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Alltag einer Animateurin: Ab in den Süden

Nach dem Abitur wollte Imke Raubbach, 19, nur eines: gut gelaunt an den Strand. Per Casting bewarb sie sich als Animateurin und arbeitet seit einigen Wochen in einem Hotel auf Gran Canaria. Viel Partyspaß, wenig Schlaf, großes Abenteuer - Ferienflirts aber sind tückisch.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...779522,00.html
  1. #10

    .

    Zitat von sedierung@googlemail.com Beitrag anzeigen
    Ich habe den Eindruck, einige Foristen fühlen sich verpflichtet, zu allem eine Meinung zu haben und diese auch kundtun zu müssen.
    Dabei ist das keineswegs verpflichtend.
    So ist es beispielsweise im vorliegenden Thread durchaus okay, den Artikel zu lesen, festzustellen "interessiert mich nicht", oder "aha, Animateur, nix für mich" und weiter seinem Tagwerk nachzugehen.
    Es ist eben nicht vorgeschrieben den Rest der Welt mit unausgegorener Ablehnung gegen alles und jeden, den Spiegel im allgemeinen und die versoffenen arbeitscheuen Animateuere im speziellen, zu belästigen.
    Ich glaube allerdings, das SPON nur aus einem einzigen Grund auch solch banale Artikel kommentieren lässt: es handelt sich um ein Experiment, um nachzuweisen, das selbst ein Bericht über Kunstrasen zu Beleidigung und Beschimpfung Anlass geben kann....
    Ich hoffe mit diesem Hinweis in Zukunft dem einen oder anderen einen Haufen Arbeit zu ersparen.
    Sie sprechen mir zutiefst aus der Seele. Ist mir auch schon bei anderen Artikeln aufgefallen. Irgendjemand in der Spiegel Redaktion ist scharf auf Beleidigungen und Miesmacher-Kommentare und zieht sich das Ergebnis dann immer genüsslich rein.
    Zum Artikel: Ich bewundere sie irgendwie. Das Abitur kann sie später immer noch gebrauchen. Bildung scheint man unter Spiegel-Lesern leider nicht mehr als Wert an sich zu empfinden.
  2. #11

    Ich war selbst mal einer

    Ich habe selbst in den 80ern ca. 10 Jahre als Animateur in der Ferien-Hotellerie gearbeitet, allerdings nicht in Hotels, sondern in typischen Ferienclubs (Robinson). Meistens war ich für die Musik in den Clubs verantwortlich.
    Man kann diesen Job nur machen, wenn man die Tätigkeit nicht als Arbeit, sondern als Beschäftigung empfindet. D.h., was man tut, muss man aus einem großen Interesse für die Sache heraus machen. Ansonsten ist man bereits nach einigen Wochen ausgebrannt und kann nicht mehr. 14-Stunden-Arbeitstage sind keine Seltenheit.

    Die hier von Ausbeutung sprechen, mögen bedenken, dass niemand gezwungen wird, einen Arbeitsvertrag als Animateur zu unterschreiben. Wer vorher keine Erkundigungen über die Arbeitsbedingungen einholt, ist selber schuld.

    Mir hat dieser Job sehr viel gegeben: ich habe verschiedene Länder gesehen und Sprachen gelernt, die ich heute noch kann (spanisch und italienisch), interessante Menschen getroffen, mit denen ich teilweise noch heute in Kontakt bin, und mein Selbstbewusstsein gesteigert nach dem Motto: ich weiß was ich kann und verkaufe mich entsprechend. Wenn ich noch mal die Wahl hätte, würde ich's wieder tun!
  3. #12

    .

    Zitat von sedierung@googlemail.com Beitrag anzeigen
    Ich habe den Eindruck, einige Foristen fühlen sich verpflichtet, zu allem eine Meinung zu haben und diese auch kundtun zu müssen.
    Haben Sie auch das "ABC des Animatuers" von selbiger Autorin nach Informationen selbiger Animateurin gelesen?
    Alkohol trinken, damit man beim Kinderanimieren schön locker bleibt? Ist zwar Alltag, dass es bei der Jugendbetreuung so zugeht, aber als Ratschlag würde ich es nicht verbreiten.
  4. #13

    ....

    Zitat von ThomasBernhard Beitrag anzeigen
    Alkohol trinken, damit man beim Kinderanimieren schön locker bleibt? Ist zwar Alltag....
    Ich glaube aber auch, dass so etwas in einem Ferienclub nüchtern überhaupt nicht funktioniert :-)
  5. #14

    Keine Ahnung, aber hier rumschreiben!

    Zitat von Pepito_Sbazzagutti Beitrag anzeigen
    Ich glaube aber auch, dass so etwas in einem Ferienclub nüchtern überhaupt nicht funktioniert :-)
    Waren Sie schon mal in einem Ferienclub? Sie schreiben ja so, als ob da ab 21 h jeder betrunken herumtorkelt! Im Gegenteil: ich war in den letzten 2 Jahren einige Male in den All-Inclusive-Clubs der Aldiana-Kette, da konnte man trinken, bis der Arzt kommt (wenn man wollte), ich habe dort keinen einzigen Gast oder Animateur gesehen, der betrunken oder auch nur angetrunken gewesen ist!

    Also, wenn Sie nix wissen, dann auch nix schreiben!
  6. #15

    Kunstrasen? KUNSTRASEN?

    Zitat von sedierung@googlemail.com Beitrag anzeigen
    ...
    Ich glaube allerdings, das SPON nur aus einem einzigen Grund auch solch banale Artikel kommentieren lässt: es handelt sich um ein Experiment, um nachzuweisen, das selbst ein Bericht über Kunstrasen zu Beleidigung und Beschimpfung Anlass geben kann....
    Ich hoffe mit diesem Hinweis in Zukunft dem einen oder anderen einen Haufen Arbeit zu ersparen.
    Sie bezeichnen Kunstrasen als banal?
    Können Sie sich überhaupt die Komplexität der Kunstrasenherstellung gemäß DIN V 18035 Teil 7 (Sportplätze, Kunststoffrasenflächen) vostellen?
    Ist Ihnen etwa nicht bewußt, daß Kunstrasen nicht nur in Sportarten wie Fußball, Hockey, Golf oder Swingolf, sondern auch in der Kunst (Wigald Bonings Rasenanzug) seinen Platz gefunden hat?
    Sie können sich gar nicht denken, wie gut sich Kunstrasen eignet, um Animateure darauf arbeiten zu lassen.

    Kicher...

    Also: Ihr Beitrag gefällt mir. Die Intention mit der Arbeitsersparnis ist aber leider nach hinten losgegangen.
  7. #16

    Ja, mehrere

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Abitur wollte Imke Raubbach, 19, nur eines: gut gelaunt an den Strand. Per Casting bewarb sie sich als Animateurin und arbeitet seit einigen Wochen in einem Hotel auf Gran Canaria. Viel Partyspaß, wenig Schlaf, großes Abenteuer - Ferienflirts aber sind tückisch.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...779522,00.html
    Sicher ist eine solche Beschäftigung für eine begrenzte Zeit interessant, sammelt man doch viele Eindrücke, die einem auf dem weiteren Lebensweg von Nutzen sein können. Vielleicht ist es meine calvinistische Erziehung, aber eine Beschäftigung als Animateur wäre mir dennoch zu seicht. Meine 16 Monate Zivildienst in der Altenpflege direkt nach dem Abi haben mich da doch vielleicht nachhaltiger und eindrücklicher geprägt, war man doch mit den harten Fakten des Lebens - und Sterbens - konfrontiert. Heute vor die Wahl gestellt würde ich mich wieder für eine soziale Tätigkeit entscheiden.
  8. #17

    Kann es sein ...

    ..., dass einige hier diesen Artikel nicht richtig gelesen haben?
    Zum Einen:
    Die Dame ist 19 und hat gerade ihre Schulausbildung abgeschlossen. Wer mag es ihr verdenken, dass sie sich verbal ihrem Alter gemäß ausdrückt und noch nicht "geschwollen" daher redet?
    Darüber hinaus verstehe ich nicht, wie man hier auf den Gedanken gekommen ist, das Abi der Dame sei überflüssig, wenn sie jetzt für Jahre als Animateur tätig ist. Sie plant MONATE in dieser Tätigkeit zu verbringen. Und damit hat sie ihren Altersgenossen / -innen einiges voraus: sie traut sich, ihrer Heimat den Rücken zu kehren und ein Abenteuer zu wagen, was ihren eigenen Horizont erweitern wird. Damit beweist sie Flexibilität und Mobilitätsbereitschaft.
    Aber wahrscheinlich wird dies hier nicht so gesehen ... Mich würde es interessieren, wie viele der Mecker-Schreiber hier sich mit Anfang/Mitte 50 immer noch in der gleichen Stadt befinden, in der sie geboren wurden, die Schule besucht haben, eine Berufsausbildung gemacht haben (oder - Gott bewahre - sogar ein Hochschulstudium absolviert haben, aber zumindest eines nicht gelernt haben: Toleranz) und nun immer noch in dieser Stadt leben und arbeiten.
    Diesen sei gesagt: die zwei Wochen Jahresurlaub, wo auch immer dieser stattfinden mag, erweitern mitnichten den eigenen Horizont und es ist auch kein Ausdruck von interkultureller Kompetenz, wenn man nach zwei Wochen Rimini in der heimatlichen Pizzeria "due Espressi" bestellt - das hat ja bei Luigi in der Hotelbar auch prima funktioniert ... In diesem Sinne ein schönes Wochenende ;)
  9. #18

    Guten Morgen und Aua

    SPon nach dem Frühstück kann weh tun ! Dummerchen erlebt Gran Canaria als Abenteuer...Abitur gibt es in manchen Bundesländern offensichtlich geschenkt ...die Vandalen in London nerven auf andere Art, aber auch nicht stärker
    als die PaddiPaddis... einen Kaffee noch und an die Arbeit.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Abitur wollte Imke Raubbach, 19, nur eines: gut gelaunt an den Strand. Per Casting bewarb sie sich als Animateurin und arbeitet seit einigen Wochen in einem Hotel auf Gran Canaria. Viel Partyspaß, wenig Schlaf, großes Abenteuer - Ferienflirts aber sind tückisch.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...779522,00.html
  10. #19

    Meckern

    Zitat von MartinS. Beitrag anzeigen
    WTF - egal was, Hauptsache man kann irgendwo meckern.
    Herzlich willkommen im SPON-Forum. Ich suche ja immer noch die Funktion "Mecker-Filter aktivieren" in den Profil Einstellungen. Bisher erfolglos.


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