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Alkohol am Steuer: Polizei fordert Null-Promille-Grenze

Für viele Autofahrer dürfte das wirklich eine Neuigkeit sein: Im Straßenverkehr gilt die 0,5-Promille-Grenze. Seit zehn Jahren schon. Und, wenn man Experten fragt, mit durchschlagendem Erfolg. Jetzt fordert die Polizei-Gewerkschaft noch strengere Regeln.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...745715,00.html
  1. #710

    Dem kann man einfach nur zustimmen.

    Liebe Ächter der Drogenszene
    Liebe senkrechte Bürger
    Liebe "Feier-" und "Festhütten"

    Es gilt doch am einfachsten:

    Wer fährt trinkt nicht
    Wer trinkt fährt nicht.

    Wer dagegen verstößt verliert - lebenslang - seine Fahrerlaubnis.

    Warum diese Härte wird gefragt.
    Ganz einfach: der Mensch ändert sich nie, er lernt höchstens den klugen Umgang mit seinen Schwächen. Aber viele wollen eben nicht lernen und werden immer wieder rückfällig.
    Mit diesem Gesetz lichtet sich der Straßenverkehr bald und wird überdies sicherer.
    (So geht's in Japan und es geht sehr gut so)

    Mann müßte bei dieser Gelegenheit auch:

    a) eine Altersgrenze einführen, ab da jährlich Fahrprüfung abgehalten wird (auf Kosten der Fahrer)
    b) eine Medikamentenkontrolle, ebenfalls auf Kosten der Medikamentierten. Viele Tabletten, welche verschrieben werden stellen eine ernste Gefährdung aller Teilnehmer Straßenverkehrs dar. Das wird viel zu wenig beachtet
  2. #711

    Merkwürding

    Zitat von werauchimmer Beitrag anzeigen
    Nein, das sicherlich nicht. Aber es gibt im Ernst ebenso verkehrsgefährdende und bisher viel zu lasch verfolgte Verhaltensweisen wie die des Genusses eines einzigen Glases Sekt: Schlechte Brillen, fehlende Hörgeräte, Sonntagsfahrerei, Rückkehr ans Steuer nach jahrelanger Fahrabstinenz ohne Inanspruchnahme einer Fahrschule, Winterreifen im Sommer, ungesicherte Haustiere in der Fahrgastzelle, Streß, Zorn, Eile, Unausgeschlafensein, zu hoher oder zu niedriger Blutdruck, Unter- oder Überzuckerung...
    Alles durchaus vor Fahrtantritt durch selbstkritischen Check erkennbar und gefälligst zugunsten der Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer zu korrigieren.
    Drängelei, Tempoüberschreitung, Licht-und Blinkabstibnez doch glatt vergessen.

    Vermutlich Fahrer eine süddeutschen Fabrikats, bei denen tritt das nämlich besonders gehäuft auf.
  3. #712

    .

    Zitat von bürostuhlpilot Beitrag anzeigen
    Der Tunnelblick eines Beknackten?
    Den müssten Sie ja aus eigener Erfahrung bestens kennen.

    Zitat von bürostuhlpilot Beitrag anzeigen
    ...Allerdings wäre das die Folge. Auch für Sie, nochmal:
    Das ist eine wissenschaftliche Ausarbeitung, kein Machwerk. Lesen, nicht Bildchen von kaputtem Auto gucken und losgeifern.
    0.2 Promille - Aufmerksamkeit und Konzentration lassen nach, Mut zur riskanten Fahrweise nimmt zu, Überforderung in kritischen Fahrsituationen.
    Lesen müssten Sie diese mehr oder weniger wissenschaftliche Ausarbeitung schon, bevor Sie daraus Schlüsse ziehen.

    1. Selbst Bützer geht erst ab 0,2 Promille von messbaren Beeinträchtigungen aus, ergo ist damit schon mal belegt, dass es einen für die Verkehrssicherheit irrelevanten Alkoholpegel gibt, weshalb Ihre 0,0-Promille-Vorschrift absurd wäre. Auf Basis dieser Studie wäre nur noch der Bereich von 0,2 bis 0,299 Promille zu prüfen, da der Rest vom geltenden Gesetz bereits abgedeckt wird.

    2. Was Bützer vorlegt, ist eine Studie zur Auswirkung von Alkoholgenuss auf den Blutalkoholpegel. Nicht mehr und nicht weniger. Seine unter 2. aufgestellten Behauptungen untermauert Bützer in der ganzen Arbeit in keinster Weise - und das hätten Sie auch merken können, hätten Sie sie ganz gelesen. Er behauptet insbesondere, ab 0,2 Promille läge eine Überforderung mit kritischen Fahrsituationen vor, begründet dies aber nicht und fügt zur "Untermauerung" dieser These lediglich ein reißerisches Bild mit Autowracks ein. Sorry, was Ihr Anliegen angeht, ist diese Studie nicht wissenschaftlich. Die Wissenschaftlichkeit der Arbeit beschränkt sich wenn überhaupt nur auf den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Blut- bzw Atemalkoholpegel - und selbst da möchte ich anmerken, dass der durchschnittliche Fahrer in D mehr als 60 kg wiegt und dass von Alcopops hier nicht die Rede war, sondern vom Bereich 0,001 bis 0,299 Promille, also eine Halbe Bier oder ein Viertel Wein.

    Fazit: Netter Versuch, aber die Studie stützt Ihre These nicht, da sie hierzu keinerlei Belege enthält.

    Zitat von bürostuhlpilot Beitrag anzeigen
    Den Rest Ihres beknackten Geschreibsels zu kommentieren lohnt nicht. Sie können weder denken noch argumentieren oder Ihre Ansicht faktisch belegen.
    Immerhin bin ich im Unterschied zu Ihnen im Stande, eine Studie ganz zu lesen und zu begreifen, bevor ich Sie zur Stützung meiner Behauptungen ins Feld führe. Derjenige von uns beiden mit Problemen beim Argumentieren und beim Denken bin daher nicht ich. qed
  4. #713

    ..

    Zitat von Matthias Hofmann Beitrag anzeigen
    Es gilt doch am einfachsten:

    Wer fährt trinkt nicht
    Wer trinkt fährt nicht.

    Wer dagegen verstößt verliert - lebenslang - seine Fahrerlaubnis.
    Schöne Leitlinie. Das mache ich genau so.
    Allerdings, ist Ihnen Verhältnismäßigkeit ein Begriff?
    Eine Alkoholkontrolle ganz ohne Unfall, einfach nur dumm gelaufen, und Sie wollen deswegen lebenslang einen Führerschein einziehen? Es gibt in Deutschland sogar für Mord weniger lange Strafen.

    Zitat von Matthias Hofmann Beitrag anzeigen
    Warum diese Härte wird gefragt.
    Ganz einfach: der Mensch ändert sich nie, er lernt höchstens den klugen Umgang mit seinen Schwächen. Aber viele wollen eben nicht lernen und werden immer wieder rückfällig.
    Mit diesem Gesetz lichtet sich der Straßenverkehr bald und wird überdies sicherer.
    (So geht's in Japan und es geht sehr gut so)
    Ein Hoch auf Japan und seine Errungenschaften. Wann ziehen Sie denn um?

    Zitat von Matthias Hofmann Beitrag anzeigen
    Mann müßte bei dieser Gelegenheit auch:

    a) eine Altersgrenze einführen, ab da jährlich Fahrprüfung abgehalten wird (auf Kosten der Fahrer)
    b) eine Medikamentenkontrolle, ebenfalls auf Kosten der Medikamentierten. Viele Tabletten, welche verschrieben werden stellen eine ernste Gefährdung aller Teilnehmer Straßenverkehrs dar. Das wird viel zu wenig beachtet
    Oh je, Sie fühlen sich tatsächlich bedroht. Zusätzlich zu all dem sowieso schon benebelten Volk jetzt auch noch von den Rentnern und den Medikamentenjunkies. Eine sehr gefährliche Gruppe unter den Verkehrsteilnehmern haben Sie allerdings unterschlagen. Die talentbefreiten Glücksritter, die völlig nüchtern und riegeldumm andere Leute auf die Seite schieben, schneiden und abschiessen. Mir scheint ein rigoroses Verbot jeglichen privaten Strassenverkehrs die einzige halbwegs sichere Variante zu sein.
  5. #714

    ......

    Zitat von Rainer Girbig Beitrag anzeigen
    Es gab tatsächlich mal eine eine solche nicht ganz ernst gemeinte Aussage eines Verkehrssicherheitsexperten, dass eine Speerspitze im Lenkrad möglichweise mehr Unfälle verhindern könne als alle Airbags zusammen. Die Theorie, welche dahinter steht, lautet: Je mehr passive Sicherheit, desto größer die Verführung zu leichtsinniger Fahrweise......
    ...und je mehr Blechpanzer außenrum und kleine Scheiben, desto rücksichtloser die Fahrweise.

    Warum merkt denn eigentlich niemand, daß "wir da unten" mit Themen wie Alkohol am Steuer, gesundes Leben durch Nichtrauchen, erhöhte KK-Beiträge für Skifahrer oder andere beknackte Themen - von den Sensationsmeldungen über Hartz4-Schnorrer mal ganz abgesehen, aufeinandergehetzt werden und "die da oben" lügen, betrügen, werfen Millionen raus und hacken sich gegenseitig kein Auge raus, sondern loben sich gegenseitig in den Himmel und freuen sich über unsere Dummheit ?

    Aufwachen.

    peddersen
  6. #715

    Zitat von Tarja13 Beitrag anzeigen
    Sie "begründeten" ein absolutes Alkoholverbot im normalen Straßenverkehr damit, dass es dieses im Motorsport (und das war Ihr Stichwort, nicht meines) ja auch gebe.
    Da haben sich die Profis mit dem Thema beschäftigt. Wissenschaftlich. Und nach der Feststellung, dass jede Konzentration von Alkohol im Blut direkte Auswirkungen auf die Fähigkeiten des Piloten hat, grundsätzlich diesen verboten.
    Zitat von Tarja13 Beitrag anzeigen
    Ich habe Sie daher auf die Unterschiede zwischen Motorsport und normalem Straßenverkehr hingewiesen.
    Haben Sie nicht. Sie unterstellten, dass ich "Lieschen Müller" mit Michael Schumacher vergleiche und faselten von Rennen auf öffentlichen Strassen.

    Zitat von Tarja13 Beitrag anzeigen
    Das eine hat mit dem anderen schlicht überhaupt nichts zu tun.
    Da Sie selbst die offensichtlichen Gemeinsamkeiten beider Gebiete nicht erkennen können, halten Sie sich doch bitte mit Absolutismen und Sarkasmus zurück, das hat `was Groteskes.
    Zitat von Tarja13 Beitrag anzeigen
    Sie waren der Schlauberger, der mit "Motorsport" daherkam, nicht ich.
    Und Sie nahmen das Stichwort zum Anlass, wilde illegale Rennen zu skizzieren, was wiederum mit Motorsport nichts zu tun hat.
    Zitat von Tarja13 Beitrag anzeigen
    Nur: In die Situation kommt er nicht, wenn er an die Witterungsverhältnisse angepasst fährt.
    Sie sind selten im Strassenverkehr unterwegs, richtig? Oder ist die Beobachtungsgabe eingeschränkt?

    Zitat von Tarja13 Beitrag anzeigen
    Sollte er auf schlechtem Untergrund o.ä. die Herrschaft über sein Fahrzeug verlieren,
    Mit dem "Viertele" im Kopp verliert er schneller die Herrschaft.

    Zitat von Tarja13 Beitrag anzeigen
    Und was den Grenzbereich angeht: Bei vernünftiger Fahrweise kommen Sie da nie hinein,
    Sie bewegen ein Fahrzeug automatisch im Grenzbereich, wenn unvorhersehbare Dinge geschehen, eine Vollbremsung ist Grenzbereich. Die vollziehen Sie unter Alkoholeinfluss langsamer, unpräziser, ein gehandicapter Fußgänger, der zwischen parkenden Autos plötzlich auftaucht, schon bewegen Sie sich im Grenzbereich, plötzliches Aquaplaning, Grenzbereich u.s.w. u.s.f.

    Zitat von Tarja13 Beitrag anzeigen
    Nebenbei: Wenn Sie es privat so halten, dass Sie nichts trinken, weil Sie negative Auswirkungen auf Ihr persönliches Fahrvermögen befürchten, finde ich das prima. Ich halte es selbst genauso, weil ich eine recht niedrige Alkoholtoleranz habe, aber ich maße mir nicht an, andere deswegen kriminalisieren zu wollen, weil Sie es anders halten und sich nach einem Bier oder Viertel Wein noch hinters Steuer setzen und sicher nach Hause fahren.
    Ich halte es vor allem beruflich so. Andere Menschen, als Sie, wissen nichts von der eigenen niedrigen Alkoholtoleranz, sie können sich selbst nicht einschätzen, haben nicht ihr Körpergefühl, dass sie genau wissen, wann die eigene Verfassung es zulässt, dass ein Viertele sich genau unter den von Ihnen als heilig erklärten 0,3 Promille befindet. Denen wird aber von Leuten wie Ihnen suggeriert, dass "eins" geht. "Komm, Du hast doch gut gegessen, da geht noch ein Bierchen..." Kennen Sie nicht? Gibt es nicht? Millionen Mal jeden Tag.

    Aber wozu einfach, nicht?
  7. #716

    Forderungen

    Zitat von Rainer Girbig Beitrag anzeigen
    Der Vergleich hinkt wie so viele andere von Ihnen auch. Es gibt keinen Zuwachs an Verkehrssicherheit durch die von Ihnen propagierte Verschärfung. Und weil es den Effekt nicht gibt, ist auch kein überzeugender Grund für die Verschärfung vorhanden.
    So? Welches ist denn die von mir propagierte Verschärfung? Ich habe mich hier noch gar nicht für oder gegen eine Verschärfung der geltenden Alkohol-Grenzwerte ausgesprochen. Woher wollen Sie dann wissen, ob eine von mir vorgeschlagene Maßnahme einen Zuwachs an Verkehrssicherheit ergibt oder nicht?

    Zitat von Rainer Girbig Beitrag anzeigen
    Nicht jeder, der Verschärfungen bestehender Regeln im Sinne von Freiheitsbeschränkungen fordert, hat allein die positiven Effekte im Sinn. Deshalb ist es richtig, solchen Forderungen entgegen zu treten. Substanzlosen Aktionismus haben wir in der Tagespolitik zur Genüge.
    Ebenso wie nicht jeder der gegen Verschärfungen der bestehenden Regelungen ist die Interessen aller Betroffenen im Sinn hat. Dem sollte man erst recht entgegentreten, zumindest wenn man es mit der altruistischen Grundeinstellung ernst meint.
  8. #717

    ...

    Zitat von DerBlicker Beitrag anzeigen
    wir werden immer älter, und können uns die Rente dafür nicht leisten, trotzdem meinen einige man müsste jetzt vor allem die Zahl der ohnehin geringen Verkehrstoten nochmals senken. Da sitzen die Prioritäten falsch.
    Wenn man für höhere Geschwindigkeit und rücksichtsloses Fahren Menschenleben riskiert so wie Sie, DANN sitzen die Prioritäten falsch und nicht wenn man zumutbare Einschränkungen zum Schutz von Menschenleben fordert.
    Zitat von DerBlicker Beitrag anzeigen
    Im Rechtsstaat gilt immer, Recht muss Unrecht nicht weichen, schon gar nicht bei vorsätzlicher Ampelmissachtung.
    Sicherheit im Straßenverkehr geht vor persönlichen Interessen wie:
    Alkoholkonsum vor der Fahrt
    schnell fahren wollen
    auf andere aus Bequemlichkeit keine Rücksicht nehmen wollen
    etc.
    Zitat von DerBlicker Beitrag anzeigen
    sondern im Recht ist, wenn ich Vorfahrt habe, gibt es kein Pardon.
    Ich hoffe, es findet sich ein Richter der mit Ihnen kein Pardon kennt und Ihnen die Fahrerlaubnis entzieht BEVOR Sie mit Ihrem Fahrstil einen vermeidbaren Todesfall produzieren.
    Zitat von DerBlicker Beitrag anzeigen
    ... Ausnahmen gibt es nur für Kinder.
    ...denen Sie an anderer Stelle auch schon mal volle Verantwortlichkeit abgefordert haben. Ausserdem: Wie wollen Sie im "Ernstfall" schnell genug zwischen einem Kind und einem Erwachsenen den Sie legal plattfahren zu dürfen glauben unterscheiden?
  9. #718

    Null Promille

    Zitat von SternFuchs Beitrag anzeigen
    So? Welches ist denn die von mir propagierte Verschärfung? Ich habe mich hier noch gar nicht für oder gegen eine Verschärfung der geltenden Alkohol-Grenzwerte ausgesprochen. Woher wollen Sie dann wissen, ob eine von mir vorgeschlagene Maßnahme einen Zuwachs an Verkehrssicherheit ergibt oder nicht?
    Ich dachte, Sie sind für eine o,oo Promille Grenze. Sollte ich mich geirrt haben, mea culpa.
  10. #719

    Prämisse

    Zitat von bürostuhlpilot Beitrag anzeigen
    ...
    Was die E-10-Freigabe angeht, so schreiben Sie ja ähnlichen Unsinn.
    Ich habe mich nur an Ihre Prämisse gehalten: Alkohol auch in der minimalsten Konzentration ist schädlich beim Fahren.








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