Alltag von Flugbegleitern: Ein Höllenjob

dapdIn Zeiten von Billigfliegern und Massenabfertigung hat der Beruf der Flugbegleiter jede Spur von Romantik verloren. Passagiere machen der Crew mit überzogenen Wünschen, respektlosem Benehmen und sogar Randale das Leben schwer. Ein US-Stewart wehrte sich - er wurde weltberühmt.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...852521,00.html
  1. #1

    Das ist schon heftig

    "Du brauchst dich nicht zu bedanken, das ist eine Dienstleistung."
    Das ist schon heftig. Was vielen Menschen inzwischen völlig fehlt, ist Respekt. Und wenn man bedenkt, das die Flugbegleiter oft im Monat weniger verdienen, als das Ticket in der Economy kostet (zumindest bei Fernflügen), haben die einfach Respekt verdient. Ich möchte den Job nicht machen. Ein Kneipenwirt kann aufmüpfige Gäste einfach rausschmeissen, aber ein Flugbegleiter kann das leider nicht...durch den Unterdruck gehen in der Luft die Türen nicht auf.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Zeiten von Billigfliegern und Massenabfertigung hat der Beruf der Flugbegleiter jede Spur von Romantik verloren. Passagiere machen der Crew mit überzogenen Wünschen, respektlosem Benehmen und sogar Randale das Leben schwer. Ein US-Stewart wehrte sich - er wurde weltberühmt.

    Lufthansa-Streik: Der harte Alltag von Flugbegleitern - SPIEGEL ONLINE

    Ja.. errmm.. ich hatte jetzt voll die Schreckenserlebnisse erwartet. Aber das, was eine Putzfrau auf der Toilette sieht oder ein Taxifahrer erlebt, ist sicherlich weitaus schlimmer als die Schilderungen hier. Und die bekommen sicherlich weitaus weniger Geld.
  3. #3

    optional

    naja aber viele Paxe sind auch sehr nett und wer mal mit Iberia geflogen ist, der weiss, was echte Stinkstiefel in Uniformen sind.
  4. #4

    Mich wundert schon lange...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Zeiten von Billigfliegern und Massenabfertigung hat der Beruf der Flugbegleiter jede Spur von Romantik verloren. Passagiere machen der Crew mit überzogenen Wünschen, respektlosem Benehmen und sogar Randale das Leben schwer. Ein US-Stewart wehrte sich - er wurde weltberühmt.

    Lufthansa-Streik: Der harte Alltag von Flugbegleitern - SPIEGEL ONLINE
    ...dass die Flugbegleiter dabei noch freundlich bleiben. Ich würde das nicht über mich ergehen lassen. Es gibt übrigens kaum einen Flug an dem man so etwas nicht erlebt.

    Da gibt es Typen, die fliegen einmal im Jahr in die Sonne und machen den Großkotz und auch sogenannte Vielflieger, die ihren Frust ablassen wollen.

    Aber es ist wie überall im Leben, Erziehung und Stil hat man, oder eben nicht. Am meisten kopfschütteln löste die Mutter bei mir aus, die meint, das Kind müsste sich nicht bedanken, es wäre eine Dienstleistung. Unglaublich, was es für Hohlköpfe gibt.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Daraufhin ergriff die Mutter Erziehungsmaßnahmen: "Du brauchst dich nicht zu bedanken, das ist eine Dienstleistung."
    Tja, das kommt halt raus, wenn der Bodensatz der Gesellschaft an die Öffentlichkeit darf.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Du brauchst dich nicht zu bedanken, das ist eine Dienstleistung."

    Lufthansa-Streik: Der harte Alltag von Flugbegleitern - SPIEGEL ONLINE
    Diese Haltung ist nahezu typisch für die Mehrheit der Deutschen.
    Sicherlich angeleitet durch großmundige Versprechen wie z.B. 1&1 und andere Telekommunikations- und andere Firmen meinen Verbraucher, das Recht zu haben, sich nahezu kostenlos für alle eignenen Unzulänglichkeiten an die Hotline oder sonstige Stellen wenden zu können.

    Solchen im Beitrag genannten, schlichtweg wohl sich einer Primärsozialisation Entzogenen oder schlichtweg Idioten stehen unterbezahlte, aber recht gut ausgebildete Kräfte mehrheitlich in Call Centern gegenüber, die unter teilweise schlechten Bedingungen bestenfalls auch nur mit Humor begegnen können.

    Ich denke, Taxifahrern, Busfahrern und Bedienpersonal in Restaurants geht es nicht besser.
  7. #7

    Zitat von Copycatz Beitrag anzeigen
    Ja.. errmm.. ich hatte jetzt voll die Schreckenserlebnisse erwartet. Aber das, was eine Putzfrau auf der Toilette sieht oder ein Taxifahrer erlebt, ist sicherlich weitaus schlimmer als die Schilderungen hier. Und die bekommen sicherlich weitaus weniger Geld.
    Ja, das ist natürlich ein Grund mal ordentlich drauf zu treten...
  8. #8

    Versteh ich nicht

    "Auch unbelehrbaren Vielfliegern, die das Handy-Verbot nicht auf sich beziehen mochten, spielte Schröder einen Streich. Da sie auf ihrem Bluetooth-Mobiltelefon und mit Hilfe der Passagierliste erkennen konnte, wer sein Handy nicht ausgeschaltet hatte, sprach sie eines Nachts Fluggäste gezielt darauf an."

    Also duerfen Stewardessen Handys eingeschaltet haben?
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Zeiten von Billigfliegern und Massenabfertigung hat der Beruf der Flugbegleiter jede Spur von Romantik verloren. Passagiere machen der Crew mit überzogenen Wünschen, respektlosem Benehmen und sogar Randale das Leben schwer. Ein US-Stewart wehrte sich - er wurde weltberühmt.

    Lufthansa-Streik: Der harte Alltag von Flugbegleitern - SPIEGEL ONLINE
    Als Schröder einem Mädchen ein Getränk reichte, bedankte die Kleine sich brav. Daraufhin ergriff die Mutter Erziehungsmaßnahmen: "Du brauchst dich nicht zu bedanken, das ist eine Dienstleistung."

    Na da weiß man doch wo die zukünftigen Egomanen herkommen.
    Die Mutti ist sicher eine von diesen Frauen aus dem Vorstand, die nur weil sie BWL studiert haben, meinen die wären was besseres. Und dann wundert sich die Frauenwelt, wenn Männer so etwas abstoßend finden, wenn die Töchter allesamt Zicken sind. Unglaublich.