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Alle Reaktoren vom Netz: Japan feiert die Atom-Auszeit

APWarnungen vor einem Stromausfall konnten die Freude nicht trüben: Tausende Japaner bejubeln die Abschaltung des letzten aktiven Atomreaktors. Zum ersten Mal seit 42 Jahren kommt das Land ohne Atomenergie aus. Doch trotz Fukushima soll es kein endgültiger Ausstieg werden.

Atomkraft: Japan schaltet letzten Meiler im AKW Tomari ab - SPIEGEL ONLINE
  1. #50

    Herren des Geldes

    Erst wenn die Herren des Geldes bessere Geschäfte ohne Atomkraftwerke machen können, zum Beispiel mit Solarenergie, erst dann hört die Propaganda für Atomkraft auf und Joernalisten dürfen die Atomkraft in Grund und Boden schreiben und verteufeln, ohne ihren Job zu verlieren.
  2. #51

    Rindfleisch

    Zitat von MtSchiara Beitrag anzeigen
    Es gibt einen Fehler in der Begrifflichkeit des Spiegel-Artikels: Atomkraftwerke sind Thermalkraftwerke - genauso wie Kohle- oder solarthermische Kraftwerke. Und die Kritiker des japanischen Atomprogramms haben natürlich recht: wozu soll man Atomkraftwerke betreiben, solange es auf der Welt noch Kohle- und Gasvorkommen gibt.


    Auf Ihre Frage gibt es bereits Antworten:
    1) Erhöhung des Lebensalters
    2) Rauchen
    3) berufliche Exposition (z.B. Asbest, Untertagebergbau)
    4) natürliche Strahlung (z.B. Radon, Sonne(nstudio))
    5) schlechte Ernährung (z.B. zu viel (geröstetes) Fleisch, Nitrit, Nitrosamin)
    6) genetische Disposition
    7) Feinstaub
    8) chronische Infektionen (z.B. Hepatitis)
    9) menschenverursachte Radioaktivität
    10) Sonstiges
    Die westliche Ernährung und der Lebensstil spielen eine Rolle. Bei Darmkrebs gibt es einen Rindfleisch-Faktor. Arabische und asiatische Länder kennen kaum Darmkrebsfälle.
  3. #52

    Was

    Zitat von xianjin Beitrag anzeigen
    nur, dass die "jubelnden Massen" anscheinend nichts gegen das Hochfahren von vielen alten Kohlekraftwerken haben, wodurch auch der Import von Kohle enorm steigt. Schon jetzt ist Japan einer der größten Importeure von Kohle und Erdöl. Was wird dann wohl erst im Sommer los sein, wenn alle ihre Klimaanlagen anschalten...seit dem Erdbeben sollen japanische Firmen möglichst in der Nacht und an Wochenenden produzieren, um das Stromnetz nicht zu überlasten. Da hat die Regierung (ähnlich wie in DE) mal wieder nicht gedacht. Übrigends: wissen die ganzen green-positive Leute eigentlich, dass Kohle einen geringen Urananhalt hat? Jetzt ratet mal alle, was mit dem wohl passiert wenn die Kohle in den "umweltfreundlichen" Kraftwerken verbrannt wird. Richtig, alles wird in den Himmel geblasen! Das stört dann aber keinen mehr und wird eigentlich auch nicht erwähnt. Da kann ich mich echt nur fragen - Qui Bono? Ich bin der Ansicht, dass die Atomenergieforschung weitergehen sollte. Mit den AKWs der vierten Generation ist man da schon auf gutem Wege und hoffentlich schaffen wir dann eines Tages auch die "kalte Fusion" durchzuführen. Zugleich sollte man auch in Richtung EE weiterforschen, damit der ganze Laden endlich auch ohne Milliarden vom Staat überlebt. Was wir wirklich langsam loswerden sollten, ist die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen, von denen es immer weniger gibt und die für die Umwelt wesentlich schädlicher sind als AKWs. Komisch, dass keiner in diese Richtung denkt...lieber weiter die alten Parolen brüllen.
    brüllen denn die Japaner weiter an alten Parolen?
    Ich verstehe nicht den Zusammenhang Ihres Elaborates mit der Tatsache, das heute Nacht zum ersten mal in der Geschichte Japans alle Atommeiler vom Netz sind und sich Japaner darüber freuen.
  4. #53

    Nur die Wurst hat zwei Enden

    Zitat von Rodelkönig Beitrag anzeigen
    Japan ist eine starke Exportnation. Und der Schuldenstand des japanischen Staates tut nichts zur Sache. Denn Japan hat fast ausschließlich Inlandsschulden, d.h. Schulden bei sich selbst bzw. seiner eigenen Bevölkerung.
    Übrigens muss Japan genauso wie Deutschland auch 100% seines benötigeten Urans aus dem Ausland importieren.
    1 ) Die Brennstoffkosten eines KKW sind nur Killefit bzw peanuts verglichen mit den Kapital- und Wartungskosten.

    2 ) Auch janpanische Reiche sind nicht unermesseßlich und unendlich reich.

    Alles hat ein Ende :-)

    http://forum.spiegel.de/newreply.php...ply&p=10132475
  5. #54

    Zitat von bode1211 Beitrag anzeigen
    das ist Unsinn. Man könnte mit Offshore-Anlagen ganz Japan versorgen. Und die Japaner haben auch die technischen Fähigkeiten dazu. Sie haben nur aufs falsche Pferd gesetzt.
    Ja, die Welt ist entweder schwarz oder weiß, irgendetwas anderes gibt es gar nicht

    Und da man ja so unglaublich leicht zwischen bezahlbaren Energiesystemen so schön herumtheoretisieren kann, genau deswegen wissen 99% der Foristen ganz genau wie es gehen würde

    Und selbstverständlich spielen technische Errungenschaften und <erfahrungen der Vergangenheit gar keine Rolle, wir leben schließlich im Jetzt und im Heute

    Und hätten die blöden Japaner vor 40 Jahren auf Ofshorewindkraft gesetzt, dann
    Ach wozu aufregen, irgendwein Forist-der tagsüber Kassierer oder Rentner ist-weis es ja sowieso besser

    ;-)
  6. #55

    Dann

    Zitat von stanislaus2 Beitrag anzeigen
    Wie die Fliegen sind die Atomkraftgegner hier in Deutschland umgefallen, als der Reaktor in Fukushima durchbrannte. Und anschließend wie in in einem Katastrophenfilm putzmunter aufgestanden und auf die Strassen gegangen, als sich herausstellte, dass die Sicherungssysteme gehalten hatte und es keinen einzigen Toten gab.
    haben Sie diese Zeit im Ausland verbracht und es vermieden eine Zeitung in die Hand zu nehmen oder eine Nachrichtensendung zu sehen.
    Umgefallen sind hier die Laufzeitverlängerer der Atommeiler, nicht die Gegner. Umgefallen sind hier Atomevangelisten, haben 14 Tage abgewartet und sind dann nach und nach wieder auferstanden und haben mit den Augen geklimpert: " Es ist doch gar nichts passiert !
    Lasst uns so weitermachen wie bisher, sonst können wir nicht mehr 1 Million am Tag an jedem abgeschriebenen Atommeiler verdienen. Das Geld wollen wir aber von Euch "
    Ich gönne den Japanern ihre Freude. Ich freue mich ja auch, wenn bei uns in 10 Jahren Isar II vom Netz geht. Hoffen wir nur, dass bis dahin nichts passiert. Mit dem Müll und den Milliardenkosten haben wir noch Ärger genug - bzw. mit unseren Nachkommen. Denn die müssen die Milliarden erwirtschaften und auf den Müll aufpassen. Für nicht 1 kWh Strom.
  7. #56

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    ich habe in den letzten 40 Jahren noch nichts von einer umgeknickten Windkraftanlage in Japan gehört. Haben Sie eine Quelle?
    In Deutschland ist glaube ich mal ein Flügel einer Anlage abgebrochen, das ist wohl richtig, aber der Schaden war für eine Industrienation verkraftbar- auch wenn u.U. ein evtl.Fussgänger hätte getroffen werden können.
    Das liegt vielleicht daran, das die Technik für WKA bei Bau der AKWs nicht so weit war

    Und vielleicht liegt es auch daran, das es die Wahl zwischen bezahlbarer Energie oder den tollen WKA richtungsweisend für Überschuldung und Bankrott eines Staates sind

    Wir erleben es ja hierzulande gerade wie teuer es wird (ich weis, alles Verschwörung, und in Frankreich kostete die KWh schon mal 1,92-daggen haben wir Aldistrom
  8. #57

    Zitat von xianjin Beitrag anzeigen
    nur, dass die "jubelnden Massen" anscheinend nichts gegen das Hochfahren von vielen alten Kohlekraftwerken haben, wodurch auch der Import von Kohle enorm steigt. Schon jetzt ist Japan einer der größten Importeure von Kohle und Erdöl. Was wird dann wohl erst im Sommer los sein, wenn alle ihre Klimaanlagen anschalten...seit dem Erdbeben sollen japanische Firmen möglichst in der Nacht und an Wochenenden produzieren, um das Stromnetz nicht zu überlasten. Da hat die Regierung (ähnlich wie in DE) mal wieder nicht gedacht. Übrigends: wissen die ganzen green-positive Leute eigentlich, dass Kohle einen geringen Urananhalt hat? Jetzt ratet mal alle, was mit dem wohl passiert wenn die Kohle in den "umweltfreundlichen" Kraftwerken verbrannt wird. Richtig, alles wird in den Himmel geblasen! Das stört dann aber keinen mehr und wird eigentlich auch nicht erwähnt. Da kann ich mich echt nur fragen - Qui Bono? Ich bin der Ansicht, dass die Atomenergieforschung weitergehen sollte. Mit den AKWs der vierten Generation ist man da schon auf gutem Wege und hoffentlich schaffen wir dann eines Tages auch die "kalte Fusion" durchzuführen. Zugleich sollte man auch in Richtung EE weiterforschen, damit der ganze Laden endlich auch ohne Milliarden vom Staat überlebt. Was wir wirklich langsam loswerden sollten, ist die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen, von denen es immer weniger gibt und die für die Umwelt wesentlich schädlicher sind als AKWs. Komisch, dass keiner in diese Richtung denkt...lieber weiter die alten Parolen brüllen.
    Übrigens kommt auch kein AKW ohne Subventionen aus. Selbst wenn man die enorme Subvention der fehlenden Versicherungshaftpflicht für AKWs mal außen vor lässt.
    Kein AKW weltweit kann ohne staatliche Subventionen gebaut werden. Nicht umsonst haben französische und britische Energiekonzerne vor kurzem gefordert, die EU solle doch bitte den Bau von AKWs finanziell fördern, weil sich der Bau eines AKWs ansonsten finanziell nicht rentiere.
  9. #58

    Unglaublich

    Zitat von 5Minute Beitrag anzeigen
    Unglaublich ist Ihr schwarz weiss denken. Mit so was soll man diskutieren?
    Natürlich wäre Strom aus Solarkraft zu 100% technisch möglich. Allerdings wäre dann die gesamte Volkswirtschaft mit nichts anderem beschäftigt, und unser Wohlstand dahin. Das will niemand. Nur verschleiern die Medien diesen Zusammenhang.
    Langsam lässt sich dieser Zusammenhang nicht mehr verschleiern, da die Menschen monatlich Ihre Stromrechnung bezahlen müssen (EEG Abgaben).
    Ihr Denken. Wie soll denn 100% Solarkraft möglich sein? Fotovoltaik ist unendlich und überall verfügbar, aber nicht zu jeder Zeit. Deshalb kombiniert man sie mit anderen Energieträgern.
    Mit der EEG-Umlage, das haben Sie auch noch nicht verstanden.
    Der grösste Teil der Industrie ist davon gar nicht betroffen, ein anderer Teil nur marginal. In diesem Jahr steigen die Stromkosten für den nicht privilegierten Stromkunden - bei de facto gleicher EEG-Umlage - um bis zu 9 % . Nicht immer nur schwarz weiss sehen.
  10. #59

    Zitat von stanislaus2 Beitrag anzeigen
    Wie die Fliegen sind die Atomkraftgegner hier in Deutschland umgefallen, als der Reaktor in Fukushima durchbrannte. Und anschließend wie in in einem Katastrophenfilm putzmunter aufgestanden und auf die Strassen gegangen, als sich herausstellte, dass die Sicherungssysteme gehalten hatte und es keinen einzigen Toten gab.
    "... dass die Sicherungssysteme gehalten hatten ..." O_ô








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