Ein Mann als Trainer für die Frauenmannschaft wäre in mehrfacher Hinsicht sinnvoll.
Erstens: wegen der größeren fachlichen Kompetenz: Bei Frau Silvia Neid habe ich nach dem bisherigen Gekicke meine Zweifel. Dei taktische Ausrichtung war mehr als mangelhaft. Es wurde plan- und ziellos nach vorne geschossen, eine Verzahnung mit dem Mittelfeld fand überhaupt nicht statt. (Leidtragende: Birgit Prinz als Sturmspitze, was sie vorher noch nie gespielt hat).
Zweitens: Größere Akzeptanz eines (männlichen) Trainers und bessere Durch- und Umsetzbarkeit dessen, was der Tainer vorgibt. DAs muß ein bißchen oder sogar sehr viel mit dem Rollenverhalten von Frau und Mann zusammenhängen (Gefall- und Anerkennungsbedürfnis). Es ist ja in fast allen Sportarten der Fall, daß Frauen für Frauen die Ausnahme sind und Weltmeisterinnen und Olympiasiegerinnen fast immer einen männlichen Trainer haben.
Nur ein Beispiel: bei unseren äußerst erfolgreichen Wintersportlerinnen (Ski, Biathlon, Eisschnelllauf, Bob...) ist mir noch nie eine Frau als Trainer untergekommen.
Warum beim deutschen Frauenfußball alles Frauensache sein muß, kann ich nicht nachvollziehen. Andere Frauen-Nationalmannschaften unterliegen nicht diesem Geschlechter-Rigorismus und haben männliche Trainer.
Und für die Akzeptanz des Fraunfußballs wäre es sehr zuträglich, die Sache zu geschlechtlich zu entspezifizieren, z.B. auch durch männliche Schiedsrichter.
Nebenbei: in der Bundesliga der Männer sollen zwei Frauen pfeiffen ohne daß es irgendwelche Probleme gäbe.
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