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Alkoholkonsum Jugendlicher: Sucht nach dem Vollrausch

Die Jugend in Deutschland säuft sich teilweise ins Koma, trinkt aber insgesamt so wenig Alkohol wie nie. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Jungen trinken sich mehr als doppelt so häufig in die Bewußtlosigkeit wie Mädchen.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...743574,00.html
  1. #140

    Alkohol ist gut , wenn man "richtig damit umgehen kann"

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    ...

    Wer Kinder hat oder Umgang mit Kindern hat,.
    Der sollte niemals Zigaretten und Alkohol vor den Augen der Kinder konsumieren!
    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    ...
    der bringt Alkohol und Drogen bitteschön auf den Tisch. Nicht um Minderjährige zu animieren, es geht um Erklärung, wie was funktioniert. Was es mit dem Körper macht, auch und gerade die schönen Empfindungen, plus der bitteren Konsequenz, wenn man selber nicht mehr die Droge beherrscht, sondern die Droge einen selber.
    Was schon kaum ein Erwachsener richtig versteht,das wollen Sie Kindern beibringen?
    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    ...

    Sie verteufeln nur.
    Ich vergleiche die relativ harmlosere Droge Heroin mit der relativ schaedlicheren Droge Alkohol.
    Es tut mir leid, dass ich damit Ihr Weltbild vom boesen Heroin zerstoere.
    Das Gefaehrliche am Heroin ist hauptsaechlich seine Illegalitaet und die damit verbundenen schlechten Lebensumstaende des Konsumenten , oganische Schaeden gibt es damit unter normalen Lebensumstaenden jedoch nicht, was man vom Alkohol nicht gerade behaupten kann.
    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    ...

    Damit bringen Sie niemanden dazu Ihnen zuzuhören. Junge Leute stolpern mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann über die eine oder andere Substanz. Deswegen sollte ihnen dringend plausibel gemacht werden, was sie da tun.
    Z.B. nur hin und wieder etwas bei Anlaessen oder am Wochenende trinken und ansonsten Finger weg vom Alkohol, oder so aehnlich?
    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    ...

    Tun oder lassen muss es dann wieder jeder selber.
    Einfach ausprobieren und dann mal sehen, ob das Kind das packt, nicht immer mehr zu trinken oder sogar eines Tages wieder ganz damit aufzuhoeren.
    Das jeder Mensch beim teaglichen Alkoholkonsum unweigerlich zum Alkoholiker wird, lassen wir dabei mal unbeachtet.( Das ist ja auch falsch!)
    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    ...

    Aufklärung nennt sich das.
    Unverantwortliches Ausprobieren nenne ich das.
    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    ...

    Nicht Verschweigen oder Verdummung der jungen Generationen.
    Aber nichts von Heroin erzaehlen und wenn ,dann nur, dass das Scheisse ist und sie nur Alkohol ausprobieren sollen.Denn Alkohol ist in Ordnung ,wenn man es nur zum Vergnuegen trinkt und nicht um zu vergessen, oder so aehnlich..
    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    ...

    Man kann mit 17 den Autoführerschein machen und lernt zu fahren. Lernen was Alkohol ist, das muss Ihrer Ansicht nach aber doch nicht sein.
    Ich finde es unverantwortlich, dass Sechzehnjaehrige sich schon legal mit Bier zuschuetten koennen.
    Oder wann soll der Alkoholuntericht anfangen?
    Vielleicht schon an jeder Grundschule Alkstunden geben?
    Eine Feuerzangenbowle in jeder Klasse?
    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    ...

    Messer, Gabel, Schere, Licht ist für kleine Kinder nicht.
    Und Alkohol erst recht nicht!
    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    ...

    Was ist wenn die größer werden? Auch totschweigen und drauf hoffen, dass keiner zündelt??
    Sie wollen doch Heroin totschweigen oder etwas Falsches dazu sagen, weil Heroin keine fuer Sie akzeptable Droge fuer Ihr Kind ist.Bei Alkohol haben Sie weniger Hemmungen, obwohl es in mancher Beziehung noch gefaehrlicher fuer Jugendliche ist, als Heroin.
    Ein Jugendlicher Alkoholiker hat naemlich eine viel schlechtere Prognose, als ein jugendlicher Junky.
    ( Nicht glauben Leute!)
  2. #141

    Zu kurz gedacht - agt

    Zitat von agt69 Beitrag anzeigen
    Das wäre dann das endgültige Ende der Solidargemeinschaft. Wenn man so anfängt, dann müsste man konsequenterweise jeden zur Kasse bitten, der ein gesundheitlich nicht optimales Verhalten zeigt. Wollen Sie das, elpaso?
    Falsch, es gibt auch unverschuldete Situationen in denen die Solidargemeinschaft einspringen muss. Hier wird aber bewusst ein volkswirtschaftlicher Schaden produziert, denn (übermäßiges) trinken ist immernoch eine selbstständige Entscheidung. Daher sind auch die Konsequenzen zu tragen.
  3. #142

    Begriffstutzig?

    Zitat von Roller Beitrag anzeigen
    Unverantwortliches Ausprobieren nenne ich das.
    Aufklärung hat mit Erklärung zu tun und nichts mit einer Trinkprobe. In der Schule gibt es auch Aufklärungsunterricht, ohne dass sich die Schüler dabei gegenseitig befummeln.
    Stellen Sie sich absichtlich so dumm?

    Ich habe in meiner Lehrzeit einen Mitlehrling durch Heroin verloren. Die hat die ganze Bandbreite mit dem Zeug durchgemacht und ist dann völlig verlottert und am Ende an dem Zeugs gestorben. Genau sowas muss Jugendlichen vermittelt werden. Am Anfang ist es wunderschön, dann dreht die Droge den Spiess um und übernimmt das Kommando. Dazu braucht man nicht demonstrativ einen Schuss setzen. Es lässt sich schildern und erklären. Weil Sie eben kein Ganzkörperdondom über Minderjährige stülpen können und darauf hoffen sollten, die werden den oder andere Fehler schlicht niemals machen.
    Sie dürfen jetzt weiterschäumen und wettern. Ich habe alles von Relevanz gesagt.
  4. #143

    Brd 2011

    Zitat von spiegelleser987 Beitrag anzeigen
    ... Heute wird der Bürger immer mehr als unfähig, unwissend und unmündig betrachtet. Welche Katastrophe kommt nach Klima, Rauchen, Nahrungsauswahl, Übergewicht und Alkohol noch? Ich kriege Angst vor der Zukunft ...
    Ich auch. Sind wir doch mal ehrlich:
    Der klassiche demokartische Staat bietet dem Bürger einen Lebensraum in dem dieser sich möglichts weit individuell cverwirklichem kann.
    Die BRD2011 möchte dem Bürger ein rundum-sorglos-Packet schnüren, das ihn in engen Grenzen gut leben lässt. Aber halt zum Preis der Freiheit.

    "Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren" (Franklin)

    Wir bewegen uns schon gefährlich Richtung "worst case".

    (Vorratsdatenspeicherung, Pressezensur (indirekt), Kampf gegen Dicke, Raucher, Moslems...)
  5. #144

    ernsthaft?

    Zitat von Roller Beitrag anzeigen
    Der sollte niemals Zigaretten und Alkohol vor den Augen der Kinder konsumieren!
    ...
    Keine Kippe bei Kindern - OK, wg passivrauchen.

    Aber beim Weihnachtsessen keine Glas Wein oder ein Bier zum Sonntagsbraten?
    Ich denke es ist besser dem Kind zu vermitteln, dass es Dinge gibt die halt nur Erwachsene dürfen - die Welt ist halt ungerecht. So lange Alkohol als Genussmittel konsumiert wird wird's das Kind eher pos. prägen als "schädigen".
    Sich in anwesenheit von Kindern zuzschütten ist was anderes.
  6. #145

    oooo

    Zitat von spiegelleser987 Beitrag anzeigen
    Damals hatten die Krankenhäuser auch auf anderen Wegen genügend Einnahmen. Und es waren Politiker und Wissenschaftler am Werk, die nicht alle und alles bevormunden wollten. Heute wird der Bürger immer mehr als unfähig, unwissend und unmündig betrachtet. Welche Katastrophe kommt nach Klima, Rauchen, Nahrungsauswahl, Übergewicht und Alkohol noch? Ich kriege Angst vor der Zukunft ...
    hier, das wäre doch ein neues katastrophenszenario:

    milliarden atmen falsch, und verursachen dadurch immense kosten für das gesundheitswesen und die wirtschaft.

    erste politiker fordern selbstkostenanteil von falschatmern bei behandlungskosten.

    wirtschaftsverbände ziehen nach, und fordern steuerausgleich für durch falschatmer verursachte schäden und kosten.

    pressuregroups fordern: keine falschatmer in der öffentlichkeit, besonders nicht in der gastronomie, um kinder und jugendliche vor dem falschatmen zu schützen.

    das thema stand heute bei vox (seite 421)im videotext. ein indiz dafür, daß uns dieses schädliche falschatmen demnächst auch verstärkt im investigativen mainstream begegnen dürfte.
  7. #146

    ...

    Zitat von No_Name Beitrag anzeigen
    Keine Kippe bei Kindern - OK, wg passivrauchen.

    Aber beim Weihnachtsessen keine Glas Wein oder ein Bier zum Sonntagsbraten?
    Ich denke es ist besser dem Kind zu vermitteln, dass es Dinge gibt die halt nur Erwachsene dürfen - die Welt ist halt ungerecht. So lange Alkohol als Genussmittel konsumiert wird wird's das Kind eher pos. prägen als "schädigen".
    Sich in anwesenheit von Kindern zuzschütten ist was anderes.
    Kein Kind kippt tot aus den Schuhen nur weil irgendwo eine Rauchschwade durchzieht. Darf man auf der Terrasse rauchen oder muss man ans andere Ende der Stadt? Zwischen sorgsamem Umgang und Hysterie scheint es mir mittlerweile keinen Spielraum mehr zu geben. Es wird immer nur hysterisch reagiert.
    Wobei prinzipiell die Frage nicht von Relevanz ist, warum sich der Nachwuchs zuschüttet. Oder auch nicht. Mein Bruder hat bei den oppulenten Mahlen an den Wochenenden immer gefressen wie ein Scheunendrescher, ich nicht. Er ist in die Breite gegangen, ich nicht. Bei der gleichen Ausgangslage. Niemand greift zum Alkohol nur aus seinem Umfeld heraus. Dazu braucht es wesentlich mehr. Ein Verbot von Alkoholwerbung ändert am Drang nach Alkohol nix. Sogar aus alkoholfreien Familien entwischen jugendliche Trinker. Die müssen und wollen ihre Defizite irgendwie kompensieren. Das will aber niemand ansprechen. Denn damit stellt sich die Frage nach der Verantwortung in Aufzucht und Pflege der Kinder. Konsequenzen, die keiner wirklich hören will.
  8. #147

    Nein, so hab ich das nicht gemeint

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Kein Kind kippt tot aus den Schuhen nur weil irgendwo eine Rauchschwade durchzieht. Darf man auf der Terrasse rauchen oder muss man ans andere Ende der Stadt? ...will.
    Ein klares: Das wäre nun doch übertrieben.
    Ich versuche in meinen Beiträgen - und meienr Meinung - immer rational zu bleiben. Genau so wenig ein Glas Wein, ein Bier oder auch ein Schnaps vor Kinderaugen getrunken ein Kind zum Alki machen kippt kein Kind von einer Rauchschwade tot um. Bei hinreichender Belüftung ist da nichts zu sagen. Und wenn's nicht die Regel ist kann man sein Kind auch mal mit in's Vereinsheim nehemen - selbst wenn da geraucht wird.
    Ich denke lediglich, dass kettenrauchende Eltern eine ebenso "gutes" Vorbild für Kinder sind wie "Saufende". Und dort wo sich das Kind oder der Heranwachsende regelmäßig längere Zeit aufhält sollte auf das Rauchen verzichtet werden.

    Sagen wir's "wissenschaftlich": So lange die MAK an Zigarettenrauch im Aufenthaltsbereich des Kindes überwiegend als "rauchfrei" bezeichnet werden kann ist alles "im grünen Bereich".

    Ich selbst habe drei Geschwister, meine Eltern rauchen nicht. Meine Geschwister rauchen beide. Also selbst "gutes" Vorbild hilft nicht immer.

    Wie hier schon öfter geschrieben:

    Weder ein Suff noch heimliches rauchen verderben Heranwachsende. Es muss sich nur Alles in Grenzen halten.

    Ich habe im meiner Jugend durchaus mal an einer Zigarette gezogen (auch mit "Würze") - war nie mein Fall. Ich hab auch schon reichlich tief ins Glas geschaut. Nur haben meine Eltern mich nicht ins Krankehaus abgeschoben, sondern mich Häufchen Elend höchst selbst wieder auf die Beine gestellt (eine Dusche mit'm Gartenschlauch, dann das ganze in ne Decke gepackt und in leicht zu reinigender Umgebung ausschlafen lassen). Am nächsten Tag durfte ich dann die Spuren meines Fehlgriffes höchstselbst beseitigen.

    Und wenn im Artikel ein paar Pappnasen das "Koma" als fünf alkoholische Getränke definieren - sorry, die kommen vom Mars. 5 Getränke in üblicher Größe, seins Bier (vom bayrischem eimersaufen abgesehen), Wein oder Mischungen aller Art bringen einen durchaus auf "Drehzahl" - aber zu mindest rheinische Jugend braucht bis zu "OFF" noch ein bisschen mehr. Und die mir bekannten Fälle (direkt einer, indirekt noch ein paar mehr), welche im KKH endeten, spielte sich jenseits einer Flache Schnapps plus Bier für'n Durst ab. Und selbst die Leute sind heut alle ganz normal, im Studium deutlich schneller als ich.

    Ich denke, das heute viele Eltern ihre Kinder in Watte packen und ihnen so jede Chance nehemen, selbstbestimmte, mündige und erwachsene Menschen zu werden.
    es gibt halt Fehler die fast jeder mal macht.
  9. #148

    Kein Titel

    Zitat von No_Name Beitrag anzeigen
    Keine Kippe bei Kindern - OK, wg passivrauchen.

    Aber beim Weihnachtsessen keine Glas Wein oder ein Bier zum Sonntagsbraten?
    Ich denke es ist besser dem Kind zu vermitteln, dass es Dinge gibt die halt nur Erwachsene dürfen - die Welt ist halt ungerecht. So lange Alkohol als Genussmittel konsumiert wird wird's das Kind eher pos. prägen als "schädigen".
    Sich in anwesenheit von Kindern zuzschütten ist was anderes.
    Da stimme ich ihnen vollkommen zu. In unserer stark alkohol-fixierten Umwelt ist es nötig, einen gesunden und maßvollen Umgang mit Alkohol zu vermitteln. Es "frisst" ja auch niemand jeden Tag Gänsebraten oder ein Kilo Schokolade nur well's das im Elternhaus zu besonderen Anlässen gegeben hat.
    Was die vehemente Verteufelung bzw. Ignorierung von Alkohol durch Eltern bewirken kann, habe ich ja schon im vorigen Post geschrieben: Eine Herausforderung an rebellierende Pubertierende zum Tabu-Bruch..... Was die Eltern so richtig blöd finden, muss ja toll sein....
    Die meisten Jugendlichen waren so, sind so und werden so sein.

    Viele Grüße!
  10. #149

    Zitat von bommelbaum Beitrag anzeigen
    Die Gefährlichkeiten von Heroin mit Alkohol zu vergeleichen?! Haben wir denn hier keinen Arzt im Haus?
    Abhängig machen beide, da sind wir uns wohl einig.

    Nur sind die körperlichen Folgen/Schäden des Heroinmissbrauchs deutlich geringer als die Folgen/Schäden des Alkoholmissbrauchs - und das ist seit Jahrzehnten bekannt.








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