Solange die Gutmenschen nicht begreifen, dass eben nicht alle Kinder gleich sind und dass Bildung und akademische Reife nicht durch den Geldbeutel, sondern durch Leistung erlangt werden, wird das auch mit der Aussicht auf eine gute Ausbildung schon von der Grundschule an, nichts werden.
Im Gleichmachwahn hat man Gesamtschulen geschaffen, teilweise Haupt- und Realschule zusammengefasst - beides hat die Situation noch verschlimmert. Und als Lösung wird diskutiert, noch weiter zusammen zu fassen. Solange es hier nicht endlich ein Umdenken zum Wohle der Kinder gibt, wird es mit der Bildung an deutschen Schulen auch weiter bergab gehen. Was soll es auch bringen, auf Teufel komm raus, jedes Kind aufs Gymnasium zu lassen. Eltern sind immer ehrgeizig. Und wenn nicht von neutraler Seite schon erkannt wird, ob ein Kind geeignet oder ungeeignet ist, wird nicht nur das Abitur entwertet (schon heute braucht man für normale Berufe schon Abitur, wo es zu meiner Zeit auch locker ein mittelmäßiger Realschulabschluss getan hat) sondern auch ein Haufen überforderter Kinder regelrecht ins Unglück getrieben.
Dass ein Anpassen der schulischen Anforderungen nach unten an die schlechtesten Schüler auch keine Lösung ist, beweist diese Studie auf dramatische Weise. Seltsamerweise haben die Bundesländer, die seit Jahren aufgrund ihrer für zu hart befundenen Schulsysteme verschrien sind, die besten Punkte erreicht. Wohingegen jene, die meinen, dass man alles gleich machen muss, die schlechtesten Zahlen
präsentieren. Ich glaube, deutlicher geht es wohl nicht mehr. Mich wundert es jedenfalls nicht, dass die KMK keine Zahlen rausrücken und keine Veröffentlichungen wollen - ist es doch der unmittelbare Beweis für die Unfähigkeit der Beteiligten...