Rund 320 Euro kostet laut Berechnungen des ADAC ein Kleinwagen im Monat - Parkgebühren und Strafzettel*nicht mitgerechnet. Viel Geld für eine Maschine, die die meiste Zeit ungenutzt herumsteht. Ist Carsharing eine praktikable und vor allem billigere Alternative?
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...759704,00.html
Oh, sie Arme...haben sie denn tatsächlich mehrere schwerbehinderte Kinder? Ansonsten erschliesst sich mir der Beitrag nicht. Sind den Kindern die Beine abgefallen? Ansonsten können die laufen oder radeln. Bewegung tut Kindern gut - und es gibt kaum etwas widersinnigeres, als Kinder mit dem Auto durch die Gegend zu kutschen, damit sie sich dort dann bewegen. Aber das sehe ich im Fitnessstudio auch immer wieder: Leute, die 5km mit dem Auto ankommen, um sich dann im Studio für 15 Minuten auf ein Trimmrad zu schwingen. Schildbürger 2011.
Das ist doch genau das Problem-wer will denn "weniger" fahren? Die Menschen wollen lediglich billiger fahren, aber doch nicht weniger!
Ich habe noch nie ein Auto besessen, kenne also Fahrrad und ÖPNV in der City bis zum erbrechen. Und nein, sobald ich es mir leisten kann, wird ein Auto angeschafft. Man ist nämlich überhaupt nicht schneller, weder mit dem Rad, und schon dreimal nicht mit dem unsäglichen ÖPNV. Komfort hat man sowieso keinen.
Würde ich nicht fussläufig von den Supermärkten wegwohnen, ginge noch nichtmal der normale Alltag. Und man zahlt ohne Auto an anderen Ecken drauf. Getränkesonderangebote wahrnehmen? Ohne PKW nicht möglich! Am Wochenende am See oder Strand entspannen-lohnt ohne PKW nicht, denn im rumpeligen, stickigen ÖPNV ist danach die Erholung dahin, wenn man die Fahrt überhaupt überlebt, die Bahn ist berüchtigt.
Und ohne Auto machts in Deutschland nur im Sommer einigermaßen Spaß, vormittags und spät abends. In der gleißenden Sonne ist man ungeschützt und strampelt dem Hautkrebs entgegen bzw. schwitzt wie in der Sauna. Da hilft keine Sonnencreme.
Nee, Carsharing ist Unsinn, lohnt sich nur für Leute, die weder berufstätig sind, noch soziale Kontakte pflegen. Und sauteuer ist es auch. 19 Cent die Minute oder die noch teureren Angebote, da ist bei täglich einer Stunde Autofahrt der eigene PKW günstiger. Lohnt sich nur für Fahrten von bis maximal 10 Minuten täglich, danach ist dann der ÖPNV günstiger. Was bitte soll das sein, dass man in fünf Minuten hin und zurück erreichen könnte?
Autofahren ist ein Menschenrecht. Will man weniger Autos, muss man die Pferdekutsche wieder erlauben. Carsharing und Fahrrad sind keine Lösungen!
Die Entscheidung fiel vor sechs Wochen. Ab morgen bin ich Carsharer. Der gemeinsame Wagen (bezahlt aus dem Verkauf unserer bisherigen zwei Autos) von mir und meinem Vetter kostet halb soviel Steuern, Versicherung und Benzin wie meine bisherige Luxus-Limousine. Und das dann nochmal geteilt durch zwei.
Eine Einkaufsfahrt pro Woche (fünf Geschäfte) kostete fix incl. Steuer, Versicherung, Benzin und durchschnittliche Reparaturkosten/Verschleißteilkosten 32 Euro. Jetzt sind es circa 8 Euro.
Und der Wagen steht in 'seiner' Garage, meiner bisher auf der Straße. Wir wohnen 50 Meter auseinander. Wobei mein Auto oft noch weiter von meiner Wohnung entfernt geparkt stand als der Weg von meiner Wohnung zu seiner Garage weit ist.
Und eigentlich hätten wir das schon vor vier Jahren machen sollen. Aber wie das so ist im Leben. Man schiebt es hinaus, obwohl der Unsinn, daß jeder ein eigenes Auto hat, längst als Unsinn erkannt ist.
Gleich auch noch Telekom gekündigt und zu Alice. Und wenn die Stromabrechnung fürs Jahr kommt, dann sehen wir mal, was die Stromportale im Internet so ausspucken.
Und um das ganze abzurunden: Es macht doppelt Spaß solche Umstellungen vorznehmenm, wenn Deutschland seit Wochen 'mediteran' ist.
In der Schweiz haben 41% ein Bahnabonnement.
30% fahren mit dem ÖV zur Arbeit
14% zu Fuss oder mit Fahrrad.......
Aber doch hat jeder Schweizer 2 Autos.
Schichtdienst ist klar hinderlich und wahrscheinlich ist das in Deutschland mit dem ÖV noch nicht möglich, das ÖV Netz noch nicht so ausgebaut. Bei uns gibt es schon vielfach 15Minuten Takt Fahrpläne, man hat sofort Anschlüsse und der Postbus fährt bis ins hinterste Dorf.
Den Porsche und den Audi in der Garage, mit dem ÖV zur Arbeit und Dienstfahrt mit Carsharing ist sehr oft der Fall.
Konzernchefs der 2 Lebensmittelläden Riesen, Telekom CEO s und 40% der Bundesräte fahren mit ÖV Arbeit
http://www.un.org/en/documents/udhr/index.shtml
Ich dachte immer mein Englisch ist ganz gut, aber ich finde den entsprechenden Artikel im Text nicht.
Wären Sie so nett mir diesen zu benennen ?
Danke im Voraus.
Weil die Balletmama, die ihren Nachwuchs gerade im Tiefflug mit dem SUV von der Reitstunde zum Prinzessinnengeburtstag kutschiert nie auf die Idee käme, dass Töchterchen ebenso gut laufen oder mit dem Fahrrad fahren könnte.
Ist übrigens die selbe Mutti, die vor der KiTa bevorzugt - "dient ja der Sicherheit des Kindes" - in zweiter Reihe parkt.
Erkennen Sie sich wieder?
Ich erkenne da jemanden, der keine Ahnung von den Öffnungszeiten von Krippen, Kitas und Schulen hat. Die sind nämlich nicht so großzügig, daß man es sich leisten könnte, 1 Stunde zusätzlich im ÖPNV zu vertändeln. Und was bei einem 8jährigen schon geht, nämlich allein zur Schule zu gehen, ist für ein 3jähriges Kindergartenkind vielleicht etwas verfrüht, oder? Also haben Sie die Wahl:
- Sie arbeiten Ihre 8 Stunden am Tag, zu denen nach Arbeitsschutzgesetz 0.5 Stunden Pause dazu kommen, und lassen Ihr Kind vor der KiTa stehen, wenn Sie in der Bahn mehr als eine Viertelstunde pro Weg brauchen,
- Sie arbeiten nur halbtags, damit Sie ÖPNV und 9 Stunden Öffnungszeit der KiTa unter einen Hut bringen
- Sie sind die 8.5 Stunden auf Arbeit, und benutzen das Auto, damit Ihr Kind nicht eine halbe Stunde vor der KiTa auf Sie wartet
Niemand bestreitet, dass es auch viele Fälle gibt, in denen eine akzeptable Mobilität nur mit dem eigenen Auto erreicht werden. Das kann für Familien gelten oder eben, wenn man auf dem flachen Land wohnt.
Ebenso richtig ist aber auch, dass es für viele Verkehrsteilnehmer keineswegs zwingend notwendig ist, ein Auto zu nutzen. Denen attraktive Alternativangebote zu machen, ist wichtig und richtig.
Es ist ärgerlich, wenn die Autofreunde hier den Eindruck zu erzeugen versuchen, die Nutzung des Automobils sei "alternativlos".