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Alleingang: Frankreich startet eigene Finanztransaktionssteuer
AFPEine EU-weite Regelung ist vom Tisch, jetzt prescht Frankreich alleine vor: Die neue Regierung in Paris hat ihre eigene Finanztransaktionssteuer eingeführt. Von einer umfassenden Abgabe kann bislang keine Rede sein - doch Präsident Hollande will sie noch verschärfen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...847555,00.html
- #1 01.08.2012 06:58 von
Sehr Gut!
Das war ein richtiger Schritt, Hr.Hollande! Allerdings sollten sie da noch so einige Ausnahmen beseitigen!!
- #2 01.08.2012 07:05 von
Testballon "was geht"
Nun bekommt Angie also Druck aus Frankreich. Bei uns verhindert die FDP seit Jahren, das die Täter ihren Beitrag zur Bankenrettung leisten.
Desinformationskampagnen ("was für Grossanleger mit ihrem Computerhandel schlecht ist, ist auch für Rentenfondssparer schlecht") in Zusammenarbeit mit der Finanzbranche verhindern das bisher hier.
Die Stiftung Warentest hat berechnet das für einen lebenslangen FOndssparer Kosten im Promillebreich zukommen: ca. 70 -100 Euro (bei Einzahlung von 150 Euro monatlich über 30 Jahre).
Dafür das sich Täter nicht mehr von den Opfern der Finanzkrise retten lassen, ist das ein guter Deal.
Klar ist aber auch, das die FDP ihre Täter-Klientel dort verteidigt. - #3 01.08.2012 07:35 von
Finanztransaktionssteuer
Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Ich finde es gut, dass auch der Hochfrequenzhandel mit der Finanztransaktionssteuer belegt wird. Andere Eurostaaten werden Frankreich bestimmt folgen, hoffentlich unter dem Motto, schneller, höher, weiter.
Dem perversen Finanzsystem, das nur Wenigen Vorteile bringt, muss gebändigt werden. - #4 01.08.2012 07:36 von
Das wird sicher eingepreist...
Der CAC 40 schlägt sich auf Jahresfrist betrachtet schon ohne Extrasteuer über 6% schlechter als der DAX... Daraus werden dann eben bis Jahresende 8% oder mehr... Es ist ja nicht anzunehmen, dass eine sozialistische Regierung im Allgemeinen und eine ausufernde Besteuerung im Speziellen besonders viele Anleger anlockt...
- #5 01.08.2012 07:38 von
achd er hollande, der scheint ähnlich schlicht zu denken, wie hier - sagen wir einmal- der herr trittin.
statt den statt zu reformieren , den bemantenadel zu beschneiden und wirklich geld zu sparen, versucht er an geld zu kommen mit einer albernen neuen steuer, die nicht die herbeifantasierten summen bringt, ode rer versucht es direkt durch gelddrucken übe rde ezb und abzocken anderer länder und sparer i D, finnland und anderswo. - #6 01.08.2012 07:44 von
Wenn die Steuer momentan 0,01 % beträgt, wie soll sie dann bereits von 0,1 % auf 0,2 % angehoben worden sein?
- #7 01.08.2012 07:51 von
Rentable Verluste
Man kann heute schon vorhersagen, was Präsident Hollande mit seiner Politik erreichen wird - höhere Schulden und höhere Arbeitslosigkeit.
Die geplanten Milliardeneinnahmen werden schwinden wie das Eis in der Sonne. Denn noch nie war es so attraktiv Verluste zu machen wie jetzt - man kann sie jetzt bis zu 75% von der Steuerschuld absetzen. - #8 01.08.2012 07:53 von
Was für ein Witz: Die 0.2% werden nur auf die gebuchte Tagesendsumme fällig. Wer innerhalb einer Tages kauft und wieder verkauft, ist nicht betroffen.
Eine sehr schöne Kleinanlegersteuer. Wenn es so bleibt, wird das wie in London, vemrutlich nur die CFDs puchen. Dort handelt eigentlich auch niemand Aktien direkt. - #9 01.08.2012 07:54 von
sie verwechseln da was - wer ist z.bsp.schuld das griechnland pleite ist, wer ist schuld das spanien pleite ist? das hat null mit den banken zu tun , sondern mit mieser politik, vetternwirtschaft, korruption, aufgeblähtem öffentlichen posten, nicht konkurrenzfähiger wirtschaft usw.
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