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Alternative Energie: Aus Gras wird Kohle
SunCoal IndustriesGestern noch Rasen, heute schon Kohle: Ein neues Verfahren wandelt Grünabfälle wie Gras oder Laub über Nacht in Brennstoff um. Die braunen Pillen könnten herkömmliche Kraftwerke antreiben - und Strom für 2,5 Millionen Haushalte in Deutschland liefern.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...-a-875410.html
- #1 05.01.2013 08:17 von
- #2 05.01.2013 09:10 von
Hier ist die Energie!
1 Gramm Uran enthält die Energie von 3000 kg Kohle, zukünftig werden andere Elemente genutzt werden können, wie z.B. Thorium, damit hat die Menschheit Energie für Tausende von Jahren. Der Öko-Blödsinn wird wieder verschwinden und das ist gut so, gut für die Umwelt, gut fürs Klima und gut für unseren Wohlstand.
- #3 05.01.2013 09:13 von
Technik ist interessant, aber keine Lösung der Weltenergiefrage
Ein Schritt in die richtige Richtung, denn als Agrarenergie einer neuen Generation scheint die Umweltschädlichkeit dieser Methode um einiges geringer zu sein als die desaströse Ökobilanz aktueller Agrartreibstoffe als Artenvernichter, Welthungertreiber und CO2-Emmitenten. Trotzdem hat dieses Verfahren nicht das Potential zu einem wesentlichen Beitrag zur Lösung der Weltenergiefrage, denn 2,5-Millionen Haushalte sind 5% und es geht hier nur um Strom. Also könnte diese Technik 1% des Gesamtenergiebedarfs liefern. Darüber hinaus dürfte die Ökobilanz auch hier nicht gleich null sein, da die Natur auch Humus und Pflanzenabfälle benötigt und Humus ebenfalls eine CO2-Senke ist.
Es gibt zur Zeit zwei Verfahren, die heute schon hinreichend Potential zur Lösung des Weltenergieproblems besitzen:
1) Thorium-Flüssigsalzreaktoren zur Produktion von Strom und Wasserstoff - in Kombination mit Wasserstoff-Brennstoffzellenautos
(die billigere Variante)
2) Windstrom mit Wasserstoff aus Elektrolyse - ebenfalls in Kombination mit Wasserstoff-Brennstoffzellenautos (die teurere Variante) - #4 05.01.2013 09:18 von
Hydrolye im Schnellkochtopf - jetzt wird´s spannend
"Zunächst muss das Wasser raus: Gräser und Laub werden bei rund 200 Grad unter einem Druck von 20 Bar gesetzt, also dem zwanzigfachen Luftdruck auf Meereshöhe. Dabei wird das im Ausgangsmaterial enthaltene Wasser zu einem großen Teil in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten und abgetrennt"
So viele Haare kann keim Mensch haben, die sich da sträuben wollen. - #5 05.01.2013 09:28 von
Viel Aufwand für winzige Nischenmärkte
Schauen wir mal auf die Einspeisevergütung für Photovoltaik per 1. Jänner 2013.
Da stehen 12,08 Cent bei Freilandanlagen über 1 MW bis 17,45 Cent für Dachanlagen unter 10 kW.
In den nächsten Jahren ist eine weiter Halbierung der Preise zu erwarten.
In den nächsten Jahren sind laut McKinsey auch enorme Preissekungen bei hochwertigen Akkus zu erwarten, der Schlüssel zur elektrischen Mobilität und zur nächtlichen Nutzung des Solarstroms.
Was tun ein einem sonnigen Sommertag wenn 250 GW Photovoltaik gerade 200 GW Strom produzieren, und auch alle Bufferakkus voll sind?
Methan produzieren! Das wird sich durchsetzen gegenüber all den Krampflösungen mit Biomasse, die ja doch nur kleine Nischenprodukte sind. - #6 05.01.2013 09:29 von
yoooh
Sicher?
Ich mein, ist die Quelle sicher?
Ich mein, ist die Art der Energiegewinnung sicher?
Immerhin gibt es zum Schutze der Bevölkerung abgesperrte Bereiche. Also, was eines Tages ausgestorben ist, steht noch lange nicht fest. Ansonsten schlage ich vor, die Atomenergie der Sonne zu nutzen und diese hier auf Erden mit Sonnenkollektoren aufzufangen, Energiegewinnung aus dem Erdinneren ist auch möglich, was auch als Atomenergie gelten kann. - #7 05.01.2013 09:32 von
Sehr aussichtsreiche Technologien...
...gibt es schon. Es gibt ihrer viele. Einige werden sich auch auch mit der Zeit durchsetzen. Momentan gilt aber, dass Alternative um Vergleich zu konventionelleren Energiegewinnungtechnologien teurer meist sind. So muss man gesellschaftlich entscheiden, wer den Unterschied bezahlen soll. Sind es die Stromverbraucher, so wäre das einigermaßen effizient.
Da aber Industrien demgemäß Konkurrenzfähigkeit verlieren gehen Arbeitsplätze verloren. Ärmere Gruppen werden hart getroffen. Die Second Best Lösung umzuverteilen lässt die Kosten nicht mehr zuweisen mit den ganzen negativen Folgen untransparenter Einmischung der Politik in die Wirtschaft. Um dieses systemische Problem sollte man sich kümmern, bevor man weitere Schritte in die Energiewende hinein macht. - #8 05.01.2013 09:33 von
- #9 05.01.2013 09:50 von
Altes Berliner Volkslied
bei Energieengpass: Mutter der Mann mit dem Koks ist da.
Hier in Falcos Version:
Es wurde einst das schwarze Gold der Ruhr genannt. Es spendete Wärme, Behaglichkeit und Energie. In einem besonderen chemischen Verfahren verflüchtigten sich aus dem Urstoff die Gase aus Kohle wurde Koks. Die Menschen sehnten sich nach der Energie,die ihnen das Koks lieferte. Doch für das Volk war der Stoff zu teuer. ... Das schwarze Gold ist weiß geworden. Mann nehme eine einfache Rezeptur und aus Koks wird wieder Kohle Wärme, Behaglichkeit, Energie.
Und nun soll aus Gras Kohle werden :-)
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