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AKW-Katastrophe in Japan: Strahlenangst bremst Schiffsverkehr
In den Küstengewässern vor Fukushima steigt die radioaktive Verstrahlung, die Angst vor einem Super-Gau in Japan wächst. Inzwischen meiden Frachtschiffe den Hafen von Tokio. Für den Handelsverkehr könnte die AKW-Katastrophe enorme Einbußen bedeuten.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,753346,00.html
- #120 26.03.2011 20:59 von
Schon komisch wenn man für Atomkraft ist ...
... und nicht mals die geläufigsten ausdrücke der Branche kennt. Wo völlige Unkenntnis doch angeblich eher ein Markenzeichen der Gegner seien soll. Daher meine Aufgabe für Sie, damit sie nicht weiter die Befürworter blamieren:
1) Wikipedia aufrufen
2) Nach "Auslegungsstörfall" suchen
3) Artikel "Auslegungsstörfall" durchlesen
4) Ihre eigene Frage beantworten. - #121 26.03.2011 21:48 von
"Entschuldigen Sie bitte ...
... die Unannehmlichkeiten, die wir Ihnen bereitet haben."
Werden die Tepco-Manager wohl auch bald zu den japanischen Reederein sagen müssen.
Wenn jetzt schon Schlacht- und Handelsschiffe kontaminiert werden müssen, die sich in die Nähe von Fukushima begeben haben und ausländische Reedereien selbst Tokio nicht mehr anfahren können, drängt sich die Frage auf, wie es um den Großteil der japanischen Flotte bestellt ist.
Dürfen bald japanische Container-Schiffe oder andere Schiffe ausländische Häfen nicht mehr anfahren? Wie stark sind sie kontaminiert? Und was bedeutet das für die japanische Wirtschaft, die vom Im- ubd Export lebt? - #122 27.03.2011 08:55 von
- #123 27.03.2011 10:03 von mac4ever
Die sichersten AKW der Welt
Eine wievielfach erhöhte Strahlung bringt eigentlich die Menschheit zur Vernunft? Keine Ahnung, die zehnmillionenfach erhöhte Strahlung im ausgelaufenen Kühlwasser in Reaktor 2 (haben Sie besonders resistentes Knochenmark?) hat es jedenfalls bei Ihnen wohl noch nicht bewirkt.
Zum Bild: Wenn anderswo auf der Welt noch mehr Reaktoren stehen, müssen wir das natürlich in D auch tun, denn:
UNSERE SIND DIE SICHERSTEN DER WELT!
(© Tesco Japan)
BTW: Arte hat neulich dokumentiert, wie Kontrolleure in AKWs unter Druck gesetzt wurden, marode Ventile aus Kostengründen "freizuschreiben"... - #124 27.03.2011 10:06 von gorge11
Keine Raffgier
Das ist keine Raffgier.
Es ist ein Kalkül mit enormem volkswirtschaftlichen finanzeillem Risiko.
Staat un Tepco stecken unter einer Decke.
Erstmal stehen noch verbleibende 10 Mrd€ Aktienwert von
Tepco zur Disposition.
Die Anschubfinanzierugen des Staates für
die atomtechnischen Anlagen sind refinanziert,
oder sie sind nicht refinanziert, die endlagerungs
kosten sind es bestimmt noch nicht.
das kommt nicht aus dem Umsatz, sondern aus dem
Gewinn des Stromverkaufs, aus dem sich auch
die AKW-Neubauten finanzieren.
Und der Gewinn ist rückzuck weggeschmolzen,
wenn man die sicherheit konsequent kultiviert.
Man hat den Bogen überspannt, nun bricht der gesamte Umsatz weg, Schadensregulierung kommt dazu, selbst wenn
man noch Geld zum AKW-Neubau hat, es dauert rund 10 Jahre
bis sie fertig sind, bis dahin muss mit Gas und Kohle
gearbeitet werden. Allein diese Kosten könnten noch
mal einige zig Prozent der AKW-Neubaukosten ausmachen,
je nacj dem, wie raffgierig die Kohle/Gasliefernaten sind,
und die Notlage Japans ausnutzen. - #125 27.03.2011 10:50 von
Und was ist von alledem der Hintergrund?
Natürlich Raffgier von Tepco & Konsorten, die Wirtschaftslobby brät dem eher devoten japanischen Arbeitnehmer den vollen Hammer über.
Der Tsunami war vorhersehbar, weil diese Gegend - gerade an der Ostküste - extrem gefährdet ist + dann stellt man quasi an den Strand, also in bester Lage für einen potentiellen Tsunami AKWs hin, die offenbar nicht sicher sind und auch nicht entsprechend gewartet wurden.
Das reicht. - #126 27.03.2011 10:59 von
- #127 27.03.2011 12:34 von
- #128 27.03.2011 12:36 von
- #129 27.03.2011 12:38 von
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