dapdIm stillgelegten Atomkraftwerk Lubmin bei Greifswald werden die Kosten gedrückt. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen sollen die Gebäude 50 Jahre stehenbleiben - bis die Radioaktivität von selbst abklingt. Das Umwelt-ministerium sieht die Methode als mögliches Vorbild für andere Reaktoren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...827323,00.html
... wurde dieses Prinzip von der letzten Rot-Grünen Bundesregierung in Bezug auf den (vorhandenen!) Atommüll perfektioniert, Erkundungsstopp hieß das, glaube ich.
Nach dem Motto "Wir wünschen dieses Thema nicht mehr erörtert zu wissen, irgendjemand Anders, nach uns, möge es lösen!"
Leider glauben so Typen wie der Trittin bis heute damit etwas besonders Kluges getan zu haben.
Wenn Radioaktivität abklingt geht sie nicht irgendwo anders hin, sondern es entstehen stabile und ungefährliche Teilchen und in letzter Konsequenz Wärme, die so gefährlich ist wie das, was Ihr häuslicher Heizkörper emittiert.
Das ist ja der "Vorteil" von radioaktiven Abfällen im Vergleich etwa zu chemischem Giftmüll (dessen Vorhandensein und Lagerung die deutsche Bevölkerung im Gegensatz zum Atommüll merkwürdigerweise als nicht sonderlich problematisch ansieht): Die gefährliche ionisierende Strahlung verschwindet mit der Zeit ganz von allein.
Deshalb sind Hiroshima und Nagasaki (zur Erinnerung: da hat man vor knapp 70 Jahren Atombomben abgeworfen) heute auch wieder ganz normale und von Millionen von Menschen bewohnte Städte.
Also warten bis das ganze das Problem von jemandem anders ist? Warum hab ich von der Atom-Mafia nichts anderes erwartet. Erst fett verdienen und dann keinerlei Verantwortung fuer die Folgen uebernehmen wollen. Tolle Sache.
Vom Staat - er ist der Eigentümer dieses DDR-AKW - für den Staat, er kann damit Kosten sparen.
Warum nicht?Und wenn dann 2060 die Sache immer noch nicht genug abgeklungen ist, warten wir noch einmal 50 Jahre? Weil das billiger ist - und jeder ist damit natürlich einverstanden. Ist ja billiger, na denn!
Diese befinden sich im Privat-Besitz. Ich bin - irgendwie - sicher, dass in diesem Fall der Staat weniger auf die Kosten achten wird...Und dann übertragen wir das Modell auf alle unsere Atomruinen und alle Probleme sind gelöst.
Weil das Problem in einigen Jahren viel leichter zu lösen ist? Weil die Rücklagen auch in einigen Jahrzehnten genauso greifbar sind?Warum sollen den eigentlich die Kindeskinder das Problem lösen und nicht die Verursacher oder Befürworter?
Die Endlagerung ist technisch längst gelöst: Es sind die Blockierer, die hier das Problem auf die nächste Generation verlagern wollenMit dem Atomzwischenlager verfahren wir ja heute schon so, den Müll will ja auch keiner und die verantwortungsvolle Entsorgung ist unverhältnismäßig teuer. Wir lassen einfach alles wie es ist. Das ist billiger.
Läuft heute noch genauso. Hier sehen sie, was passiert, wenn ein giftproduzierender Betrieb Pleite geht.Wir können dann ja auch die Entsorgungsprobleme der chemischen Industrie genauso behandeln - dann sind wir wieder in den 50er-Jahren angekommen. Der Müll wird in der Nähe abgekippt bis der Verursacher tot ist. Dann wird gefragt, wers gewesen ist. Keiner? Na, dann lassen wir es einfach weiter liegen.
Solarzellen: Ein Berg von Sondermüll | Wirtschaft*- Frankfurter Rundschau
Die Endlagerung von Giftmüll scheint ja nicht mal den Grünbewegten ein Problem zu sein: ich habe noch keine Demonstranten vor Herfa-Neurode gesehen.Nun mache ich mal einen Vorschlag: wir verteilen die Verantwortung gleichmäßig auf alle Nutzniesser der Energieversorgung auf; der tatsächlichen Nutzniesser. Und jeder bekommt anteilig ein bißchen chemischen bzw. radioaktiven Müll mit nach Hause.
Eine HAW-Kokille im Keller spart Heizkosten, kein Problem...Atomenergiebefürworter bekommen noch einen Sonderzuschlag, das sind Experten, die können ja mit so etwas gut umgehen. Die kriegen das Doppelte. Schön in Glas eingegossen zum auf den Kamin stellen. Als stimmungsvolle Nachtbeleuchtung mit LED.
der natur schadet hier mal überhaupt nichts.
damit kann man nur schön hysterie verbreiten und die grünen haben wieder was zum rumholzen, wenn es gegen die kernenergie geht.
da gucke ich lieber 50 jahre auf ein akw als auf licht-schatten-licht-schatten-licht-schatten-flap-flap-flap-flap windräder !
.... beknackte Denkweise!
Es ist Ihnen doch völlig egal was die vernünftigste Vorgehensweise ist.
Hauptsache ist doch nur, daß es für die Atomheinis recht teuer wird!
Bei jeder X-beliebigen Industrieruine interessiert es keinen Hund wenn die einfach so stehengelassen wird und langsam einfällt und hier,wo es eventuell ganz sinnvoll währe, die Bude erstmal stehen zu lassen soll das nun das Riesenproblem sein?
Wenn ich mir ansehe wie ein Gebäude abgerissen wird, wieviel Staub und Dreck dabei unweigerlich in die Luft freigesetzt wird und wenn ich dann bedenke, daß jedes einzelne Staubkorn radioaktiv ist .... dann muß ich nicht lange überlegen, wer hier geisteskrank ist!
JA NATUERLICH kann man die stehenlassen. Wird auch ueberall gemacht.
In vielen Laendern wird mittlerweile auch wieder massenhaft Asbestbeton produziert. Weil es einfach ein ziemlich unbedenklicher Stoff ist, wenn man ein paar elementare Handhabungsregeln beachtet.
Ich habe einen Trinkwasserbehaelter aus Eternit und mache mir ueberhaupt keine Gedanken darueber.
Typisch deutsche Paranoia.