Der Landesgeschäftsführer der Berliner Grünen, André Stephan, ist offenbar betrunken Auto gefahren. Einem Zeitungsbericht zufolge wurde er am Morgen von der Polizei festgenommen. Dabei soll er sich erheblich gewehrt haben. Die Partei entband ihn von seinen Aufgaben.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...771339,00.html
- Keiner von diesen hatte einen nahenden Wahlkampf zu organisieren und war zu dem Zeitpunkt Spitzenkandidat eines Wahlkreises.
- Die Grünen sehen in Berlin das Auto als das Grundübel an. Als potentieller Wähler darf man einfach erwarten, dass der Wahlkampfleiter besoffen am Fahrradlenker einnickt oder zumindest am Endbahnhof sich erbrechend aus der S-Bahn gezerrt wird.
- Das Auftreten von Frau Künast in einem erschrecklichen Missverhältnis zum Verhalten Ihrer engsten Mitarbeiter steht.
- Die 0,0 Promillegrenze ein Lieblingsthema der Grünen ist.
- Die Grünen eh nur von den Zugereisten bevorzugt wird, eine Bindung zur Urbevölkerung nie bestand. Das ist ein selbst gelegtes Fettnäpfchen, dass man in 100 Jahren noch nicht vergessen haben wird.
:-)
Soweit mir bekannt funktioniert der Autoverkehr nicht sonderlich gut in Berlin. Mein Bruder war zehn Jahre dort, wohnte im Grüngürtel weitab und nutzte das Auto nie in der Stadt. Die Grünen werden wohl nicht nur von den Begüterten im Grünen gewählt, möglicherweise nicht mal überzeugt, aber es scheint gewaltige Aversionen gegen die Roten zu geben, und die CDU hat sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Rotrot wird es vermutlich nicht mehr geben, aber vor allem scheint dem Herrn Wowereit die Muffe zu gehen. Da muß schon einiges vorliegen, wenn an seiner Stelle dieser nicht unbedingt sympathischen Frau Künast die besseren Chancen eingeräumt werden, zumal die Berliner Presse und Verwaltung eindeutig auf Seiten des Ob steht. Und die Polizei.
Daß diese Lappalie so phantasievoll aufgemotzt wird, läßt jedenfalls tief blicken. Wenn sie überhaupt Einfluß auf das Wahlergebnis hat, dann könnte dieser negativ für Wowi sein.
Sie beziehen also Ihr Nichtwissen von einem nahen Verwandten, der selbst nicht mehr in der Stadt lebt. Interessante Diskussionsgrundlage - damit äußerst man sich besser gar nicht!
Wenn man im Grüngürtel der Stadt wohnt, nutzt man selten das Auto, da die S-Bahn das schnellste Verkehrsmittel in die Stadt ist - das war schon vor 100 Jahren so. Das hat aber keine Aussagekraft bezüglich des innerstädtischen Autoverkehrs.
Da Herr Wowereit in den Umfragen deutlich vor Frau Künast liegt, ist auch Ihre Aussage, dass Frau Künast gute Chancen hat, Regierender Bürgermeister zu werden, sehr fantasievoll.
Na gut, Polizisten verprügeln gehört in linken Kreisen zum guten Ton. Das fördert die Karriere, wie man bei Joschka Fischer gesehen hat. So obligatorisch wie der erlegte 12-ender früher in Adelskreisen.
Hauptsache er gehört nicht zu diesen Leuten, welche die gesellschaftliche Moral durch inkorrektes zitieren in ihren Doktorarbeiten untergraben haben.
Das sind dann Nachrichten.