Etwa 200 Arbeiter kämpfen im Atomkraftwerk Fukushima, um den Super-GAU zu verhindern. Der Betreiber Tepco sucht Freiwillige für die Arbeit in der Gefahrenzone - 20 Techniker und Ingenieure haben sich bereits gemeldet. Was motiviert diese Männer?
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,751488,00.html
lieber möchte ich nicht darüber nachdenken,
was bei uns in einer solchen Lage
an leeren Tankstellen passieren würde ...
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fo...-65837-10.html
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Der Spiegel schreibt nicht alles von Grund auf neu, andere Zeitschriften auch nicht. Es gibt Presseagenturen, die Zeitschriften mit Nachrichten versorgen, und der Spiegel bezahlt, wie auch andere Zeitschriften, für das Recht, die Inhalte zu veröffentlichen. Die Agenturen wiederum versorgen jeweils nicht nur eine Zeitschrift, sonderen mehrere, deren Inhalte sich darum überschneiden können.
Das ist weder Zufall noch falsch.
Mit großer Trauer erinnere ich an die Feuerwehrmänner vom 11.9.2001. Ich verfolgte damals die Geschehnisse am Fernseher telefonierte mit einem Freund und sah die Staubwolke der stürzenden Türme. Neben den vielen Toten sorgten uns die Überlebenden. Wieviele würden an einer Asbestose sterben? Heute sind viele erkrankt und werden teilweise schäbig allein gelassen. Auch bemaßen sich die Entschädigungen am Einkommen der Opfer. Hier war außer den Terroristen niemand Schuld. Leider endet der Dank sehr schnell.
Ich hoffe in Fukushima wird kein überflüssiges Opfer gebracht. Keiner der Männer wird sich über den bevorstehenden qualvollen Tod bewußt sein. Auch werden sie die posthumen Ehrungen nicht erleben. Im schlimmsten Fall werden sie zum Beweis geopfert, dass Tepco alles versucht hat. Mir tun die Hinterbliebenen unendlich leid. Keine Ehre kann den Ehemann, Vater oder Großvater ersetzen.
Diese 50 oder 200 Fukushima Männer sind Helden der Menschheit und Rollenmodelle für die Zukunft.Sobald dieses Drama vorbei ist, egal wie, sollten sie von der Menschheit geehrt werden. Man sollte auch websites aufmachen, mit einer Möglichkeit Geld zu spenden, da diese Männer und ihre Familien es verdienen unterstützt zu werden, was auch immer passsiert. Ich persönlich bin stolz, daß es solche Männer gibt, denn sie representieren das Beste was die Menschheit anzubieten hat an Selbstlosigkeit und Vorbildlichkeit. Es zeigt auch, daß es auch in unserer schnellen, sensationslüsternen, oberflächlichen und konsumistischen Welt noch Menschen gibt, die echte Werte und Engagement kennen und leben können. Ich hoffe, daß alles gemacht wird, daß man sich an diese Männer für immer erinnern wird, durch Filme, Bücher, Denkmäler und andere Ehren, die es gibt.
Unser globales Dorf, das am Klimawechsel, Überbevölkerung, Armut und zerstörerischen Wirtschaftsystemen leidet, braucht solche Menschen als Vorbild.
Sie betreiben HeldenVerehrung und ich bin der Phantast?
AAAAAAAhhhh ja!
Ist ja nur drei Minuten:
http://www.wdr.de/mediathek/html/reg...e&#flashPlayer
Soviel zur Freiwilligkeit Ihrer "Helden"
Für die Verantwortlichen sollte es allerdings "no place to hide" geben.
Gibt's da ein Problem mit der Quelle, dem ARD Journalisten, und dem zitierten Beitrag ? Wenn ja, wie begründet ?Zitat von drgb
Im Rahmen der Aktuellen Stunde im WDR Fernsehen (gegen 19:15 Uhr) wurde in einem Bericht eines deutschen Journalisten vermittelt, daß es seit Jahren gängige Praxis in Fukushima sei, bei Bedarf Obdachlose, Ausländer/Fremdarbeiter anzuheuern und sodann bei nachgewiesener Verstrahlung zu feuer
Ansonsten: sehr unqualifizierte Anmerkung, Crom.
Denn niemand gab vor, Obdachlose auf Positionen von Technikern und Kernphysikern einzusetzen.
Der Beitrag zielte ab auf eine - sehr diplomatisch formuliert - etwas weniger herosierende Beschreibung gegebener Zustände.
nochmals:
http://www.wdr.de/mediathek/html/reg...e&#flashPlayer
Mal abwarten was von der Mär des heroischen Voluntariats bei genauerer Betrachtung überbleiben wird ...
Witzig oder auch eigentlich nicht:
In dem Spiegel-Artikel ist nun von tapferen Männern die Rede, die nun diesen mit Sicherheit totbringenden Job ausführen (müssen). Als ob es nie anders gewesen wäre und nicht anders werden wird. Fast selbstverständlich.
Jetzt würde ich gerne mal Frau Roth (Grüne) zur Frauenquote heranziehen und gerne mal fragen, wie sie nun in diesem Zusammenhang darüber denken würde. 20 Prozent wären doch wohl "angemessen" ... oder was?
Insbesondere auch dann, wenn es um Arbeiten im Steinbruch, im Kohlebergbau und in anderen "Männerdomänen" gehen würde.
Da will man dann wohl von Quote plötzlich nichts mehr hören.
Widerlich ist sowas.
ps: zynismus off.