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Als Lehrer in China: Da ist sie, die Deutschschülerin

In Changchun soll Jan Kammann alias Yang Laoshi eigentlich Deutsch unterrichten, nur lernt das dort niemand. Also arbeitet er als Englischlehrer. Bis überraschend doch eine Schülerin auftaucht: Sie möchte in Deutschland studieren - und so richtig gedrillt werden. Na gut, kann sie haben.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...691384,00.html
  1. #1

    Voraussetzungen überall ähnlich

    Diese Sprachtests muss jeder Student absolvieren, der ins Ausland möchte - egal ob für ein Semester oder für ein ganzes Studium. (Ausnahme: Auslandssemester bei Partnerunis) Auch Deutsche, die nach Australien, Frankreich oder sonstwohin möchten. Nur dann heißt es eben z.B. TOEFL. Und Geld kostet es ebenfalls reichlich. Ist also kein großer Unterschied, ob nun ein Chinese nach Deutschland oder ein Deutscher in die USA möchte oder was auch immer.
  2. #2

    Unterrichtsmaterial für Deutsch als Fremdsprache (DaF)

    Hallo Herr Kammann, herzlichen Glückwunsch zur ersten Deutschschülerin in China ;-). Die von Ihnen geschilderten Rahmenbedingungen ("Das Lehrbuch stellt sich als ausgesprochen sperrig heraus."), haben mich inspiriert, Ihnen zu schreiben und zu helfen. Bitte schauen Sie sich auf der Webseite von LinguaTV (www.linguatv.com) die Unterichtsmaterialien für Deutsch als Fremdsprache an: unterhaltsame Videos mit authentischen, zeitgemäßen Dialogen aus Deutschland, die ein praxisrelevantes Deutsch vermitteln, welches sofort angewandt werden kann. Frei nach dem Motto "Ein Video sagt mehr als tausend Texte" kann der Zuschauer sich mit der (bereits mehrfach ausgezeichneten) DaF-Video-Lern-Soap "Neu in Berlin" auch auf kulturelle Eigenheiten in dem für ihn doch oft so fernen Deutschland einstellen ... idealerweise vor seiner Ankunft. Falls Ihnen etwas gefällt und Sie es nutzen wollen, kontaktieren Sie mich bitte (über Kontaktformular auf der Webseite von LinguaTV). Ich würde Ihnen und Ihrer Studentin gerne helfen. Weiterhin viel Erfolg und beste Grüße aus Berlin nach Changchun.
  3. #3

    ...

    Zitat von sina2504 Beitrag anzeigen
    Diese Sprachtests muss jeder Student absolvieren, der ins Ausland möchte - egal ob für ein Semester oder für ein ganzes Studium. (Ausnahme: Auslandssemester bei Partnerunis) Auch Deutsche, die nach Australien, Frankreich oder sonstwohin möchten. Nur dann heißt es eben z.B. TOEFL. Und Geld kostet es ebenfalls reichlich. Ist also kein großer Unterschied, ob nun ein Chinese nach Deutschland oder ein Deutscher in die USA möchte oder was auch immer.
    Also, zumindest in Frankreich werden durchaus Äquivalenzen (Französisch-LK, zweisprachige Schule, etc. anerkannt). Davon abgesehen habe ich noch nie gehört, dass z.B. ein Franzose, der nach Amerika geht, dafür Geld bei der Botschaft hinterlegen muss, wobei ich zugeben muss, dass ich nicht viele Leute kenne, die das gemacht haben, die meisten gehen als Erasmusstudenten ins europäische Ausland.
  4. #4

    beispiel

    @ Sheherazade

    Ich meinte ja, dass es Ausnahmen gibt. Und das Erasmus-Programm ist letztlich ein Stipendienprogramm. Wenn das nicht wäre, müsste man eben doch eine Menge Geld bezahlen - natürlich auch abhängig davon, wie es im jeweiligen Land üblich ist. Ich gehe zum Beispiel bald nach Australien - meine Hochschule hat keine Partneruni und die Stipendienvergabe vom DAAD ist noch nicht abgeschlossen. Ich musste nicht nur den TOEFL absolvieren (der nicht nur in Australien, sondern auch in den USA und GB meistens notwendig ist - LK wird hier großteils nicht akzeptiert), sondern auch die 8.200 AUD Studiengebühren für ein! Semester zahlen.

    "Und Geld kostet es ebenfalls reichlich." - Damit meinte ich also nicht, dass jeder was bei einer Botschaft hinterlegen muss, der ins Ausland will. Nur, dass es in den meisten Fällen eben einfach sehr teuer ist. Und wenn die Chinesin aus dem Artikel schon an einer chinesischen Uni studieren würde und zu einer Partneruni nach Deutschland wollen würde, wären die Bedingungen einfach. Haben mir jedenfalls Kommilitonen erzählt, die es andersrum gemacht haben.

    Aber naja... In jedem Fall ist es aufwendig, kompliziert und teuer - egal wie mans macht :)
  5. #5

    @Sheherazade

    Nun vielleicht ist das so bei Europäern, in LatAm muss der DELF bstanden werden, um später in Frankreich studieren zu dürfen.
  6. #6

    Auch ich bin...

    ...Deutschlehrer in China. Ich arbeite in Hangzhou und auch ich muss sagen, dass doch vieles anders als in Deutschland ist.

    Ich unterrichte ebenfalls hauptsaechlich englisch, da deutsch nicht genug Studenten hat. Aber es aendert sich langsam etwas. Deutsch wird immer beliebter.

    Und ich muss sagen: es war eine gute Ewntscheidung, nach China zu gehen! Es sollten viel mehr Deutsche herkommen und China erkunden!!!
  7. #7

    Falle

    Der besagte Lehrer hat wohl wenig Chinakenntnisse und tappt in die ueblichen Fallen:
    chines. Studenten lernen fuer die Pruefung, nicht fuers Leben
    chines. Lehrer kaprizieren sich auf Grammatik, weil das einfach ist in der Pruefung: Fragen und Antworten irgenwo kopieren; inhaltliche Tests waeren zu schwierig und zu muehselig
    chines. Lehrbuecher des deutschen enthalten massenhaft Fehler; Ziel ist die Pruefung, nicht das Sprachvermoegen, Sprachverstaendnis
    Chinesische Lehrer neigen dazu, zu behaupten, dass in anderen Sprachen alles ganz anders ist, um die Schueler einzuschuechtern; dabei sind ca. 70% der bildhaften Ausdruecke
    wie im Deutschen.
    chines. Lehrer, die aelter als 40 sind haben in der Regel eine miese Ausbildung


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