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Alternativen zu Powerpoint: Bye, bye Folien
Folie für Folie, Chart für Chart - es gibt Alternativen zu Powerpoint, allerdings kennt sie kaum jemand. Dabei sind sie oft kostenfrei und viel hipper, cooler, jünger. Schüchterne Studenten könnten sich allerdings überfordert fühlen.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...756831,00.html
- #90 19.04.2011 14:17 von autocritica
Indesign, denn Form ist Inhalt
Volle Zustimmung. Professionelle Presenter sollten neben einem Rhetorikkurs auch unbedingt mal einen Gestaltungskurs belegt haben.
Wenn Form Inhalt ist, disqualifiziert sich Latex natürlich von vornherein für Präsentationserstellung. Auch Powerpoint hat grosse Nachteile indem es wenig und unzureichende Hilfsmittel anbietet um Elemente exakt im Layout zu platzieren.
Der grösste Nachteil von Powerpoint-Dokumenten ist meiner Erfahrung nach jedoch, dass diese auf verschiedenen Systemen nicht zu 100% gleich angezeigt werden.
Für die Erstellung gestalterisch professioneller Präsentationen ist deshalb ein Layoutprogramm wie Indesign zu empfehlen, und dann PDF Export. Man hat gestalterisch die grösste Kontrolle, und ist mit PDF im Vollbildmodus dann unabhängig vom Präsentationssystem. - #91 19.04.2011 14:26 von DanielaMund
kT
Das würde ich bezweifeln - wobei ich da keinen Vergleich habe. Aber was ich im Leben nach der Uni über Positionierung von Bildern in Word geflucht habe, oder wenn ich sehe wie saumäßig schlecht das mit dem "automatischen Inhaltsverzeichnis" noch in der Version 2003 gelöst war, wenn sich bei zwei verschiedenen Computern mit verschiedenen Druckern aufeinmal das Layout verschiebt - über die latex-tags habe ich nicht halb so geflucht, die hatte ich relativ schnell intus.
Gibt es bei Word eigentlich so was nettes wie BibTex? - #92 19.04.2011 19:12 von hjm
- #93 20.04.2011 19:00 von
Gibt es
Gibt es, heißt Citavi und ist in den meisten Unis als Studi-Version erhältlich und hat sehr angenehmen Add-Ins für viele Broswser.
In der neuen Office:Mac hat sich das integrierte Literaturverwaltungssystem stark verbessert, für Hausarbeiten reicht es allemal. Ich kenne viele die es auch für wie auch immer geartete Abschlussarbeiten nutzen, ob es für die Dissertation sein muss kann ja jeder selbst entscheiden.
(Angeblich gibt es ja auch noch Bereiche jenseits der hier vertretenen Savants und kopierenden Juristen ;-) )
Naja, per PDF kann man ja aus anderen Formaten heraus präsentieren und gibt nicht 300€ für die vergünstigte CS-Suite aus... oder 780€ für den AI und kann ihn dann doch nicht voll nutzen.Für die Erstellung gestalterisch professioneller Präsentationen ist deshalb ein Layoutprogramm wie Indesign zu empfehlen, und dann PDF Export. Man hat gestalterisch die grösste Kontrolle, und ist mit PDF im Vollbildmodus dann unabhängig vom Präsentationssystem.
Und Farbcodes kann ich auch in anderen Programmen verwenden, das nutzt dann alles nicht wenn der Beamer dank Alter Farben schlecht darstellt (willkommen an deutschen Hochschulen)
Oder man nutzt halt gleich Flash... da hab ich schon einige schicke Präsentationen gesehen. Ob das Sinn macht sei aber mal dahin gestellt - #94 11.06.2011 18:25 von
@ autocritica
Zitat: Wenn Form Inhalt ist, disqualifiziert sich Latex natürlich von vornherein für Präsentationserstellung.
Noch nie mit LaTeX gearbeitet, oder? Ich verwende die Beamer-Klasse und die Präsentationen sind eine wahre Schönheit. Das kriegen Sie mit Powerpoint nie so hin. - #95 14.09.2012 10:21 von
PowerPoint Alternativen
Hey,
hier habe ich eine Übersicht mit weiteren PowerPoint Alternativen gefunden: http://goo.gl/HbFCj. Da sind einige solcher Programme kurz beschrieben und mit Vor- und Nachteilen bewertet.
Grüße, Erik - #96 14.09.2012 11:56 von
Prezi verursacht mittleres bis schweres...
...Schädelbrausen, gräßliche Software. Die 90% grottenschlechten Präsentationen sind ohnehin meist nicht auf die Software, sondern auf im Design und Präsentieren Minderbemittelte zurückzuführen, die meistens noch nicht einmal selbst wissen, was sie denn nun eigentlich sagen wollen.
- #97 14.09.2012 12:02 von
Wenn die Form der Inhalt ist, spare ich mir den Vortrag und gehe in die Kunstausstellung.
Naja, natürlich kann man mit der Form auch zusätzliche Informationen übermitteln. Aber in der Realität ist das meistens überflüssiger Schnickschnack, und man muss einen Vortrag regelrecht sezieren, um am Ende festzustellen, dass er vollkommen inhaltsleer war.
Aber da das allenthalben in den Medien so gehandhabt wird, fällt der Mangel an echter Information kaum noch jemandem auf.
Das eigentliche Problem hinter dieser Diskussion ist doch, dass Zuhören heutzutage nicht mehr gelehrt und auch im privaten Umfeld immer weniger praktiziert wird.
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