Die Medizin entwickelte sich in der Antike zur Wissenschaft, praktizierte Operationen und Arzneikunde. Doch die Erfolgsquote war gering - Jesu Zeitgenossen setzten auf Wunderheilungen.
http://www.spiegel.degeschichte/0,1518,805197,00.html
Handelt es hier im geschichtssoziologische Quacksalberei?
Jesus hatte kein Geschäftsmodell, und war auch kein Wunderheiler.
Es gibt eine Zahl von Episoden in der Bibel (NT) über Jesu.
Wenn man nun irgendwie wissenschaflich an die Sache
ranginge, würde man mitunter für die damalige
Gesellschaft ähnliches wie über unsere feststellen.
Lauter Quellen für pschysomatischer Erkrankunken.
Jesus brachte hier Erlöserwissen
Das kann man in die heutige Zeit mitnehmen.
Auch die Hochmedizin unseres Zeitalters hätte nichts gebracht,
nur Tote, alle gebärenden Frauen wären dem Kindbettfieber erlegen,
die Menschen wären ausgestorben, wenn es so weiter gegangen wäre, bis der Semmelweis rausfand und ausrief, Ärzte, wascht euch auch mal die Hände. Irgendwie ist er auch gekreuzigt worden.
Es hat auch ca 30 Jahre gedauert, bis man das so (an)erkannte.
Zwischenzeitlich wuschen sich die Ärtze im stillen Kämmerlein die Hände.
Ignaz Semmelweis
Wenn man das neue Testament lest, fragt man sich: Warum die Wunder? Die braucht man nicht, genügt nicht das Wort?
Interessanterweise kommen diese Geschichtchen hier nicht vor:
Thomasevangelium
http://www.meyerbuch.com/pdf/Thomas-Evangelium.pdf
Immerhin ist die moderne Medizin auch nicht besser als die vor 2000 Jahren, nur dass sie halt 2000 Jahre mehr Zeit für trial and error hatte. Verstehen, wie Leben funktioniert, tut die Medizin immer noch nicht. Entsprechend hat sie auch noch kein besseres Mittel gegen Schnupfen gefunden als das Papiertaschentuch.
Die Hand des Patienten nehmen und halten, anstatt ihm Pillen zu verschreiben, das wirkt auch heute noch Wunder - zumindest habe ich irgendwo was gelesen über eine besonders menschliche Klinik, wo das so gehandhabt wird.
Die Patienten sind dort offenbar nicht nur Körper, die es zu reparieren gilt. Leider finde ich das gerade nicht.
Das stimmt, bei Erkältungen ist die Schulmedizin nach wie vor hilflos. Aber was ist mit Blinddarmentzündungen, Tuberkulose, Cholera, Diabetes, Lungenentzündung? All diese Sachen waren um 1800 in den meisten Fällen tödlich; heute sind die in den meisten Fällen problemlos heilbar.
2000 Jahre mehr Zeit für trial and error sind nicht gerade wenig, insbesondere da ~95% aller medizinischen Forschung in den letzten 100 Jahren stattfanden. Außerdem sind die Methoden doch deutlich effektiver geworden, man hat jetzt Mikroskope und Doppelblindstudien. Selbstverständlich ist die Medizin mit so viel mehr Methodik und Wissen besser als jene vor 2000 Jahren.
Ein Artikel über Jesus darf während der Weihnachtszeit nicht fehlen. Über die Heilungswunder, die Jesus vollbrachte wird ja im Neuen Testament berichtet. Zu den Eigenschaften Gottes zählt unter anderem die Barmherzigkeit. Das ganze Spektrum zwischen Unglaube und Glaube was göttliche Heilung durch Jesus anbelangt, gab es vor zweitausend Jahren genauso wie heute.