Etwa 200 Arbeiter kämpfen im Atomkraftwerk Fukushima, um den Super-GAU zu verhindern. Der Betreiber Tepco sucht Freiwillige für die Arbeit in der Gefahrenzone - 20 Techniker und Ingenieure haben sich bereits gemeldet. Was motiviert diese Männer?
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,751488,00.html
Ja, bewundernswerte Menschen, diese freiwilligen Helfer; aber müsste man nicht Tepco-Manager, die abgebrannte Brennelemente offen und damit latent gefählich lagern, und Politiker, die in Erdbebengebieten Atomkraftwerke bauen lassen, mit vorgehaltener 7,65er zum Löschen zwingen ? Fände ich gerechter ...
Ist nicht wahr. Zu allen Zeiten sind Menschen in allen Kulturen auf "Selbstmordmissionen" gegangen, wohl wissend, dass sie persönlich da wohl nicht lebend rauskommen werden. Feuerwehrmänner, Soldaten. Sie riskieren ihr Leben für andere und für eine größere Idee.
"The third principle of sentient life is the capacity for self-sacrifice, the conscious ability to override evolution and self-preservation for a cause, a friend, a loved one."
"I wish you could understand what it felt like to have this...a calling, a duty, to people, and the world."
..offensichtlich Menschen, welche ohne Eigennutz verantwortungsbewusst handeln und es gibt Ines Karschöldgen.
Mein Respekt und mein Mitgefühl für die Helfer!
...dem beschriebenen radio active man Opi, der das Arbeiten im Fukushima als "Mission zu Erhaltung der Nutzung der Kernenergie" sieht sei gesagt, dein Sterben ist sowas von sinnlos sowieso und überflüssig noch mehr, denn nichts wird sich ändern, es werden die, die Gewinne aus der Kernenergiebranche ziehen un ihre Boni, werden weiter raffen, die Politik wird willfährig folgen und die Menschen werden die Katastrophe über die Zeit genauso vergessen wie Tschrnbyl...
Egal wieviele, da jetzt elend verrecken, es wird sich nichtss ändern...
Die Fukushima 50 bräuchte es nicht, wenn der atomare Wahnsinn endlich ein Ende hätte...
ganz zu Schweigen von den Kids, die jetzt verstrahlt werden und unschuldig ein Leben verpfuscht bekommen...
Die wahren Helden sind die, die unverdrossen gegen atomaren Wahnsinn marschieren und demonstrieren, und sich dafür verspotten oder gar verprügeln lassen dürfen...
gez.
asmoRAGE
"Etwa 200 Menschen kämpfen im Atomkraftwerk Fukushima, um den Super-GAU zu verhindern. Der Betreiber Tepco sucht Freiwillige für die Arbeit in der Gefahrenzone -"
Wo sind dann die lieben Mitforisten (Mulharste zb) die immer alles verharmlosen. Jetzt ist die Gelegentheit. Nichts wie ran! Alles voellig harmlos! Alle die was anderes behaupten haben sowieso keine Ahnung. Also, jetzt keine Zeit mehr verschwenden und hier im Forum rumsuelzen sondern ab nach Fukushima, es werden noch Freiwillige gesucht.
Meine Hochachtung denen, die versuchen, noch etwas zu retten. Ich kann keine Analogie zu Kanmikazefliegern sehen, da die Motive wahrscheinlich anders waren - damals national, heute global. In der Auswirkung ist es jedenfalls so.
Ich wünsche mir, dass niemand vor eine solche Entscheidung gestellt werden muss. Die Verantwortung dafür tragen andere. Die sehe ich allerdings nicht in vorderster Front.
von
bettergoodnews
Das sind die gleichen "Helden" wir in Tschernobyl: Menschen, die auf Druck oder Existenznot gezwungen werden sich für die Profiteure der AKWs opfern müssen. Die werden übrigens in Japan schon seit Jahren in dieser Branche eingesetzt und werden dort Einwegarbeiter genannt: Obdachlose und HiWis die die Drecksarbeit machen müssen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Liquidator
Lassen Sie also Bitte Ihre Romantisierungen.
Hochachtung vor diesen Menschen. Und hoffentlich viel Erfolg.
Lieber DJ, Sie können hier doch nicht einfach den zG machen und ohne Quellenangabe zitieren. ;o]
Das erste kannte ich von Delenn aus B5, nach dem zweiten musste ich erst googeln. Scheint von Clark aus Smallville zu sein.