragen müssen, wobei der Rentenanspruch zwar in Relation zum Beitrag steht, aber nach oben gedeckelt ist. - #6 07.09.2012 21:18 von
Was meint die SPD
850 € Mindestrente zzgl. Mietkosten oder sind diese in den 850 € enthalten, dann ist das ein Witz.
Und was ist mit den ungerechtfertigten Beamtenpensionen werden die endlich der Rente angepasst? - #7 07.09.2012 21:19 von
Gerade die SPD....
die ja auch den Ausverkauf Deutschlands zu Gunsten misswirtschaftender Südländer fordert und unendlich glücklich über den Durchbruch des Diktators Draghi sein wird fordert eine Mindestrente von EUR 850,00!
Wie soll die erstens finanziert werden, wenn immer mehr unserer Miliiarden gen Süden veschwinden!
Und wie soll nächstes Jahr jemand mit 850 Eueo leben können, wenn die EZB die Superinflation angeheizt hat und unser Geld täglich mit mehr Nullen bedruckt werden wird!
Also auch nur eine hohle Phrase - aber etwas anderes ist man von der SPD schon lange nicht mehr gewöhnt! - #8 07.09.2012 21:24 von
Noch höherer Beitragssatz!?!
Klang erstmal interessant, bis ich die Finanzierungsvorschläga las...
- #9 07.09.2012 21:29 von
Was ist mit der Riesterrente?
Kann sich die SPD nicht dazu durchringen, die umstrittene Riesterrente als Fehler zuzugeben? Dieses Subventionsprogramm für die Versicherungswirtschaft gehört unverzüglich abgeschafft. Stattdessen sollte die GRV ausgebaut und zukunftssicher gemacht werden, was eventuell auch Beitragserhöhung bedeutet. jemand der heute riestert, zahlt jetzt schon fast 24% Rentenbeitrag, wovon ein beachtlicher Teil (der Riesterbeiträge) zu den Versicherungskonzernen und deren Aktionären fließt. Dies sollte die SPD endlich einmal als Fehler zugeben....
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