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Aleppo: Rebellen tragen Krieg in Assads Wirtschaftszentrum

DPAAleppo gilt als Hochburg von Präsident Baschar al-Assad, nun rufen die Rebellen zum Kampf um Syriens Wirtschaftszentrum auf. Bundesaußenminister Westerwelle sieht einen Wendepunkt im Konflikt erreicht - und warnt vor einer Eskalation der Gewalt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...845806,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aleppo gilt als Hochburg von Präsident Baschar al-Assad, nun rufen die Rebellen zum Kampf um Syriens Wirtschaftszentrum auf. Bundesaußenminister Westerwelle sieht einen Wendepunkt im Konflikt erreicht - und warnt vor einer Eskalation der Gewalt.

    Krieg in Syrien: Rebellen tragen den Kampf nach Aleppo - SPIEGEL ONLINE

    Der Konflikt wird für Assad nicht mehr zu gewinnen sein:

    Die Rebellen sind nun mal keine reguläre Armee. Sie werden wohl kaum Kolonne fahren sondern einzeln in Privatfahrzeugen einsickern, so sie nicht schon vor Ort sind.

    Zudem haben sie die Unterstützung von Ausreichend großen Teilen der Zivilbevölerkung. Tendenz offenbar steigend.

    Gegen eine Guerillia, welche ausreichend Rückhalt in der Bevölkerung hat können sie auf Dauer nicht gewinnen.

    Eine Guerillia, die im feindlichen Gebiet operiert wird niemals versuchen Geländegewinne zu erzielen oder Stellungen zu halten. Sie wird versuchen temporär die Oberhand zu gewinnen und sobald eine größere Reaktion des Gegners erfolgt wieder verschwinden.

    Wenn also die Verstärkung seitens der regulären Armee ankommt ist die Guerillia schon längst woanders. Einen solchen Gegner können sie nicht fassen. Selbst Artillerie und Luftunterstützung bringt da nix. Man vergrößert durch die Inkaufnahme Ziviler Opfer und der Zerstörung von Eigentum lediglich die Anhängerschaft der Guerillia. Außerdem fällt es der Guerillia leichter sich in einer zerstörten Stadt zu bewegen.

    Für die Soldaten der regulären Verbände ist diesalles einfach nur demoralisierend. Unter anderem deswegen befindet sich die syrische Armee in Auflösung.
  2. #2

    Bigotter geht nicht!

    Die westlichen Staaten fordern mit tränenumflortem Blick ein Ende der Eskalation, während sie gleichzeitig die Rebellen immer weiter aufrüsten
    und ihnen Rückzugsräume in der Türkei zur Verfügung stellen.

    Ich würde gern mal sehen, was die Bundesregierung tun würde, wenn sich hierzulande mit Kriegswaffen versehene "Freiheitskämpfer" tummeln würden. Jede Wette, daß Polizei, Grenzschutz und Militär mit äussersten Mitteln dagegen vorgehen würden.

    Verantwortlich für Eskalation und Opfer unter der Bevölkerung sind nicht Regierungen, die zu Recht gegen kriminelle Umsturzversuche von außen vorgehen, sondern diejenigen, die diese Destabilisierung durch gezielten Terror und Todeskommandos veranlasst und unterstützt haben!
  3. #3

    Diesmal

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aleppo gilt als Hochburg von Präsident Baschar al-Assad, nun rufen die Rebellen zum Kampf um Syriens Wirtschaftszentrum auf. Bundesaußenminister Westerwelle sieht einen Wendepunkt im Konflikt erreicht - und warnt vor einer Eskalation der Gewalt.

    Krieg in Syrien: Rebellen tragen den Kampf nach Aleppo - SPIEGEL ONLINE
    trifft die Schlagzeile den Sachverhalt exakt. Und die EU-Außenminister wollen aus humanitären Gründen weitere Sanktionen gegen Syrien beschließen. Der Vorhang lichtet sich langsam.
  4. #4

    Zitat aus dem Text:
    "
    Sie [die Rebellen]haben nach eigenen Angaben eine Offensive zur "Befreiung" der bevölkerungsreichen Stadt ausgerufen, die mit 1,7 Millionen etwa so viele Einwohner hat wie die Hauptstadt Damaskus.[...]
    Bisher stand Aleppo loyal zum syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und blieb von den Unruhen im Land weitgehend verschont.[...]"

    Reaktion unseres Außenministers:
    "Der Regierung in Damaskus müsse klargemacht werden, dass eine Eskalation "schwerwiegende Konsequenzen haben werde"."


    Vielleicht sollte Westerwelle mal mit den "Rebellen" über Eskalation reden?
  5. #5

    Kriegsverbrechen

    Das internationale Rote Kreuz hat den Konflikt als Bürgerkrieg eingestuft. In einem Krieg ist es für die Konfliktparteien verboten sich unter die Bevölkerung zu mischen und mit zivilen menschlichen Schutzschildern aus Wohngebieten heraus zu agieren.
    In sofern begeht die Rebellenarmee mit ihrer Kriegstaktik genauso Kriegsverbrechen wie Assad, der die Stadtviertel beschiesst, in denen sich die Rebellen befinden.
    Im Weltsicherheitsrat blockieren China und Russland keineswegs eine politische Lösung. Sie blockieren da eine offene militärische Lösung. Die von den USA und der EU geforderte Resolution wäre eine Freifahrkarte für Luftangriffe der Nato - genauso wie in Libyen die Flugverbotszone nicht den Schutz der Zivilbevölkerung sondern dem Sturz Ghaddafi bezweckte.
  6. #6

    Und

    Zitat von Reiner_Habitus Beitrag anzeigen
    Der Konflikt wird für Assad nicht mehr zu gewinnen sein:

    Die Rebellen sind nun mal keine reguläre Armee. Sie werden wohl kaum Kolonne fahren sondern einzeln in Privatfahrzeugen einsickern, so sie nicht schon vor Ort sind.

    Zudem haben sie die Unterstützung von Ausreichend großen Teilen der Zivilbevölerkung. Tendenz offenbar steigend...

    .
    genau das stimmt eben nicht! Es ist eine Stadt, die Loyal zu Präsident Assad steht und in der es bisher friedlich zuging. Es sind Verbrecher und islamistische Terroristen, die die Stadt mit Krieg und Terror überziehen. Man kann nur hoffen, daß die sog. Rebellen schnell von den Regierungstruppen vernichtet werden!
  7. #7

    zu Doctor Feelgood: und dazu gehört auch westerwelle, dieser kastrierter ausssednminster,wissend, dass die westliche presse von mossad desinformation gespeist wird,unterstützt von so demokratisch gewählter kataries und saudis,aljyira und alarbya. dass die rebelen kaum in der bevölkerung unterstutzung finden,sieht am sogenannten aufruf zum sivilien ungehorsam. darunter verstand der rebelenkomandure terror. ein schon längst von westlichen medien verpöntes wort wird hier missbraucht und für terroristen verwendet und zwar das wort freiheitskämpfer und guerila.
  8. #8

    Israel ängstigt sich.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aleppo gilt als Hochburg von Präsident Baschar al-Assad, nun rufen die Rebellen zum Kampf um Syriens Wirtschaftszentrum auf. Bundesaußenminister Westerwelle sieht einen Wendepunkt im Konflikt erreicht - und warnt vor einer Eskalation der Gewalt.

    Krieg in Syrien: Rebellen tragen den Kampf nach Aleppo - SPIEGEL ONLINE
    Israel ängst sich. Das Militär zeichnet das Chemiewaffen-Szenario wie ein Mene Tekel an das Pin-Board der Geschichte. In der Tat verbindet sich mit dem Zerfall Syriens auch die Frage nach dem Zugriff auf das Waffenarsenal der Syrer. Nach dem Untergang der UDSSR hatten wir ähnliche Ängste. Die Frage ist also, wie hat man damals prekäre Waffen in Sicherheit gebracht.

    Jetzt könnten die Al-Kaida-beherrschten Rebellen(?) gewinnen und schon ergibt sich das Problem, wie beherrscht man eine Hydra. In Afghanistan hat man das nicht im Vorbeiflug vom IRAK aus geschafftt. Im Gegenteil: Die Lage in Fern- und Nahost ist durch das Vorgehen der USA nur noch schlimmer geworden.

    Die USA sollten zu der Erkenntnis kommen, sie sollten sich auf ihr landschaftlich schönes Land konzentrieren und ihre Wirtschaft und Gesellschaft in Ordnung bringen anstatt sog. Weltpolitik zu betreiben.
  9. #9

    Es geht auch ohne Russland und China

    So wie es aussieht reicht die Unterstützung der arabischen Liga für die Rebellen. Und Russland und China werden wohl auf die harte Tour lernen, dass sich die Unterstützung für Diktatoren irgendwelcher Couleur nicht lohnt. Eigentlich erstaunlich das gerade diese Länder sich nicht an ihre Geschichte erinnern, als ihre Völker gegen Unterdrückung und Willkürherrschaft gekämpft haben.








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