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Allianz-Studie: Angst der Deutschen vor Jobverlust steigt

dapdDas Vertrauen der Deutschen in die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze sinkt. Nur noch ein Viertel der Bürger hält einer neuen Umfrage zufolge seine Jobs für sicher. Der Wirtschaftskraft des Landes insgesamt trauen sie dagegen deutlich mehr zu.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-873341.html
  1. #1

    Also die Deutschen verlieren das vertrauen in ihre sicheren Arbeitsplätze,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Vertrauen der Deutschen in die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze sinkt. Nur noch ein Viertel der Bürger hält einer neuen Umfrage zufolge seine Jobs für sicher. Der Wirtschaftskraft des Landes insgesamt trauen sie dagegen deutlich mehr zu.

    Allianz-Zuversichtsstudie: Bürger haben Angst vor Arbeitslosigkeit - SPIEGEL ONLINE
    während "Fast zwei Drittel der Bevölkerung (62 Prozent) schauen "mit Zuversicht" oder gar "mit großer Zuversicht" ins Jahr 2013"?!

    Das können ja nicht nur Hessen sein, oder? Ich meine sowiele Bürger gibts ja da nicht, dass die 2/3tel der Deutschen ausmachen tun!

    Also irgendetwas stimmt da nicht an ihrer Reportage, weil ich kenne keinen einzigen der da mit Zuversicht ins Jahr 2013 blickt, aber vielleicht kenn ich halt nur die da längst zwar alles leisten, aber als Aufstocker eben die Hartzer mit den durch die Medien gestempelten Problemen behaftet sind.

    Ich kann es leider nicht mehr glauben was Ihnen wohl unschwer erkennbar glaubhaft erscheint.

    Die Realität wird alles beleuchten, letztendlich war es immer so.

    MFG
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Wirtschaftskraft des Landes insgesamt trauen sie dagegen deutlich mehr zu
    Und was haben sie davon? Die Konzerne fahren Rekordgewinne ein und der Angestellte muß froh sein, wenn seine Lohnsteigerung die Inflation ausgleicht. Und die politischen (verfassungswidrigen) Maßnahmen geben ihnen Mittel in die Hand, um die Arbeitnehmer auch weiterhin unter Druck zu setzen. Ich habe ehrlich gesagt große Zuversicht, daß dieses gigantische Pulverfaß, daß hier gerade befüllt wird, irgendwann hochgeht, denn die Unzufriedenheit steigt rapide an.
  3. #3

    Jeden Tag

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Vertrauen der Deutschen in die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze sinkt. Nur noch ein Viertel der Bürger hält einer neuen Umfrage zufolge seine Jobs für sicher. Der Wirtschaftskraft des Landes insgesamt trauen sie dagegen deutlich mehr zu.

    Allianz-Zuversichtsstudie: Bürger haben Angst vor Arbeitslosigkeit - SPIEGEL ONLINE
    gibt es neue Umfragen zum Thema Wirtschaftsentwicklung, Arbeitsplatzsicherung oder ähnlichem gequirltem Dünnschi* und jeden Tag kommen andere Experten zu den unterschiedlichsten Erkenntnissen. Mal sind diese Erkenntnisse positiv, mal negativ und vor allen Dingen, spätestens alle zwei Wochen sind diese Erkenntnisse völlig konträr.
    Was mich dabei erheblich irritiert, ist dass Medien wie zB SpiegelOnline diese Studienergebnisse völlig unreflektiert nachplappern.....

    Um auf den Kommentar zurück zu kommen, die Einzigen, deren Jobs nachweislich sicher sind, können nur die Beamten sein.
    Alle Anderen sitzen im Bedarfsfall auf dem Schleudersitz, die Einen mit dem "goldenen" Handschlag, die Anderen mit dem Ticket fürs Jobcenter.... und die Ü50 sollten am Besten sofort wegsterben.....
  4. #4

    wer es glaubt der werde Seelig...

    was kann man sich überhaupt noch sicher sein in dieser Zeit sicher nicht dieser Erhebung ....
  5. #5

    Lösung: Man erhöht den Beamten, die sich ohnehin um nix sorgen müssen, das Gehalt um 6%. Und der Rest wählt die Beamtenparteien CDU und SPD überwältigenderweise wieder ins Amt. Wo ist also das Problem? :-)

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Vertrauen der Deutschen in die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze sinkt. Nur noch ein Viertel der Bürger hält einer neuen Umfrage zufolge seine Jobs für sicher. Der Wirtschaftskraft des Landes insgesamt trauen sie dagegen deutlich mehr zu.

    Allianz-Zuversichtsstudie: Bürger haben Angst vor Arbeitslosigkeit - SPIEGEL ONLINE
  6. #6

    ???

    Ist das nun eine quantitative oder qualitative Analyse? Wenn das eine quantitative Analyse ist, fand eine Standadisierung statt, die eigentlich Aussagen über eine Gesamtheit machen kann, sie aber eben standadisiert. Wenn das eine qualitative Analyse war, sind wahrscheinlich narrative Interviews geführt worden, die zugeschnitten auf die jeweilige Person sind. Bedenkt man die Kosten, den Aufwand etc. waren das also nicht allzu viele Probanden, die wiederum nonmetrische Daten liefern und diese Zahlen im Artikel mir somit nichts sagen!
  7. #7

    Soziale Hängematte

    Warum?
    Wir haben doch die vielbeschworene "Soziale Hängematte"...

    Es reicht ja schon eine langwierige Erkrankung - 6 Wochen Lohnfortzahlung, dann Krankengeld, dann Arbeitslosengeld.

    Alles schon erknüpft mit massiven Einnahmeverlusten.

    Wie? immer noch nicht wieder gesund? Dann gibts Hartz4. Oder sie haben eine Eigentumswohnung oder eine Lebensversicherung?

    Erst einmal verkaufen und die Versicherung auszahlen lassen und das Geld verbrauchen.

    Am Ende steht man auf einer Ebene mit Leuten, die ihr halbes Leben im Knast verbracht haben, oder mit Junkies oder Lebenskünstlern, die sich ihren Lebtag um jede Arbeit herumgedrückt haben.

    Achja, Altersarmut gibt es dann noch gratis obendrauf.

    Aber wie sagte herr Steinbrück neulich?
    Hartz4 ist richtig und wichtig!

    Streut Existenznöte unter das Volk, das macht das Regieren leichter...!
  8. #8

    Gewollte Entwicklung

    Die Regierungen der letzten Jahre haben wirklich alles dafür getan, dass sich niemand mehr seines Arbeitsplatzes sicher sein kann und dass die Wirtschaft es immer leichter hat gute Arbeitsplätze mit immer billigeren Arbeitern zu besetzen.Bis hin zu absoluten Hungerlöhnen.

    Während die Mittelschicht immer kleiner wird und ins Abseits rutscht, steht dieser eine immer reicher werdende Oberschicht ohne Bodenhaftung gegenüber.

    Systematisch wird das Volk kurz gehalten um immer niedrigere Löhne durchzusetzen.Auch durch den menschenunwürdigen Zwang bei den Hartz IV gesetzen, selbst die prekärsten Arbeitsverhältnisse anzunehmen, auch als Zeitarbeitssklave, ohne Rechte, ohne vernünftige Entlohnung. Und wer sich beschwert oder gar sich weigert an der Lohndrückerei teilzunehmen, wird mit Sanktionen bestraft, dass einem das Lebensminimum noch weiter gekürzt wird.

    Dabei versteht die Politik nicht, dass das der Grund ist für die verkümmerte Binnennachfrage und wenn überhaupt nur ein minimales Wirtschaftswachstum durch Exporte stattfindet.

    Der Binnenmarkt ist dermaßen abgewürgt worden, aufgrund dessen, dass sich mindestens die Hälfte der Bevölkerung kaum mehr als die bloße Existenz leisten kann, dass eine Wirtschaftsdynamik von innen heraus gar nicht mehr stattfinden kann.

    Weiter ausgepresst durch stetig steigende Strom und Heizungspreise,leben große Teile der Bevölkerung am, oft sogar unter dem Existenzminimum.

    Es ist lächerlich einer Mutter vorzurechnen, wieviel Geld von dem Hartz IV Satz für Schulmaterialien für die Kinder vorgesehen ist. Wenn die Mutter das und auch KLeidungsgeld und andere Posten verbraucht, nur um die Wohnung warm zu bekommen, auch für die Kinder! Zahlt das Arbeitsamt beispielsweise einen Stromzuschuß für Ölradiatoren im Winter? Oder denken diese Schreibtischtäter etwa, dass man für das gewährte Mietgeld eine super beheizte Wohnung mit modernsten Heizkörpern bekommt? Viele Zimmer in solchen Wohnung haben gar keine Heizung!
    Aber so einen absoluten Schwachsinn dieser Mutter dann vorzurechnen, dazu sind diese Taugenichtse in den Arbeitscentern offensichtlich geschult worden.

    Ich kann es mir glücklicherweise leisten, da ich selbständiger Unternehmer bin. Wenn ich mir aber ansehe, dass sich Grundnahrungsmittel in den letzten Jahren rapide verteuert haben, kann ich gut nachvollziehen, dass meine Nichte jeden Monatsende heult, weil sie von ihrem Mann im Stich gelassen wurde und nun 3 Kinder, darunter ein behindertes Kleinkind durchbringen muß.

    Ich kann verstehen, dass diese Mutter sagt: wir können nicht zum Arzt gehen, denn die Praxisgebühr ist unbezahlbar. Dass diese Mutter ihre Kinder nicht mit den besten Schulsachen zum Unterricht schicken kann. Dass sie ihren Kindern nicht immer Turnschuhe kaufen kann, für den Sportunterricht. Dass sie mit ihren Kindern im Sommer nicht ins Freibad gehen kann. Als ich Kind war, konnte ich es mir von meinem Taschengeld leisten viele Tage ins Freibad zu gehen. Nicht weil ich so viel bekam, sondern weil das Freibad preiswert war.

    All das kann ich verstehen und es kotzt mich an, was aus Deutschland geworden ist! Eine kaltherzige Gesellschaft die unentwegt von oben nach unten tritt.
  9. #9

    Teil 2

    Deutschland wird konsequent an die Wand gefahren. Den Menschen geht es heute viel schlechter als noch vor 20 Jahren!

    Und deshalb finde ich es nicht gut, wenn Arbeitslose ausflippen und gewalttätig werden auf dem Arbeitsamt. Aber ICH KANN ES VERSTEHEN! Wenn der Arbeitslose, dessen Existenz mehr und mehr in die Hoffnungslosigkeit gedrängt wird und dann solche "klugen Sprüche" von seinem Sachbearbeiter zu hören bekommt, die allesamt fern jeder realität sind, aber man muß schon denken können, um das zu verstehen, was den Mitarbeitern der Argen aber offensichtlich abtrainiert wurde.

    Ich kann es verstehen und ich wünschte mir, die Verantwortlichen könnten es auch verstehen, denn nur dann kann sich auch was ändern. Aber Hoffnung, habe ich in diesem Staat keine mehr, in dem die Oberschicht die Mittelschicht vernichtet, die Mittelschicht aus Verzweifelung und unterschwelligen Angst nach unten tritt und am Ende haßt jeder jeden, nur die Verantwortlichen, die kommen ungeschoren davon.

    Diese Politik ist brandgefährlich und sie kann darin enden, dass irgendwann einmal Menschen an Straßenlaternen baumeln!

    Besser man denkt jetzt drüber nach, bevor es zu spät ist.
    Also denkt!


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