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Altautos in Pakistan: Schöner fahren ohne Karosserie

Schrottautos? Gibt's nicht! In Pakistan wird jeder noch so heruntergekommene Wagen repariert und aufgemöbelt. Hier sind Pkw knapp - und selbst alte Kisten werden noch als wertstabile Anlage gehandelt.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...661974,00.html
  1. #10

    Das verstehe ich auch nicht...

    ...wieso man die verschrottet hat und nicht an die 3. Welt weiterverkauft hat. Die Autos waren 1.000%ig besser als die, die da noch fahren.
    Und die, die's gemacht haben, also die Autos nicht verschrottet, sondern in die 3. Welt weiterverkauft haben, werden jetzt zu Kriminellen gemacht.

    Ehrlich gesagt, kriminell find ich eher die Tatsache, dass funktionierende Autos in die Schrottpresse gesteckt wurden.
  2. #11

    Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

    Zitat von UbuRoy Beitrag anzeigen
    Tja, statt die einwandfreien 5-10 Jahre alten Neuwagen in die Presse zu jagen, wäre es wohl sinnvoller gewesen, sie einfach nach Pakistan weiter zu verschenken. Würde sicher vielen Menschen das Leben retten und weniger CO2 als die 40 Jahre alten Möhren der Pakistani (ohne jeden Kat etc.) stoßen die ebenfalls aus...

    Bekloppte Welt, bekloppte Deutsche...
    Tja, dann wären aber viele Mtarbeiter in den Pakistanischen Werkstätten "freizustellen", weils nichts mehr zu tun gibt für alle. Was DAS dann vor Ort für die Betroffenen bedeuten kann, können Sie dann bestimmt nicht nachvollziehen. Sie haben, wie viele westliche Entwicklungshilfe-Politiker, den Willen Gutes zu schaffen, jedoch, aus Unkenntnis der länderspezifischen Sachlagen, entsteht genau das Gegenteil.
    Sie waren wohl noch nie außerhalb der westlichen "zivilisierten" Welt. Woanders gelten i.A. nämlich andere Regeln.

    mfg
  3. #12

    Ich nenns Trashtimern

    Zitat von carranza Beitrag anzeigen
    Das kann ich im Wesentlichen nur unterstreichen. Wenn man z. B. mal überlegt, dass der aktuelle Golf bei vergleichbarer Leistung sogar etwas mehr verbraucht, als ein Golf III, dann sehr ich darin insbesondere im Hinblick auf steigende Energiepreise keinen Fortschritt und keinen Vorteil umzusteigen....
    Heutige Fahrzeuge sind technisch unterdimensioniert, zu stark integriert, zu komplex und haben eine sehr eingeschränkte Lebensdauer bei grossem Wertverlust. Die Ersatzteilversorgung wird nach 10-12 Jahren eingestellt - oft sind Teile schon nach 3 Jahren nicht mehr erhältlich.
    Das ist Konzernfreundlich aber Konsumenten- und Oekofeindlich.

    Fahr seit Jahren (fast) auschliesslich Autos wo ich genau das mache - aus dem Oldtimerhobby hab ich das Trashtimern entwickelt. War immer schon beeindruckt wie Fahrzeuge in Afrika und Asien am laufen gehalten wurden. Das dortige Umweltbewusstsein hat mich aber nie umgehauen... Bei meinem Altölbehälter habe ich einen Deckel draufgemacht ;-)

    Alteile aufbereiten und wieder einbauen. Falls das aus Sicherheitsgründen nicht mehr geht - Besseres 2.Handteil. Nur bei echten Verschleissteilen und bei Sicherheitsrelevantem ein Neuteil. Damit bewege ich mich Co2negativ bei etwas weniger Verbrauch als ein Neuwagen in dieser Klasse fort. Der Wagen ist alltagstauglich und sieht recht gut aus. Wertverlust hat sich bereits umgekehrt. Und grün ist er auch noch...

    Stehe ich vor einem für mich unlösbaren Problem - gehe ich zum Einmannbetrieb, notfalls auch am Sonntag.

    Kein Konzern verdient etwas an meinem Wagen, ich zahle keine Bling-Autohäuser im Lifestyledesign mit die mir eine "gefühlte Markenidentität" vermitteln wollen und so den Wagen um 1000 Euro verteuern.

    Ein stolzer Preis für einen Gratiskaffe aus der VW blauen Nespressomaschine - der mir die Wartezeit vertreibt währenddessen der Mechatroniker den Reifen aufbläst weil ich das wegen den Garantiebestimmungen nicht selber machen darf und auch nicht kann...


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