Ich arbeite bei Deutschlands unbeliebtesten Firma: der DB. Und mir kommt das alles sehr bekannt vor. Das schlimmste, was einem auf Arbeit passieren kann, ist Kundenkontakt!!!
dapdIn Zeiten von Billigfliegern und Massenabfertigung hat der Beruf der Flugbegleiter jede Spur von Romantik verloren. Passagiere machen der Crew mit überzogenen Wünschen, respektlosem Benehmen und sogar Randale das Leben schwer. Ein US-Stewart wehrte sich - er wurde weltberühmt.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...852521,00.html
Ich arbeite bei Deutschlands unbeliebtesten Firma: der DB. Und mir kommt das alles sehr bekannt vor. Das schlimmste, was einem auf Arbeit passieren kann, ist Kundenkontakt!!!
Meine ehemalige Freundin war Luftkellnerin, wenn die mit Kollegen über Fluggäste geredet hat, dann bekam man das Gefühl, der Gast ist sowieso der Letzte Dreck. Allein das Wort "Paxe" hat für mich den Charakter eines Schimpfwortes. Die Geschichte mit der vollgepinkelten Tasche der Flugbegleiterin, soll so damals auch auf einem Flug vorgekommen sein. Die Mutter des Kindes hat völlig recht, an den Toiletten muss man teilweise lange warten, vielleicht auch eben deshalb, weil im Flugzeug Alcohol serviert wird, anscheinend ein gutes Geschäft, auch für die Flugbegleiter die Provisonen erhalten, deshalb ist es völlig unangebracht sich über betrunkene Passagiere zu beklagen.
Mit der Lufthansa fliege ich auch nicht mehr, da ist mehr Schein als echte Service-Qualität.
Beim letzten mal musste ich 1 Woche auf mein Gepäck warten und die Lufthansa hat nochnichteinmal einen englischsprachigen Agenten in Brasilien.
Soviel ich von meiner Freundin erfahren habe (Flugbegleiterin bei LH) sind es meistens die sich selbst als Vielflieger bezeichnenden Fluggäste, die sich daneben benehmen. Wenn sie 2x im Jahr nach Miami fliegen, denken sie schon, sie sind Vielflieger und führen sich in der Luft auf wie Graf Koks von der Zwiebelranch. Von den Geschäftsreisenden hört man so gut wie nichts. Bin selbst 2 Jahre lang jede Woche zwischen München und London gependelt. Komischerweise ist es auf den Businessfliegern immer relativ ruhig. Kaum fliegt man in Urlaub, da gibt es dann kein Benehmen mehr. Ich würde im Flugzeug grundsätzlich Alkohol verbieten und auch keine angetrunkenen Passagiere mitnehmen. Was die Luftfahrtgesellschaften ihrem Personal da zumuten ist teils schon nicht mehr lustig.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich als Flugbegleiterin mit mittlerweile 10 Dienstjahren bekomme wenn ich manchen Mist hier lese echt zuviel. Keinem, absolut keinem fällt ein Zacken aus der Krone wenn man Bitte und Danke sowie Guten Tag und Auf Wiedersehen zu den Menschen sagt, mit denen man tagtäglich zu tun hat. Wenn ich beim einkaufen an der Kasse stehe sage ich zur Kassiererin Danke, ebenso beim Bäcker etc.
Leute die diese simplen Höflichkeitsfloskeln nicht intus haben absolut keine Kinderstube genossen und sind sozial absolut verarmt. Wo sind solche Leute großgeworden.
Ich bin nach 10 Jahren mittlerweile der Meinung, dass die Passagiere nur das bekommen sollten für was sie wirklich bezahlt haben, nämlich die Beförderung.
Warum essen und trinken? Manche sind der Meinung auf einem 2.5 Stunden Flug tatsächlich 13 Getränke bestellen zu müssen weil sie sich die 3 Euro für eine Flasche Wasser auf dem Duty Free sparen wollten wenn sie auf dem Weg in den Urlaub sind ( im Urlaub gönnt man sich ja sonst nichts!!!), andere fallen in Ohnmacht, weil sie soooo hungrig sind und noch nicht mal Geld für ein paar Kräcker übrig haben wollen. Andere nehmen beim Einsteigen 8 (!!!) Magazine, damit sie ja den Kragen vollkriegen.
Jedesmal aufs Neue muss ich innerlich den Kopf schütteln über manche Passagiere die ihr Hirn anscheinend mit dem Koffer am Check In abgeben.
Wir Flugbegleiter sind Menschen wie alle anderen auch, und deshalb erwarten auch wir ein gewisses Maß an Anstand und Höflichkeit!!!!
Ich bin kein Vielflieger und als ich hier die Kommentare über das unfreundliche Lufthansa-Personal las dachte ich, dass könne doch nicht sein und wäre übertrieben. Dann schaute ich in meinen Mails nach, zu welcher Gesellschaft der einzige unfreundliche Steward gehörte, dem ich jemals begegnet bin. Und siehe da: Lufthansa.
Dabei hat der mir gar nichts getan, kam aber so rüber, als hätte er es eigentlich gar nicht nötig sich mit so dummen Passagieren abzugeben. Als wäre ich nicht willkommen an Bord. Seltsam unterschwellig aggressiv.
Die Lohnkürzungen sind nur ein Ast der Sparmaßnahmen der LH. Aus der Sicht des Passagier, der teure Tickets für Business und auch First Class ausgibt gibt es jetzt schon erhebliche Spareffekte:
- Häufige Ausfälle des Entertainment, (fast alle Airbusse)
- Fehlfunktion in der Elektronik der Sitzverstellung (sogar bei Langzeitflügen über 8 Stunden)
- Beschränkte Anzahl an warmer Mahlzeit (damit übrig gebliebenes Essen ja kein „Fluggehilfe“ abbekommt (da gibt es Strafen!)
- Weniger Personal – somit Hektik, Stress und Emotionen machen den Flug nicht immer angenehm
- P1 oder P2 (Purser) organisieren, servieren, reparieren, trösten, lassen sich anspucken, schlichten Streit (auch unter dem Kabinenpersonal) , leisten Notdienste bei Kranken usw.
Die Fehlermeldungen und Situationsberichte der Purser sind bestimmt in ein zentrales Melderegister eingeflossen, aber wer kümmert sich um Abstellung der Probleme (Sparmaßnahme)? Vielleicht sollten deren Vorgesetzte mal an ihren Aufgabenbeschreibungen gemessen und Einsparungen vorgenommen werden. Weiß denn der Vorstand über all diese Probleme im Detail oder sieht er nur hinweg?