CorbisEine neue Studie stellt der Ausbildung junger Lehrer ein schlechtes Zeugnis aus: Viele fühlen sich unzureichend auf ihre Arbeit vorbereitet. Zugleich jedoch sind sie idealistisch, karriereorientiert - und schätzen die Jobsicherheit dank Verbeamtung.
http://www.spiegel.de/unispiegel/job...829264,00.html
Gibt es doch hier auch. Suchen Sie beispielsweise eine Lehrerstelle als Quereinsteiger bei "LEO - Lehrereinstellung Online.NRW". Ich habe auf Anhieb keine Beamtenstelle gefunden. Selbst in SekII werden nur sehr wenige Beamte gesucht. Viele Stellen als Angestellte sogar nur auf Zeit, z. B. von nach-den-Sommerferien bis zum Anfang der nächsten Sommerferien (vermutlich, um Geld zu sparen). Eine Verbeamtung als Lehrer kennen die meisten wohl noch von ihren eigenen Lehrern, aber die heutige Realität sind anders aus.
Eine Bekannte von mir ist Grundschullehrerin. Ihr wurde eine Verbeamtung nach Aufnahme des Lehrerberufs mündlich zugesagt. Als sie das 30. Lebensjahr erreichte, versagte man ihr die Beamtenprüfung vulgo Laufbahnprüfung, weil zurzeit kein Geld für eine Verbeamtung da ist (ergo keine Planstelle frei). Ähnlich geht es meiner ehemaligen Berufsschullehrerin: keine Beamtin, hatte in Bremen einige befristete Verträge und musste dann nach NRW wechseln, weil sie in Bremen keinen weiteren Vertrag bekam - man hätte sie dann feste einstellen müssen.
Wer glaubt, jeder Lehrer werde heutzutage Beamter, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.
Ich glaube es gibt keinen Beruf in dem man soviel Vorerfahrung mitbringt wie in diesem, wenn ich richtig unterrichtet bin, dann haben alle Lehrer mal 12 bis 13 Jahre auf der anderen Seite gesessen, als schüler und haben die absolut beste expirence darin erhalten wie mache ich einem Lehrer das Leben zur Hölle, auch die nächsten 5 Jahre Universitätsausbildung geben einen noch gewisse hinweise wie das passive Lehrerlebnis ist.
Es kann natürlich sein, das alle Lehrer niemals, als Kinder in der Schule waren und deswegen nicht wissen was einen guten Lehrer von einem schlechten unterscheidet.
ich glaube aber ehr das die Idee des Lebenslänglichen Verbeamtet sein in der Kompination mit der Möglichkeit Menschen belehren zu dürfen und mit Zensuren disziplinieren zu dürfen, der wahre Gund sind diesen Beruf zu ergreifen, nämlich jungen Menschen das Leben kaputt machen zu können und dauernd avon zu erzählen wie das wirkliche leben aussieht ohne es jemals gesehen zu haben.
einen Praxisschock hatte ich auch in der Schule, aber als Schüler, nicht als Lehrer, durch Lehrer die mir meinen Anspruch auf Bildung verweigern wollten, deswegen habe ich auch eine etwas längere erfahrung in der schule gesammelt.
was ich gelernt habe in der schule ist, wer keine begeistungsschaffende Persönlichkeit hat, sollte nicht in der Schule arbeiten, letzlich hilft eine Persönlickeit wie die von Thomas Gottschalk am besten weiter, ohne jeden Padagokischen schnickschnak und entgegen der vorstellungen meine Lehrer habe ich mein Studium abgeschlossen und ein Überdurchschnittliches Gehalt erreicht.
Denn das wichtigste was ich in der Schule gelernt habe ist durchhalte vermögen, man muß sich nicht ändern und anpassen, sondern man muß seine Ziele konsequent verfolgen.
Zu Punkt 1:
Das Sabbatjahr gibt es nicht geschenkt. Auch wenn Sie das meinen.
Zu Punkt 2:
Schon mal was von zweitem Bildungsweg gelesen? Es gibt zig Lehrer mit Berufserfahrung. Differenzierung scheint nicht Ihre Stärke zu sein.
Zu Punkt 3:
Wenn es abgeschafft wird gibt es gar keinen "Faustpfand" mehr. Kündigungen und Streiks nehmen zu. Verlässliche Schulen werden weniger.
Zu Punkt 4:
Pension mit 63! Frührente! Büro in der Schule. Ausreichend Material...
Zu Punkt 5:
Die Prüfer und Führungskräfte natürlich auch! Da liegt das Problem. Seit Jahren kommen "natürlich" nur die "Besten" durch!
Zu 6:
Selber essen macht dick! Geschwätzt ist schnell und viel. Ich gebe Ihnen aber keine zwei Tage an einer Brennpunktschule. Aber der Beweis das nicht nur Bundeskanzler dumm und unqualifiziert dahersabbeln dürfen ist erbracht. Das nennt man dann wohl Praxisschock!
Arbeiten Sie eine Woche in meinem Job. Danach können Sie vielleicht beginnen einzuschätzen, wovon Sie reden. Ihr Punkt 5 ist übrigens vollkommener Schwachsinn in einem besonderen Sinne: Meinen Beruf lernt man im Klassenzimmer, aber nicht an der Uni. Der "Praxisschock" gehört dazu -so beginnt der Lernprozess.
Ein Lehrer braucht etwa fünf Jahre im Beruf, um sich ernsthaft daran zu gewöhnen. Und das soll ein "Eignungstest" ändern? So ein Blödsinn!
..da können Sie erfolgreicher Diplomkaufmann oder Diplom-Betriebswirt sein! Ohne Staatsexamen geht nichts! Irre! Und die bekommen noch nicht mal ihre EDV in den Griff! Wie ich schon vorher bemerkte: in den Schulaufsichtsbehörden sitzen Leute, die sind nicht nur verzichtbar - die müssen sofort, um weiteren Schaden abzuwenden, entsorgt werden! Schreiben Sie mal als nahmhafte Oranisation einen Brief an diese Leute: Antwort nach frühestens einem viertel Jahr!
Die gleichen leute beschweren sich, wenn ein Anbieter von Konsumartikeln ihre E-Mail-anfrage nicht innerhalb von 24 h beantwortet. Ich beschimpfe nicht Beamte! Viele haben echt zu tun und müssen sich an der (Sozial-)Front mit schlimmen Situationen "anfreunden"!
Aber kundenferne Beamtenläden sind in ihrem Wirkungsgrad schon grottenschlecht!