Zitat von
mrotz
... das einzig und allein den Zweck hatte, Produktion waffenfähigen Plutoniums mit Stromerzeugung zu kombinieren, da man die Brennstäbe während des betriebs tauschen konnte und somit auch den optimalen Brutzeitpunkt fürs Plutonium abzupassen vermochte.
Plutonium aus Brennstäben, die ein jahr oder länger in Betrieb sind, wie bei Druck und Siedewasserreaktoren, taugen aufgrund der Isotopenzusammnesetzung nicht wirklich für Kernwaffen.
Das Plutonium dafür wurde (im westen) in eigens dafür errichteten Anlagen gewonnen. Auch in Frankreich.
Aufgrund der Grafitmoderierung und Wasserkühlung, stieg bei Wasserverlust die Reaktorleistung an, da das Wasser nicht als Moderator fungierte, sondern hauptsächlich als Neutronenabsorber.
Der RBMK war/ist nicht sicher regelbar und neigt inhärent zur Leistungsexplosion.
Siede- und Druckwasserreaktoren ziegen dieses verhalten nicht, da das Wasser Moderator und Kphlmittel ist.
Das Problem dort leigt (nur) in der Nachzerfallswärme, die in Fukushima zum Verhängnis wurde.
Mit inhärent sicher baubaren Reaktoren, wie z.B. dem Flüssigsalzthoriumreaktor, hätte man dieses problem auch im Griff. Der Brennstoff würde bei Überhitzung in passiv Gekühlte Tanks abfließen. Kein Strom nötig. Nur Schwerkraft.
nunja.
mfg