bei uns lief es genauso, aber die Berichterstattung war ganz anders.
DPAIst das der Ausstieg aus dem Ausstieg? Japans Regierung hat das Ende der Atomkraft zwar offiziell beschlossen. Die Restlaufzeit der Reaktoren bleibt aber völlig offen. Von dem angekündigten Abschalten bis 2040 nehmen die Minister Abstand - angeblich zum Wohle der Bürger.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...856781,00.html
bei uns lief es genauso, aber die Berichterstattung war ganz anders.
Wieso denn "angeblich"? Japan besteht aus Inseln, so dass der Import aus anderen Ländern (China dürfte wohl kaum noch dafür infrage kommen) flachfällt. Da das Land aber einen immensen Energiebedarf hat, und die Sicherheitsstandards wahrscheinlich erhöht werden, gibt es auch keine grossartigen Alternativen.
Dia Japaner schätze ich als realistischer und wenige Gefühlsduslerisch ein als deutsche Wohlstandsatomgegner. Insofern ist diese Entscheidung eher naheliegend.
Um es vorweg zu sagen:
Seit Fukushima sehe ich Atomkraft kritischer.
Aber:
Durch Japans vorübergehenden Atomausstieg im Jahre 2011
(Wo zeitweilig alle Atomkraftwerke abgeschaltet waren)
-
stieg der Erdölverbrauch des Landes massiv an!
Quellen:
Japan's Tepco to use 68% more oil in 2011-12 than 2010-11 - Electric Power | Platts News Article & Story
"Japan´s Tokyo Electric Power Company consumed 17% more LNG and 68% more crude and fuel oil in fiscal year 2011-12 than in 2010-11, a company official told Platts Friday."
und
EIA: Thermal Generation Use in Japan Up Since March 2011 >> LNG World News
"Japanese power company consumption of petroleum—crude oil and heavy fuel oil—to produce electricity is up markedly. In February 2012, Japanese electric power companies consumed the equivalent of more than 700,000 barrels per day of crude oil and heavy fuel oil to generate electricity (see chart below). EIA estimates that total petroleum consumption in Japan for electric power in February 2012 was more than double the level of petroleum used for power generation in February 2011, the last full month of consumption data before the Tohoku earthquake and tsunami."
Wie war Das nochmal mit der Deep Water Horizon- Ölpest; der schlimmsten Umweltkatastrophe in der US-Geschichte?
Ölpest im Golf von Mexiko - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Oder der Exxon Valdez- Katastrophe?
Tankerunglück der "Exxon Valdez" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Übrigens ist Erdöl krebserregend!
Quelle:
Die Verschmutzung der Meere
"Die im Erdöl enthaltenen Naphthene, Olefine und Aromaten sind sehr giftig und können beim Menschen Krebs auslösen, wenn er Fische zu sich nimmt, die mit diesen Giften belastet sind."
Und die Speise-Fische im Golf von Mexiko dürften auch dafür sorgen, dass die zulässige Schadstoffkonzentration mancher Fischesser überschritten wird.
Im Jahre 2006 starben in Nigeria 850 Menschen durch eine Erdöl-Pipeline- Explosion.
Pipeline angezapft: Mindestens 850 Nigerianer in Feuerhölle verbrannt - SPIEGEL ONLINE
Im September 2011 ist in Kenia eine Erdölpipeline explodiert. Mehr als 100 Menschen starben:
Unglück in Kenia: Viele Menschen sterben bei Pipeline-Explosion - SPIEGEL ONLINE
Auf
List of pipeline accidents in the United States - Wikipedia, the free encyclopedia
-
findet man eine Liste von Pipelineunfällen.
ACHTUNG: Die Liste bezieht sich nur auf die Vereinigten Staaten vom Amerika und nicht auf den Rest der Welt!
Und sind die Amerikaner mit ihrem Militär nicht etwa wegen des Erdöls in den Irak einmarschiert?
Blut und Öl - Die Kriege um das schwarze Gold 1/5 - YouTube
All Das sollte man auch bedenken, bevor man Japans möglichen Atomausstieg
Ab dem 21.09.2012 können auch die Japaner die Raumenergie nutzen:
http://www.youtube.com/watch?v=zDGEzVweE3U
Kraftwerke und EVU (und deren Lobbyisten) sind dann völlig überflüssig!
Das ist nicht nötig, aber den weiteren Ausbau stoppen und alle paar Jahre einige Reaktoren abschalten. Bitte nicht so ein halbherziges gefummel wie in DE. Was aber noch wichtiger ist: Energie sparen!!!, dazu den "großen" zeigen das es auch anders geht und die Regional nicht einmal mehr gebraucht werden mit ihren Dino-Sauriern.
Schon unsere Vorfahren haben sich auf die harten Zeiten vorbereiten müssen um im Winter nicht zu verhungern.
Heute wo jeder Alles zu jeder Zeit haben kann, ist bei vielen von dieser vorrauschauenden Sehensweise nicht mehr hängen geblieben und argumentieren mit hohen Energiepreisen.
Was kostet wohl morgen die Engie wenn die endlichen Energien aufgebraucht sind. Zumindestens nicht viel mehr, wenn man sich gestern schon drauf vorbereitet hat.
Ich gehöre lieber heute zu den Dummen die ein paar cent mehr für Energie bezahlen, als zu den Klugen die das Morgen völlig unvorbereitet trifft.