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AKW vom Netz: Schweiz plant Atomausstieg bis 2034

Die Schweiz wagt den Ausstieg aus der Kernenergie - lässt sich aber reichlich Zeit dabei. Die Regierung in Bern hat*beschlossen,*die fünf Meiler nicht*zu erneuern. Die erste Anlage*wird im Jahr 2019*abgeschaltet, der Rest bis 2034.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...764914,00.html
  1. #30

    ??

    Zitat von tempus fugit Beitrag anzeigen
    Das übliche - mal wieder - Ideologie- und Dummfuggeschwurbel
    Weiß ich.
    Aber warum schreiben Sie es denn dann immer wieder, wenn's Ihnen doch selbst nicht gefällt?
  2. #31

    Sie wissen wirklich?....

    Zitat von tengri_lethos Beitrag anzeigen
    Weiß ich.
    Aber warum schreiben Sie es denn dann immer wieder, wenn's Ihnen doch selbst nicht gefällt?
    Meinten sie jetzt das - von mir?


    - Die Schweiz hat niedrigere Strompreise als DE - DE hat bekanntlich mit die höchsten Strompreise weltweit!
    OK?
    - Bis vor paar Wochen ging's darum, ob 2 neue Atommeiler in der Schweiz gebaut würden - eine erste Volksbefragung im Kanton Bern ging äusserst knapp zugunsten der AKW aus-
    irgendwo so um die 51,xx % - d.h. 48,xx% waren dagegen - im Kanton Bern.
    Im Nachbarkanton Neuchatel dagegen wurde abgelehnt.


    Oder das aus Gerda's Nähkästchen - es könnte aber auch vom
    Stammtisch sein...? (;>)))>


    - Die reichen Schweizer können sich den sündhaft teuren Ökostrom leisten.
    - Aber wir Deutsche übernehmen uns.
    - Wir haben den Osten, der immer noch am Tropf hängt, und 6 Mio. Bezieher von Sozialleistungen, die bis auf unabsehbare Zeit nicht auf ihren eigenen Beinen stehen können.
    - Wir täten also gut daran, unseren Strom so billig wie möglich zu produzieren.
    - Und das ist nun einmal die Kernspaltung, die nebenbei noch den unschätzbaren Vorteil hat, dass sie das Klima nicht unnötig aufheizt.
    - Aber die Eisbären sind den sog. Grünen ja egal, Hauptsache diese angeblichen Friedens- und Naturfreunde können ihr borniertes Süppchen auf dem ewiggestrigen Ofen ihrer totalen ideolgischen Verblendung kochen.
    - Logisch wäre es, Baden-Württemberg würde jetzt ein AKW direkt an der Grenze zur Schweiz bauen, in Freiburg z.B., um demnächst die Schweizer Villen mit der dringend benötigten Energie zu versorgen



    Ganz sicher fühlen Sie sich bei 'Gerda's Fakten' wohler...
  3. #32

    Ausstieg und Zeitpläne...

    Zitat von Stancer81 Beitrag anzeigen
    Der Unterschied zwischen uns und der Schweiz ist einfach.

    Die Schweiz macht es realistisch und gibt sich für einen Ausstieg gut 20 Jahre Zeit. Die Chancen, das der Ausstieg reibungslos klappt ist gross !

    Wir dagegen sind hysterisch aufgrund des Bebens in Japan und wollen den Ausstieg am liebsten schon gestern. Die Grünen peilen ihn bis 2017 an....
    Die Chance, das sowas klappt ist gleich Null, jedenfalls nicht ohne grosse Probleme.
    Nun, nach dem Atomgesetz 2002 hätten die AKW´s auch bis zu 21 Jahre Zeit, von 2002 bis 2023:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_d...Kernkraftwerke

    Zweitens, im Moment sind, soviel ich weiss, nur 4 von 17 AKW´s in Deutschland am Netz. Dies würde nach dem Atomgesetz 2002 den Stand von 2021 entsprechen. Die Grünen erkennen die Tatsache, dass sich die erneuerbaren schneller entwickelt haben, als die pessimistischen Prognosen von 2002.
  4. #33

    Augenmaß

    Die Schweizer, oft ein Vorbild, machen es hier vor, wie unaufgeregt und ohne Gefahr für die Energieversorgung der Umbau derselben gehen kann.
  5. #34

    Öko-Populismus

    Zitat von w.a.mozart Beitrag anzeigen
    Dann wollen wir mal hoffen, das der Wind ggf. von Norden kommt. Wir wollen den Schweizern ja nicht einfach was wegnehmen. ;)
    Meinen Sie nicht, dass Ihr Wunsch angesichts der über 20 in Bau/Planung befindlichen neuen Kohlekraftwerke in D etwas (zu) zynisch ist?

    Unser Atomausstieg ist ein Rückfall in die Stein(kohle)zeit – und die DameInnen und HerrInnen von den GrünInnen wissen das nur zu genau. Wenn sie trotzdem mit vielen bunten Bildchen von Solar- und Windkraftanlagen hausieren gehen, dann verkaufen sie damit ihre eigenen Wähler nur für blöd.

    Es kommt auch nicht von ungefähr, dass sie von „Basisdemokratie“ gar nix mehr wissen wollen, denn bei den selbst bestimmenden Schweizern hätten sie mit ihrem Öko-Terrorismus keine Chancen. Während in der Schweiz die Wasserkraft als umweltfreundlichste Stromquelle noch weiter ausbaufähig ist, wird das bei uns von diesen Öko-Terroristen verhindert. Die finden an jeder geeigneten Stelle sofort einen ganz seltenen grünen Frosch, der sofort großflächig geschützt werden muss. Ergebnis: Wir produzieren unseren „Öko-Strom“ aus Kohle. Wie naiv muss man eigentlich sein, um diesen billigen Öko-Populismus nicht zu durchschauen?
  6. #35

    dabei

    Zitat von realist01 Beitrag anzeigen
    Zweitens, im Moment sind, soviel ich weiss, nur 4 von 17 AKW´s in Deutschland am Netz.
    verkennen Sie aber die Tatsache, dass Deutschland mit 4 AKWs am Netz Stromimportland ist, über die Quellen wissen wir ja Bescheid. Ein Atomaússtieg ist dann ehrlich, wenn er autark ohne Stromzukauf ausländischen Atomstroms ist.

    Was ich bei der Schweizer Debatte von deutscher Seite wieder unangemessen ist, dass unverblümt eine eigene Miturheberschaft an den Plänen der Schweiz reklamiert wird. Ich denke, die Eidgenossen planen dies nicht erst seit Japan.
  7. #36

    clever die Schweizer und auch nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweiz wagt den Ausstieg aus der Kernenergie - lässt sich aber reichlich Zeit dabei. Die Regierung in Bern hat*beschlossen,*die fünf Meiler nicht*zu erneuern. Die erste Anlage*wird im Jahr 2019*abgeschaltet, der Rest bis 2034.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...764914,00.html
    bei der Terminvorgabe hat sich dann längst erwiesen, daß der momentane Ausstiegswahn verebbt und der Ausstieg gar nicht machbar ist. Und dann gehts weiter damit. Einerseits clever - so stellt man den Urnenpöbel (Zitat Schramm) erstmal ruhig; andererseits per se bescheuert: Noch mehr Stauseen in den Alpen - na prima. Wird echt Zeit, gegen den umweltzerstörenden 'Öko'-terrorismus mal aufzubegehren.
  8. #37

    .

    Für eine vorzeitige Stilllegung sieht die Regierung derzeit trotz des schweren Atomunfalls in Japan keinen Anlass.
    Der Unfall in Japan hat bisher für den Betrieb von AKWs in der Schweiz auch überhaupt keine relevanten Neuigkeiten gebracht. Die Annahme, dass AKWs zu 100% sicher seien war auch davor schon total lächerlich, aber das Risiko ist durch Fukushima auch nicht angestiegen.

    Dass durch den Wegfall der Atomenergie der Schweiz keine wirtschaftlich bedrohliche Situation entsteht, erklärt sich schon alleine dadurch, dass der Eigenbedarf auch heute schon größtenteils durch den Wasserkraftanteil allein gedeckt werden kann. Würde die Schweiz nicht so viel Strom exportieren, wären die AKWs auch heute schon viel verzichtbarer.
  9. #38

    Zitat von gerda 2 Beitrag anzeigen
    Die reichen Schweizer können sich den sündhaft teuren Ökostrom leisten. Aber wir Deutsche übernehmen uns. [...]
    Wir täten also gut daran, unseren Strom so billig wie möglich zu produzieren. Und das ist nun einmal die Kernspaltung [...]
    Und wieder einmal werden die von der Kernkraftindustrie, konservativen Politikern und Verdummungsorganen wie der BILD verbreiteten Halb. und Unwahrheiten unreflektiert nachgeplappert.

    Greenpeace und andere haben vorgerechnet, wieviel Geld von öffentlicher Hand in den letzten Jahrzehnten direkt oder indirekt für die Kernkraft aufgewendet wurde und wieviel noch auf uns zukommt. Das ist wesentlich mehr als in erneuerbare geflossen ist und fließen wird. Würde sich das im Strompreis niederschlagen, sähe die Rechnung ganz anders aus.

    Hinzu kommt, dass Betreiber von KKWs nur sehr begrenzt finanziell für Schäden bei Unfällen haften müssen (da habe ich verschiedene Angaben von ca. 250 Mio. pro KKW bis 3 Milliarden insgesamt für alle KKW gefunden), während die zu erwartenden Schäden (wiederum finanziell) astronomisch sind - sie werden auf 2500 - 6000 Milliarden bei einem Super-GAU geschätzt.
    KKWs gelten daher als nicht versicherbar. Finanziell würde die Vollversicherung aller KKWs zu deutlich höheren Strompreisen führen.

    s. z.B.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...761826,00.html
    http://www.atomhaftpflicht.de/hintergruende.php3

    Weiter hinzu kommt, dass zu erwarten ist, dass der Preis für Energie aus erneuerbaren Quellen mit fortschreitender Entwicklung deutlich sinken wird.
  10. #39

    40% Atomstrom, Supergrid, NEAT und anderes...

    Zitat von makromizer Beitrag anzeigen
    .... dass durch den Wegfall der Atomenergie der Schweiz keine wirtschaftlich bedrohliche Situation entsteht, erklärt sich schon alleine dadurch, dass der Eigenbedarf auch heute schon größtenteils durch den Wasserkraftanteil allein gedeckt werden kann. Würde die Schweiz nicht so viel Strom exportieren, wären die AKWs auch heute schon viel verzichtbarer.
    40% beträgt der Anteil Atomstrom und dieser grosse Anteil kann nicht einfach durch Wasserkraft ersetzt werden. "Billiger" Atomstrom wird gebraucht um die Pumpkraftspeicherwerke in den Alpen nachts aufzupumpen. Tagsüber wird dann "sauberer" und sündhaft teure Energie ins Ausland verkauft!
    Pumpkraftspeicherwerke könnten eines Tages die Batterien Europas sein, die Alpen sind dafür bestens geeignet. Solar- und Windenergie könnten so "Zwischengelagert" werden. Dafür braucht es aber miliardenschwere Investitionen u.a. auch ins Europäische Hoch- und Höchststpannungsnetz (Supergrid). Die Schweiz könnte dort eine Schlüsselrolle spielen.

    Nun, die Schweiz war in solchen Invovationen immer schon innovativ, was nützt es aber wenn hier Miliarden investiert wird und dann die Partner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Bestes Beispiel die NEAT (Alpentransversale) für Milliarden gebaut, eine speditive und saubere Sache. Dass Italien die Anschlüsse nicht gleich hinkriegt war zu erwarten, von Deutschland eher nicht.


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