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Allensbach-Studie: Junglehrer erleben Praxisschock

CorbisEine neue Studie stellt der Ausbildung junger Lehrer ein schlechtes Zeugnis aus: Viele fühlen sich unzureichend auf ihre Arbeit vorbereitet. Zugleich jedoch sind sie idealistisch, karriereorientiert - und schätzen die Jobsicherheit dank Verbeamtung.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...829264,00.html
  1. #160

    !

    Zitat von 4waystreet Beitrag anzeigen
    ...
    Die ungleiche Bezahlung von Lehrern und Studienräten ist ein Skandal.
    Der moderne Lehrer wirkt nicht mehr als Wissensvermittler, sondern als Lernbutler, Lernanimateur und Lernmoderator. Eine Bezahlung als Sozialpädagoge oder Sozielarbeiter wäre daher angemessen, das akademische Studium überflüssig.
  2. #161

    hmmm

    Alles Geschichten die ich selbst erlebt habe (und da gäbs noch gar mehr zu berichten...) - wenn Sie aus einem anderen Holz geschnitzt sind, freut mich das natürlich für die Kinder, die Sie unterrichten und für Sie. In Sachen Migration gebe ich Ihnen zu 100% recht. Ja ich erziehe meine Kinder und das läuft auch ganz gut. Nein, borniert bin ich (noch) nicht ;))



    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine neue Studie stellt der Ausbildung junger Lehrer ein schlechtes Zeugnis aus: Viele fühlen sich unzureichend auf ihre Arbeit vorbereitet. Zugleich jedoch sind sie idealistisch, karriereorientiert - und schätzen die Jobsicherheit dank Verbeamtung.

    Allensbach-Studie: Junglehrer erleben Praxisschock - SPIEGEL ONLINE
  3. #162

    Zitat von trafozsatsfm Beitrag anzeigen
    Seien Sie mir nicht böse, aber Ihr Beispielsatz spricht nicht für Praxisnähe.
    Bin ich nicht, ich habe Praxisnähe nicht für mich Anspriuch genommen. Ich werde dafür bezahlt, Studenten sprachlich auszubilden. Das tue ich. Anderes muss ich nicht, das sollen die nun wieder DAFÜR qualifizierten Kollegen übernehmen. Arbeitsteilung.

    Zitat von trafozsatsfm Beitrag anzeigen
    Ich bin schon froh, wenn meine Schüler ganz normale Konditionalsätze ohne derartige Zeitsprünge hinkriegen.
    Ja, die Schüler...aber sollten es die Lehrer nicht wenigstens können?
  4. #163

    Statt moderner Lehrer

    Zitat von discipulus_neu Beitrag anzeigen
    Der moderne Lehrer wirkt nicht mehr als Wissensvermittler, sondern als Lernbutler, Lernanimateur und Lernmoderator. Eine Bezahlung als Sozialpädagoge oder Sozielarbeiter wäre daher angemessen, das akademische Studium überflüssig.
    bleibe ich lieber ein konservativer Lehrer mit Spaß an der Schule und korrigiere ihre Rechtschreibschwäche.
    In diesem Sinne können sie gerne weiter träumen.
  5. #164

    Und genau....

    Zitat von abwählen! Beitrag anzeigen
    Das Gegenteil ist (leider) der Fall. Abnicken Staatspflicht!

    .... das wir Anwärtern beigebracht.
    Dies scheint der erste Grundsatz eines Beamten zu sein:
    Wiedersprich niemals deinem Dienstherren.
    Wehe man wagt es als Anwärter mal, dann ist wird man sofort entfernt, egal wie richtig man liegt.
  6. #165

    Lol

    Zitat von discipulus_neu Beitrag anzeigen
    Die Sozialpädagogisierung der Schulen muss noch weiter vorangetrieben werden. Dann werden die Lehrer überflüssig und man spart viel Geld dabei.
    dann brauchen wir bald keine Noten mehr, keine Rechtschreibung und begeben uns in die Anarchie?!
    Ich hoffe, dass sie versucht haben ironisch zu sein?
    Wer schon mal Sozialpädagogen und Seminarleiter mit Schülern hat argumentieren hören dem graust es bei diesen Sätzen.
  7. #166

    Völlig einverstanden

    Zitat von almeo Beitrag anzeigen
    Natürlich haben Sie in so weit recht, dass soetwas nicht passieren darf. Es gibt immer wieder Situationen, in denen Schüler einen an den Rand des Wahnsinns treiben und das meine ich tatsächlich genau so. Die Idee der lieben, netten Kinder stimmt leider nicht immer, selbst Grundschüler können Lehrkräfte zur Weißglut treiben. Dass man hier aber anders reagieren muss steht nicht zur Debatte. Ja, ich setzte auch ab und an einen Schüler in die Nachbarklasse wenn es partou nicht klappt, ja, bei mir endet die Notenskala auch nicht bei der 3+, allerdings rumschreien, beleidigen, Interna ausplaudern oder sogar handgreiflich werden, das ist absolut unmöglich.

    Allerdings entstehen solche Situationen ja gerade aus dem Problem, dass Eltern nicht mehr hinter den Lehrern stehen. Glauben Sie mir, "ausflippende" Lehrkräfte sind eine Schande, ja, allerdings sind Eltern, die ihre Kinder in fünf Instituten testen lassen, bis sie die völlig verkorkste Erziehung auf LRS, ADHS, oder Hochbegabung schieben können, Eltern die mit Anwälten drohen und bei denen Elterngespräche nurnoch in Anwesenheit der Schulleitung durchgeführt werden können oder Eltern die wegen einem übersehenen Fehler in einer Klassenarbeit gleich zum Schulamt gehen mindestens eine ebenso große Schande. Es gibt sicher auch die netten, ganz normalen Eltern, deren Anzahl aktuell vermutlich an vielen Schulen noch überwiegt, aber es reicht eben schon ein einziger Querschläger um eine halbe Schule zu beschäftigen. Und das geht über kurz oder lang an die Substanz.

    Hier muss man einfach - wie überall - ein wenig Augenmaß bewahren, es gibt immer bessere und schlechtere Lehrer, ich kenne auch Kollegen die ihren "Verlag an der Ruhr" Sammelband durchkopieren und nach 12 Wochen "Vom Korn zum Brot" Gerste nicht von Weizen unterscheiden können, aber das ist nun wirklich nicht die Regel...
    Das was Sie hier schreiben, ist im Prinzip genau das, was ich ausgeführt habe.
    Im Gegensatz zu dem ihrem Beitrag nachfolgenden Kommentar haben Sie nochmals sachlich die aktuelle Situationen geschildert.
    Was ich gemacht habe, war in hoffentlich deutlichen Worten auf nicht akzeptables Fehlverhalten von Lehrkräften hinzuweisen.
    Wer so lange wie ich Nachhilfe gibt, und dabei alle Schulen im Umkreis, die Lehrer dort, und natürlich auch die Schüler und die Eltern (und auch das manchmal unmögliche Verhalten von beiden) kennengelernt hat, kann sicher fundiert eine Meinung vertreten.

    Falls es in meinem Beitrag vielleicht nicht ohne weiteres erkennbar war, möchte ich hier nochmal das Fazit daraus festhalten: Die Lehrer und Lehrerinnen brauchen, durch ihre Ausbildung und im Beruf durch die Unterstützung der zuständigen Schulämter, Hilfen und Anleitungen, ihre durchaus schwierige Aufgaben besser zu bewältigen. Deshalb haben Sie recht mit der Bemerkung, man muss Augenmaß walten lassen bei ihrer Beurteilung. Eines ist aber hoffentlich unstrittig:
    Mängel dabei dürfen nicht zu Lasten der Kinder gehen.
  8. #167

    Vorschlag zur Güte

    Zitat von abwählen! Beitrag anzeigen
    Das "kranke sadistische Hirne" Lehrer mobben, provozieren, verleumden, dies gegenseitig vor den Schulämtern bezeugen, Gefühlsausbrüche mit dem Handy filmen und in youtube stellen ist Ihnen sicher nicht bekannt.(sic) Ist ja auch klar, die eigene Brut ist es natürlich nie. Es sind immer nur die Anderen die den Erprinzen und-prinzessin anstiften. Das Problem sind nicht (nur) die Schüler sondern die verzogenen verwöhnten Kinder der 68 Fehlentwicklungen, die bei jedem Furz Schulleiter und-Ämter nerven. Wie wollen diese Warmduscher später im Leben zurechtkommen, wenn jedes Mal gleich Mami und Papi mit Anwalt im Klassenzimmer stehen???
    Bevor Sie das nächstemal solche aufgeregten Attacken reiten, lesen Sie doch erstmal in Ruhe den Beitrag durch. Schade, wenn Sie ihre Zeit damit vertun, über Dinge zu räsonieren, die nirgends geschrieben stehen.
    Ich setze allerdings voraus, dass Sie ausreichend die deutsche Sprache beherrschen, um den Sinn eines Textes zu verstehen.
  9. #168

    Unterichtsmethoden

    Zitat von 4waystreet Beitrag anzeigen
    bleibe ich lieber ein konservativer Lehrer mit Spaß an der Schule und korrigiere ihre Rechtschreibschwäche.
    In diesem Sinne können sie gerne weiter träumen.
    Man könnte darüber diskutieren, ob man als konservativer Lehrer bis zur Pensionierung seine konservativen Unterrichtsmethoden aufrecht erhalten sollte. Die mögen vielleicht dem Lehrer, nicht aber unbedingt den Schülern "Spaß" machen und sind angesichts zunehmender Heterogenität in den Schulklassen nicht für jeden Schüler geeignet. Völlig indiskutabel ist jedoch die Tatsache, dass auch ein konservativer Lehrer zumindest fachlich so auf der Höhe der Zeit sein sollte, dass er die neuen amtlichen Rechtschreibregeln beherrscht, bevor er bei anderen Menschen Rechtschreibschwächen korrigiert, die gar nicht vorliegen. Ich empfehle IHNEN dringend, dass SIE den IHNEN anvertrauten Schülern beibringen, dass lt. Duden Höflichkeitsanreden an eine oder mehrere Personen nach wie vor groß geschrieben werden.
  10. #169

    Zitat von Einweckglas Beitrag anzeigen
    Ich sehe immer noch nicht den Sinn, warum Lehrer verbeamtet werden müssen.
    Ähh --- wirklich nicht? Dass ein Beamter den Staat (rechnerisch) billiger kommt, wissen Sie aber schon? Und dass der Staat sparen muss, koste es, was es wolle, wegen Schuldenlast und Steuersenkung und so, das wissen Sie auch?


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