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Alternative Antriebe: Daimler schließt Brennstoffzellen-Kooperation

Daimler Die Brennstoffzelle startet durch: 2012 hatten BMW und Toyota eine Entwicklungsallianz angekündigt, jetzt gaben Mercedes-Benz, Renault-Nissan und Ford eine Kooperation bekannt. Durch die Zusammenarbeit soll die einzig verbliebene Problemzone der Brennstoffzelle beseitigt werden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/a-880080.html
  1. #20

    Die Ölkrise war 1973. Wir blicken zurück auf 40 verlorene Jahre und die Evolution des Autosaurus Rex.
  2. #21

    Es wird gerne vergessen..

    dass auch ein BZ-Fahrzeug im Winter geheizt werden möchte, nicht nur der Innenraum, sondern auch die Zellen selber, sonst frieren sie ein. Was beim Verbrenner aus Abwärme genutzt wird, muss bei der BZ somit zusätzl. erzeugt werden. Mir scheint ein Erdgas-getriebenes Fahrzeug die robustere und ökologischere Alternative.
  3. #22

    Schade, dass wir für Wasserstoff noch kein Transportnetz haben. Und dass die Tankstellen H2 durch Elektrolyse selbst herstellen können, ist leider auch eher unwahrscheinlich, da die Platinelektroden zur Reduktion und Oxidation sicher eine Hürde darstellen, die weder Autohersteller noch Energieversorger nehmen wollen. Nachhaltigkeit ist kein beliebtes Thema bei der Lobby.

    Andererseits: Man könnte auch über Graphitelektroden nachdenken, die dann etwas andere Elektrodenpotenziale besitzen. Unmöglich ist das ganze also nicht.
  4. #23

    Ob was dran ist, wird man am Aktienkurs der Brennstoffzellen Anbieter sehen. Wie zum Bsp. Ballard...
  5. #24

    Das E-Auto ist ebenso ...

    ... wie der Hybrid ein Irrweg, der Manpower bei der Entwicklung von Brennstoffzellen und/oder Wasserstoffmotoren abzieht und damit die Lösung der Probleme dieser Zukunftskonzepte hinauszögert. Der Hype um die Elektroautomobile mit üppigen 150 Kilometern Wegstrecke am Stück (was ist eigentlich, wenn eine nennenswerte Zahl von E-Mobilen auf dem Markt ist, der Akku leer, und die Ladestationen in der Stadt gerade von anderen E-Mobilen mit leeren Akkus belegt sind? Da nutzen wir dann das E-Mobil U- und S-Bahn!) und den Hybrid sind reine Modererscheinungen. Warten wir ab, wenn bei den Hybrids die ersten Motoren defekt sind, wahlweise der Haupt- oder die Elektromotoren. Da bin ich auf die Gesichter derer, die einen Hybrid ihr eigen nennen, gespannt!
  6. #25

    schon komisch

    Vor Jahren hatte die Aral- Tankstelle am ZOB in Berlin mal Wasserstoff im Angebot (inkl. oberirdischen Speichersilo etc), ich glaube mich sogar daran zu erinnern einmal einen BMW 7er an der Tanksäule gesehen zu haben.
    Zwei Jahre später wurde das ganze gedöhns wieder demontiert.
    Aber vielleicht klappts ja im nächsten Anlauf ;-)
  7. #26

    Was soll das bringen?

    Zitat von xpeten Beitrag anzeigen
    von E-Motoren, Akku und Brennstoffzellenantrieb. Diese wird verschlafen und verschleppt. Bereits um das Jahr 2000 war bei BMW ein 7er mit Wasserstoffantrieb bestellbar. Unterschriebene Kaufverträge wurden nicht bedient.

    Zudem kann ich nicht erkennen, dass sich die Hersteller von der "Elektromobilität mit einem Akku als Energiespeicher verabschieden". Hiervon verabschieden tun sich in erster Linie die Lobbyisten und Fans herkömmlicher Verbrennungsmotorentechnik.
    Man könnte noch je einen Diesel und Benziner incl. Gasanlage einbauen.
  8. #27

    Fernseher zum an die Wand hängen

    Zitat von emantsol Beitrag anzeigen
    Ich werde den Verdacht nicht los, Artikel dieser Art schon vor mindestens zehn Jahren mehrfach gelesen zu haben. Immer wieder standen wir kurz vor dem praxistauglichen Einsatz. Ja, es gibt funktionierende Systeme ( Elektromobile, StartLab, EVE, FLYER Elektrovelos in Trostberg, Deutschland und Österreich - elfar.de ), aber den Durchbruch sehe ich noch nicht.
    ...hat man meinem Vater während seiner Ausbildung erklärt, seien in 2-3 Jahren Marktreif. Nun Ja, es wurden gut 50 Jahre ;-)
  9. #28

    Fragen Sie doch mal die Prius-Fahrer

    Zitat von matbhmx Beitrag anzeigen
    ... wie der Hybrid ein Irrweg, der Manpower bei der Entwicklung von Brennstoffzellen und/oder Wasserstoffmotoren abzieht und damit die Lösung der Probleme dieser Zukunftskonzepte hinauszögert. Der Hype um die Elektroautomobile .....
    Oder lesen Sie die Statistiken über die Ausfälle und Qualität von Hybriden. Z.B. den Prius. Was für Gesichter machen die Fahrer eines normalen Autos, wenn der Motor platzt?
  10. #29

    Zitat von stussnet Beitrag anzeigen
    dass auch ein BZ-Fahrzeug im Winter geheizt werden möchte, nicht nur der Innenraum, sondern auch die Zellen selber, sonst frieren sie ein. Was beim Verbrenner aus Abwärme genutzt wird, muss bei der BZ somit zusätzl. erzeugt werden. Mir scheint ein Erdgas-getriebenes Fahrzeug die robustere und ökologischere Alternative.
    Die permanente Missachtung von Gas als Energiespeicher für die Stromgewinnung und als Anbtriebsenergie ist genau das, was ich (als Laie) nicht verstehe. Vielleicht kann mir das hier mal einer kompetent erklären?

    1. Wir haben das Bedürfnis, regenerative Energien (z.B. aus den Offshore-Anlagen in der Nordsee) zu speichern und zu transportieren. Diskutiert werden u.a. riesig lange Stromleitungen für den Transport, Stauseen mit Pumpen für die Speicherung und ... und ... Gas nicht oder sehr selten.
    2. Wir haben das Bedürfnis, mit regenerativen Energien Auto zu fahren. Hier wird alles diskutiert, außer Gas.

    Warum nicht mit Hilfe des (überschüssigen) Stroms Wasserstoff gewinnen und daraus Methan erstellen. Letzteres lässt sich einfach in das vorhandene Gasnetz einspeisen und würde eine Volumen von X Terrawatt Speicherkapazität haben. Damit könnten lastabhängige Gaskraftwerke betrieben und Autos betankt werden.

    Wenn ich mir noch vorstelle, es gäbe Pipelines zu den Mittelmeerstaaten (Wasserstoff-/Methangewinnung durch "Sonnenstrom"), wäre doch noch mehr möglich oder?

    Habe ich einen oder mehrere Denkfehler?








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