CorbisAutofahrer müssen in Frankreich einen Alkoholschnelltester mit sich führen. Diese Regel tritt am 1. Juli 2012 in Kraft. Auch ausländische Fahrer müssen das sogenannte Éthylomètre dann immer dabei haben.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...833337,00.html
Bin mal gespannt, welche Bußgelder jenen Ausländern abverlangt werden, die aus Unwissenheit so ein Ding nicht mitführen. Wer wundert sich da noch über die Europa- und Politikverdrossenheit?
Ich finde es fürchterlich, wenn "die Masse" hinter jeder Massnahme gleich einen Lobbyistenverbandvermutet, ohne mal ein klein wenig nachzudenken.
Bei den Winterreifen könnte es sich ja für die Reifenindustrie ggf. noch lohnen.
Aber: Niemand ist verpflichtet, sich Winterreifen zu kaufen!
Es ist lediglich Plicht, bei winterlichen Verhältnissen nur mit Winter- oder Ganzjahresreifen zu fahren.
Wer das nicht möchte, kann sein Auto bei Schnee und Glatteis stehen lassen.
Eine Sache, die allen Verkehrsteilnehmern nützt.
Und Profil wird immer verfahren...
Also kaum anzunehmen, dass die Reifenindustrie nennenswert mehr Reifen verkauft.
Und bei dem Alk-Tester?
Laut ADAC in Frankreich ab 1,50€ zu bekommen..
Wie ein Eis oder Kaffee an der Tanke..
Nur das den die meisten dann einmal in ein paar Jahren kaufen..
Bei so einem Firlefanzartikel soll eine Lobby dahinter stecken?
Ob das Zeugs sinnvoll ist, ist eine andere Frage...
Ramsauer hat auch komische Ideen.
Solls sogar ab 1,-€ geben..
Gesetz in Frankreich: Autofahren nur noch mit Alkoholtester - manager magazin - Lifestyle
Bussgeld bei Nichtmitführung 11,-€, also human..
Da dürfte die Kontrolle wirtschaftlich teurer sein, zumindest nicht gerade einträglich oder Abzockerei.
Aber wieso Unwissenheit?
An sich sollte es völlig normal sein, dass man sich mal kurz informiert, welche Vorschriften in einem Land gelten, das man bereisen möchte.
Das gibts ja tatsächlich:
Verkehr: Spanien-Urlauber müssen Ersatzlampen im Auto haben | news.de
Das hab ich das vorher noch nie gehört, mein Fehler, aber wer kommt denn schon auf sowas? Vor allem auch weil diese Vorschrift ziemlich sinnfrei ist.
Bei meinem letzten Auto musste man die komplette Front abbauen, um den Scheinwerfer auszubauen, damit man die Birne wechseln kann. Das kann man erstens nicht mal kurz auf dem Parkplatz machen, vor allem wenns dunkel ist, und hinterher muss auf jeden Fall der Scheinwerfer eingestellt werden.
Und jetzt hab ich Xenon-Scheinwerfer. Zum Tausch muss der Scheinwerfer raus, hinterher muss Scheinwerfer und Leuchtweitenregelung eingestellt werden. Ausserdem ist da auch noch eine Hochspannungsversorgung im Spiel, also freiwillig bringt mich keiner dazu so eine Aktion zu machen, dafür gibts Fachwerkstätten.
Muss ich mir jetzt ernsthaft eine 55€ Birne ins Handschuhfach legen, die ich garantiert nie verwenden werde? Ich glaub ich hab noch eine alte H7 rumliegen, die pack ich ein und stell mich im Zweifel dumm.
bei einer meiner letztem Kontrollen sagte der Polizist (Guardia Civil Trafico) nur:"Wer sich diese Blender leisten kann....der kann sich auch die Ersatzbirnen dafuer leisten."
Und dann uebereichte er mir einen Strafzettel von 80 Euro...bei dem man uebrigens einen Rabatt bekommt, wenn man ihn sofort bezahlt....
Viel wichtiger ist aus eigener leidiger Erfahrung das man sich im Moment eher an Geschwindigkeiten halten sollte...dat sin eigentlich immer irgendwie 300 Euro...
und wenn man ein D-Kennzeichen hat...sollte man am besten gleich ne Kreditkarte mit sich fuehren....
Sonnige Gruesse