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Allergien: Mediziner warnen vor steigender Pollenbelastung

dapdDie Pollenmenge in der Luft steigt europaweit deutlich: In Städten lag der Zuwachs zuletzt bei drei Prozent pro Jahr. Wissenschaftler vermuten den Klimawandel als wahrscheinlichste Ursache - und warnen vor einer Zunahme von Allergien.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...827751,00.html
  1. #1

    ..da kann man doch was gegen machen..

    ...wir haben doch die Feinstaubverordnung...und wenn die nicht eingehalten wird - können wir doch einfach gegen die Pollen klagen! Es muss nur eine Umweltzone eingerichtet werden! Lustig ist, dass selbst auf den Ostfriesischen Inseln die Feinstaubwerte öfters überschritten werden...passiert dieses häufiger, muss auch dort eine Umweltzone her...tja, nur Autoverkehr gibt es dort gar nicht...., hm,..? !
  2. #2

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Pollenmenge in der Luft steigt europaweit deutlich: In Städten lag der Zuwachs zuletzt bei drei Prozent pro Jahr. Wissenschaftler vermuten den Klimawandel als wahrscheinlichste Ursache - und warnen vor einer Zunahme von Allergien.

    Allergien: Mediziner warnen vor steigender Pollenbelastung - SPIEGEL ONLINE
    Klimawandel, is klar.
    Die letzten Winter: Eiskalt.
    Die letzten Sommer: Eiskalt.
    Wie dies zu erhöhtem Pollenflug beitragen soll, möge mir bitte mal ein Biologe plausibel erklären.
  3. #3

    Was?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Pollenmenge in der Luft steigt europaweit deutlich: In Städten lag der Zuwachs zuletzt bei drei Prozent pro Jahr. Wissenschaftler vermuten den Klimawandel als wahrscheinlichste Ursache - und warnen vor einer Zunahme von Allergien.

    Allergien: Mediziner warnen vor steigender Pollenbelastung - SPIEGEL ONLINE
    "Die wahrscheinlichste Ursache für die Zunahme der Pollenbelastung sei die steigende CO2-Konzentration in der Luft. Laborversuche und einige Freilandstudien hätten gezeigt, dass ein höherer Kohlendioxidgehalt das Pflanzenwachstum und damit die Pollenproduktion beschleunigen könne."

    Aha. mehr CO2 - die Pflanzen wachsen besser wer hätte das gedacht?
    Und das soll sogar besonders schlimm sein ;-))))
    Ich habe allerdings mehr Pollen bemerkt.
    Alles wird gelb vom Raps.
    Wozu kultivieren die Grünen die Rapsfelder?
    Für Biodiesel.

    Also, wo ist das Übel?
    Richtig: die Grünen.
  4. #4

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Klimawandel, is klar.

    ...möge mir bitte mal ein Biologe plausibel erklären.
    ...tja, vielleicht liegt es nicht am anthropogenen 'Klimawandel' sondern am am Wandel der Agrarwirtschaft vom Lebensmittelerzeuger zu Energie- und Treibstoffproduzenten. So weit das Auge reicht sieht man Mais- und Rapsfelder.
    Um die urbane Pollenproduktion zu verringern gibt es eine einfache Lösung, alle Bäume fällen, alle Parks zubetonieren...ist doch ganz einfach. Und natürlich eine Quotierung von Pflanzen in privaten Haushalten, zum Beispiel max. ein Gummibaum und zwei Kakteen.
  5. #5

    Es ist so einfach und riecht auch noch gut

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Pollenmenge in der Luft steigt europaweit deutlich: In Städten lag der Zuwachs zuletzt bei drei Prozent pro Jahr. Wissenschaftler vermuten den Klimawandel als wahrscheinlichste Ursache - und warnen vor einer Zunahme von Allergien.
    Quatsch das!
    Blütenpollen sind die natürlichste Sache der Welt!
    Sie haben die Menschheit (und die Tiere, von denen wir abstammen) seit Anbeginn begleitet.
    Die Leute sollen halt ihre Kinder mal von den Spielkonsolen und aus ihren miefigen Zimmern wegzerren und draußen im Grünen an den "Hatziblümchen" riechen lassen. Dann gibt es auch später keine Allergie.
  6. #6

    Und wieder wird erst einmal geschrieben, und nicht gelesen und nachgedacht. Und dabei ist der Artikel frei zugaenglich...
    Mais und Raps sollen es also sein? Ein Blick in den Artikel zeigt, dass es hauptsaechlich um hochallergene Arten auf folgenden Gattungen und Familien geht: Alnus, Ambrosia, Artemisia, Betula, Corylus, Cupressaceae, Olea, Poaceae, Fraxinus, Platanus, Carpinus, Castanea, Pinaceae, Plantago, Quercus, Rumex. Raps (Brassica aus der Familie Cruciferae) ist nicht erwaehnt, Zea mays gehoert zwar zu den Poaceae, wird aber auch nicht erwaehnt. Und Mais ist nur bedeutsam wegen seiner Kreuzreaktion mit anderen Graesern und der Pollen wird nicht sonderlich weit transportiert.
    Und: wer hat je behauptet, dass Pflanzen kein CO2 brauchen? Aber: dass Pflanzen CO2 benuzten bedeutet keineswegs, dass alle Pflanzen von einer erhoehten CO2-Konzentration profitieren. C4-Pflanzen wie Mais zum Beispiel nicht... Sie erhalten aber durch erhoehte Temperaturen einen Konkurrenzvorteil.
  7. #7

    Und was ist dann mit mir falsch? Auf dem Land aufgewachsen, immer draussen wenn es das Wetter zugelassen hat, mich durch bluehende Wiesen gewaelzt etc. Und trotzdem heftige Pollenallergie entwickelt... Vielleicht ist doch nicht alles so einfach?
  8. #8

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Quatsch das!
    Blütenpollen sind die natürlichste Sache der Welt!
    Sie haben die Menschheit (und die Tiere, von denen wir abstammen) seit Anbeginn begleitet.
    Die Leute sollen halt ihre Kinder mal von den Spielkonsolen und aus ihren miefigen Zimmern wegzerren und draußen im Grünen an den "Hatziblümchen" riechen lassen. Dann gibt es auch später keine Allergie.
    Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, war regelmässig draußen und plage mich dennoch mit allerlei Allergien. Dürfte ich laut Ihrer fachmännischen Meinung ja gar nicht haben, oder?
  9. #9

    @strayboy, @skeptiker81:
    Derartige Aussagen sind statistischer Natur - Einzelfälle sind da keinen Argumente. Und es sieht tatsächlich so aus, dass unser Immunsystem in der Kindheit Trainig durch eine weniger saubere Umgbung benötigt, wenn wir im Erwachsenenalter weniger Allergien entwickeln sollen. Es liegt also weniger daran. ob wir oft genug an den Pflanzen riechen, die den Pollen verbreiten, als daran wie aseptisch wir aufwachsen.


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