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Alternative Energien: Beschichtung treibt Solarzellen zu Höchstleistungen

DPAPhotovoltaik-Forscher haben einen Überzug entwickelt, mit der herkömmliche Solarmodule deutlich mehr Strom erzeugen können. Dabei ist es den Wissenschaftlern gelungen, ein Grundgesetz der Physik zu umgehen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...815472,00.html
  1. #200

    Zitat von Reziprozität Beitrag anzeigen
    ...haben doch sicherlich keine Lust in ihren eigenen vier Wänden im Sommer gegrillt zu werden. ;-o
    Enorm, diese Sachkunde:

    Zitat von Paul-1 Beitrag anzeigen
    Mit der nicht benötigten Wärme im Sommer macht man das gleiche, wie mit der nicht benötigten PV-Energie bei zu viel Sonne: Die müssen vom Versorger vergütet werden, auch dann, wenn sie nicht eingespeist wird. Das wird dann auf den Nachbarn umgelegt. Hieraus folgt in Analogie:
    Der Nachbar muss die überschüssige Wärme bezahlen!
    Die übliche Scheißhausparole der EEG-Gegner, für die der Strom aus der Steckdose kommt, Hauptsache, das Forum zuspammen:

    Blockheizkraftwerk: Im Sommer kann zum Beispiel für die Abnahme der Wärme bei fehlendem Heizenergiebedarf eine zusätzlich zu investierende Absorptionskältemaschine eingesetzt werden, die Kälte zur Klimatisierung erzeugt. Man spricht dann von Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung. Zukünftig ist auch der Einsatz von BHKW als Virtuelles Kraftwerk geplant, indem eine Vielzahl dezentraler BHKW zentral gesteuert werden. Bedingt durch den zunehmenden Anteil an Wind- und Solarenergie, die nicht bedarfsgerecht Strom liefern und ebenfalls keine Grundlast gewähren können, könnten BHKW mit nachgeschaltetem Wärmepuffer noch rentabler arbeiten: Lokal liefern sie die notwendige elektrische Leistung, wärmeseitig können Wärmespeicher gefüllt werden.

    Das alles senkt die Stromrechnung, die einem der Großversorger ins Haus schickt.

    Eine Investition, die sich langfristig für alle rechnet:

    Für Eigentümer und Mieter.
  2. #201

    Zitat von die_piratenbraut Beitrag anzeigen
    Natürlich ist es für einen Atomstromliebhaber, der Nachtspeicheröfen einsetzt, ein unerträglicher Gedanke und ein unmenschlicher Komfortverlust, wenn über ein Smartgrid die Wärmeerzeugung in Wärmepumpen oder in BHKW regelt.
    Beruhigen Sie sich. Nachtstromspeicherheizung ist ein Relikt aus den 60-er Jahren des vorigen Jahrhunderts.

    Frühstens Mitte der Achtziger Jahre haben sich auch große Wohnungsbaugesellschaften davon verabschiedet.

    Daran erinnern sich hauptsächlich vertretene AG-60 Plus in diesem Forum nur ungerne bis gar nicht.

    Die Dinger waren uneffizient bis zum geht nicht mehr - und wenn die Bude aufgrund schlechter Isolierung mal ausgekühlt war und man am Tage heizen mußte, verursachte die monatliche Nachzahlung des Energieversorgers bei vielen Menschen fast einen kardiovaskulären Kollaps.

    Aber es geht ja weiter, inzwischen werden elektrische Fußbodenheizungen verkauft - die zentralen Stromversorger werden nicht müde, solche Dinger indirekt anzupreisen.

    Für kleine Räume vielleicht temporär verwendbar, aber wenn Sie eine normale 60 ²m Wohnung damit beheizen, werden Sie arm.
  3. #202

    Problem erkannt

    Zitat von thedoctor46 Beitrag anzeigen
    ...Das alles senkt die Stromrechnung, die einem der Großversorger ins Haus schickt.....
    Aber genau das ist doch das Problem, zumindest für die EVU. Darum muss gegen die EE gekämpft werden. Wen interessieren denn die Kosten für die Privatperson? Der Aktionenkurs der EVU ist das einzig Wichtige!
  4. #203

    doppelt schädlich

    Zitat von thedoctor46 Beitrag anzeigen
    Enorm, diese Sachkunde:

    Im Sommer kann zum Beispiel für die Abnahme der Wärme bei fehlendem Heizenergiebedarf eine zusätzlich zu investierende Absorptionskältemaschine eingesetzt werden, die Kälte zur Klimatisierung erzeugt. Man spricht dann von Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung.
    Zwei Räume A und B haben die gleiche Temperatur. Eine Wärmepumpe pumpt nun Wärme aus A in B. Die Folge: A wird kälter, B wird wärmer. Zu dieser Wärme kommt dann noch die Betriebswärme der Pumpe hinzu.
    Natürlich lässt sich so eine Pumpe auch mit Dampf betreiben, aber dann haben Sie in der Umwelt doppelte Wärme, einmal die Wärme aus dem Antrieb und zusätzlich die abgepumpte Wärme.

    Das mag für den Geldbeutel des Betreibers "unschädlich" sein, für die Umwelt ist es aber doppelt schädlich.
  5. #204

    Zitat von die_piratenbraut Beitrag anzeigen
    Dann sollten Sie an der Isolierung Ihres Hauses arbeiten. Es gin darum, dass die 2KW Wärmeleistung und 1KW Stromleistung der kleinsten BHKW sehr gut für den Warmwasserbedarf eine großen Familie genutzt werden kann, einen großen Speicher vorausgesetzt.
    Vaillant Group: Mikro-KWK mit Brennstoffzelle | BHKW-Prinz.de
    Ja, klar, wenn die Familie im Sommer solange heiss duscht, bis alle krebsrot gekocht sind, dann kommt das natürlich hin. Man könnte alternativ auch die Rabatten mit dem warmen Wasser sprengen.

    Zudem scheint dieses Mikro-KWK mit Brennstoffzelle die lokale Raumzeit stark zu krümmen: "... Prototyp Brennstoffzellen-KWK vorgestellt: Nachdem ein von Vaillant entwickeltes Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungssystem auf Brennstoffzellen-Basis 2010 mehr als 12.000 Stunden im Dauerbetrieb erreichte ..."
  6. #205

    Zitat von Paul-1 Beitrag anzeigen
    Mit der nicht benötigten Wärme im Sommer macht man das gleiche, wie mit der nicht benötigten PV-Energie bei zu viel Sonne: Die müssen vom Versorger vergütet werden, auch dann, wenn sie nicht eingespeist wird. Das wird dann auf den Nachbarn umgelegt. Hieraus folgt in Analogie:
    Der Nachbar muss die überschüssige Wärme bezahlen!
    Ich bemühe mich seit Jahren das ausnehmend gute Verhältnis zu all meinen Nachbarn auf dem Niveau zu belassen, auf dem es jetzt ist. Das von Ihnen geschilderte Procedere kommt also absolut nicht in Frage. ;)
  7. #206

    Zitat von die_piratenbraut Beitrag anzeigen
    ...

    Andere setzen Wärmepumpen und Windstrom ein und wieder andere nutzen direkt die Solarwärme. Alle Konzepte werden dafür sorgen, dass der Anteil von Kohle- und Gasstrom stetig sinken wird, weil Smartgrids zusammen mit der EE sehr gut funktionieren werden.

    Natürlich ist es für einen Atomstromliebhaber, der Nachtspeicheröfen einsetzt, ein unerträglicher Gedanke und ein unmenschlicher Komfortverlust, wenn über ein Smartgrid die Wärmeerzeugung in Wärmepumpen oder in BHKW regelt.

    ...
    Sehen Sie, ich habe eine Wärmepumpe mit der COP von 4 und zu deren Betrieb trägt keine einzige Kilowattstunde aus Kohle- oder Gasstrom bei, wenn man die (nicht genau verifizierbaren) Anteile des "grauen Stroms" mal beiseite lässt. Ihre recht einseitige Argumentationslinie geht somit vollkommen an meiner Person vorbei.

    Dass Smart Grids, die mit volatilen, neuen erneuerbaren Energien gespeist werden, ganz hervorragend funktionieren werden, konzediere ich Ihnen unwidersprochen, sind die Smart Grids doch quasi die Heilsbringer der von Ihnen propagierten Verzichtsideologie. Wenn kein Wind weht (so wie in den letzten 9 Wochen hier) und auch die Photovoltaik unter dem Nebel nicht so recht ins Rollen kommt, dann frage ich mich schon dezidiert wo dann bei Nachttemperaturen von unter minus 20 Grad (wie noch vor zwei Wochen vorherrschend) der Strom für den Betrieb der Wärmepumpe herkommen soll. Selbst Ihr Mini-BHKW benötigt ein klein wenig Strom um zu laufen.
  8. #207

    Zitat von thedoctor46 Beitrag anzeigen
    Enorm, diese Sachkunde:



    Die übliche Scheißhausparole der EEG-Gegner, für die der Strom aus der Steckdose kommt, Hauptsache, das Forum zuspammen:

    Blockheizkraftwerk: Im Sommer kann zum Beispiel für die Abnahme der Wärme bei fehlendem Heizenergiebedarf eine zusätzlich zu investierende Absorptionskältemaschine eingesetzt werden, die Kälte zur Klimatisierung erzeugt.

    ...
    Ihnen ist aber schon noch bewusst, dass wir hier über Verbrennungskraftmaschinen reden, die fossile wie nachwachsende Rohstoffe verbrennen und deren propagierte massenhafte zukünftige Verbreitung auch ungeheure zusätzliche Mengen an Treibhausgasen freisetzen würden?

    Aber klar, ist alles kein Problem, Smart Grid liefert zuverlässig nach dem jeweiligen Input, weiss man doch, und das bischen Exzess-CO2 lässt sich ja bekanntermassen durch vegane Ernährung kompensieren ... ;-o
  9. #208

    P.S.: Sie verkaufen uns übrigens hier ein Labormuster, das sich im Stadium der Feldversuche befindet, als grosserientaugliche, marktreife Technologie: "...Marktstart frühestens 2016: Nach dem auf mindestens zwei Jahre ausgelegten Feldversuch rechnet die Vaillant-Group mit weiteren zwei bis drei Jahren bis zur Serienreife ...". Man darf da nur hoffen, dass die Kunden den SOFC-Brennstoffzellenstapel nicht alle 18 Monate wechseln müssen, so wie der jetzige Stand ist. Die horrenden Kosten dafür könnten sich ja als der Absatzkiller schlechthin erweisen.

    Aktuell sieht es noch etwas trüber aus, denn "...Das ab Juni 2011 verfügbare Mikro-BHKW wird von einem vergleichsweise altmodischen Viertakt Gas-Motor des Kooperationspartners Honda angetrieben. ..."

    Naja. Ist eben wie bei Al Gore. Licet jovi non licet bovi. 221'000 kWh Strom hat er noch 2006 auf seiner Ranch verbraucht. Wen juckt's, es geht ja um eine gute Sache. Ist eben doch "An inconvenient truth" ... ;-o
  10. #209

    Meine Lösung

    Ich habe - inspiriert von der Förderung aus Wasserbrunnen in den Entwicklungsländern, mir einfach ein paar Kühe gekauft. Jeweils eine Kuh treibt im Kreis laufend einen Stromgenerator an. Nach getaner Arbeit darf sich die Kuh in Nachbars Garten satt fressen und sich ausruhen. Da ich die Kühe abwechselnd einmal linksherum und ein anderes Mal rechtsherum laufen lasse, kann ich als angenehmen Nebeneffekt aus der Milch ohne Probleme auch links- und rechtsdrehenden Joghurt herstellen. Das sei Unsinn werden Sie nung sagen. Nun wie im letzten Satz des Artikels geschrieben, können Naturgesetze nicht umgangen oder außer Kraft gesetzt werden.








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