Dieselbe Fluggesellschaft, dieselbe Flugnummer: Northwest-Airlines-Flug 253 auf dem Weg von Amsterdam nach Detroit hat am Sonntag einen Hilferuf abgesetzt. Ein Nigerianer hatte sich auf einer Bordtoilette eingeschlossen - der Mann wurde nach der Landung festgenommen.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...669172,00.html
wenn ein Mensch im Flugzeug eine geschlagene Stunde im Sanitärbereich verbringt (nach meiner Erfahrung gibt's auf Linienflügen dort weder Badewanne, einen Fön noch Schminktischen)hat diese Person entweder ein ernsthaftes Leiden physischer oder psychischer Natur und benötigt Aufmerksamkeit und Hilfe, oder tatsächlich etwas im Schilde geführt. Auf alle Fälle erscheint nach angemessener Zeit eine Intervention des Bordpersonals als durchaus gerechtfertigt. Und dann hängt's nur von der Reaktion des Langsitzers ab, inwieweit die Situation eskaliert.
Ohne an Bord des Flugs gewesen zu sein: die im Artikel beschriebenen Maßnahmen und Eskalationsstufen scheinen nachvollziebar und gerechtfertigt.
Der Vorschlag eines Mitforisten, die Androhung der Todesstrafe für überzeugte potenzielle Selbstmordattentäter - und um solch einen hätte es sich im Erfolgsfalle bei dem Menschen mit dem Sprengpulver am Bein zwangsweise gehandelt - halte ich für eine wenig abschreckende Maßnahme.