Osama Bin Laden hinterlässt der Welt eines der widerstandsfähigsten und schlagkräftigsten Terrornetzwerke der Geschichte. Der Tod des Gründers und Anführers wird al-Qaida erschüttern und schwächen, aber vorerst nicht erledigen. Den globalen Terror planen längst andere.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...760059,00.html
...wird auch dauernd von den ÖR Medien kommuniziert. Al Qaida ist...und das sollte doch seit dem 11/9 bekannt sein, spätestens aber nach den Anschlägen in Spanien und England, ein dezentrales Netzwerk ohne feste Strukturen. Weder Bin Laden noch Mullah Omar oder sonstige "Köpfe" geben Befehle die von ihren Anhängern ausgeführt werden sondern diese arbeiten meist dezentral und autark an ihren eigenen Terroranschlägen. Heute morgen im MoMa war auch wieder so ein Terror-Experte (Tevesen oder so) der so einen Mist erzählt hat, der mit den Erkenntnissen aus den Anschlägen überhaupt nicht übereinstimmt. Anscheinend brauchen die Medien immer einen Anführer oder Räuberhauptmann...solche Leute wie diesen Terrorexperten kann man sich sparen (wahrscheinlich können die noch nicht mal das Wetter ansagen) und die Moderatoren die beim MoMa im Schlafanzug rumlaufen besser auch gleich dazu.
Es erscheint undenkbar, daß Bin Laden ohne Wissen und Unterstützung einflußreicher Kreise innerhalb Pakistans Militär und Geheimdiensten in dieser Garnisonsstadt direkt neben der Militärakademie leben konnte.
Das zeigt, daß das Gedankengut eines Osama Bin Laden längst in den Köpfen von Menschen, Generälen, angekommen ist, die über ein eigenes nukleares Arsenal verfügen und in einem der bevölkerungsreichsten Länder der Welt die Strippen ziehen.
Seine eigene Organisation wird durch seinen Tod sicherlich dauerhaft geschwächt, aber das intellektuell/religiöse Erbe dieses Mannes wird – fürchte ich – weiterleben, vielleicht sogar nun erst recht aufblühen. Der Tod gehört zum Gründungsmythos einer jeden Religion und Pseudo-Religion. Auch Pseudo-Religionen blühen erst richtig auf, nachdem ihre Gründer tot sind.
Die Terrorgefahr wird eher größer!
Der Vorgang des Tötens ohne Gerichtsverhandlung und Urteil ist eines Rechtsstaates unwürdig.
Die Israelis haben mit dem Prozess gegen Eichmann versucht, stellvertretend für 6 Millionen ermordeten Juden, den Fall Eichmann aufzuklären und zu sühnen.
Tod oder lebendig, das sind Sitten aus dem Wilden Westen.
Zwar kann ich nicht beurteilen, ob die Ergreifung von Bin Laden möglich war, aber man hätte es versuchen sollen.
Vor einem internationalen Strafgericht hätte man mit Bin Laden die ganze Organisation El-Quaida anklagen können. Es wäre ein Prozess mit historischer Bedeutung und möglicherweise auch ein Schritt zum Frieden.
Hier befürchte ich, dass verschiedene Splittergruppen ihren „Märtyrer“ rächen werden.
Ein schlechtes Beispiel mit „Zahn um Zahn“. Sind wir wirklich besser?
und habe es heute früh auch geschrieben.
Ich befürchte grade jetzt nachdem, eine große Terrorwelle. Auch wird es sicher vermehrt viele Einzeltäter geben, die gar nicht unbedingt in einem solchen Netzwerk aktiv sind, aber mit Al Kaida und Konsorten sympathisieren.
Aber nur keine Panik ...
Stimmt - vor allem die Geheimdienste....
Kein Wunder, dass er 10 Jahre nahezu unsichtbar war - schliesslich ist er ja auch schon seit Jahren tot!
Aber diese Version schlägt dem Fass den Boden aus:
Moment, die CIA sucht den meistgehassten Menschen dieser Erde und knallt ihn am Ende einfach ab?
Nachdem man Terrorverdächtige mit erheblichem Aufwand nach Guantanamo verfrachtet, bringt man ihm mit einem Kopfschutz um? Wer soll das denn glauben?
Hätte man ihn nach der Verneinung der höflich gemeinten Frage, sich zu ergeben, ihn nicht einfach gegen seinen Willen gefangen nehmen können, um ihn demnächst ausführlich zu verhören? Wäre das nicht interessant geworden?
Bin mal gespannt, was für eine Leiche sie aus dem Hut zaubern werden.....
das Wording von spiegel.de steht dem "großen Feind", der Bild-Zeitung, in nichts mehr nach.