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Aktionismus der Drogenbeauftragten: Wir tun was gegen Onlinesucht! Wogegen?

CorbisVages Krankheitsbild, markige Sprüche: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung will einer halben Million angeblich Onlinesüchtiger helfen. Was Internetsucht eigentlich ist, ob nicht eher andere Grunderkrankung das Problem sind - alles ungeklärt. Die Regierung tut trotzdem schon mal was.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...815463,00.html
  1. #1

    Diagnose:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vages Krankheitsbild, markige Sprüche: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung will einer halben Million angeblich Onlinesüchtiger helfen. Was Internetsucht eigentlich ist, ob nicht eher andere Grunderkrankung das Problem sind - alles ungeklärt. Die Regierung tut trotzdem schon mal was.

    Aktionismus der Drogenbeauftragten: Wir tun was gegen Onlinesucht! Wogegen? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    die Tante hat nen Schuss.........
  2. #2

    Die Drogenbeauftragte der BRD

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vages Krankheitsbild, markige Sprüche: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung will einer halben Million angeblich Onlinesüchtiger helfen. Was Internetsucht eigentlich ist, ob nicht eher andere Grunderkrankung das Problem sind - alles ungeklärt. Die Regierung tut trotzdem schon mal was.

    Aktionismus der Drogenbeauftragten: Wir tun was gegen Onlinesucht! Wogegen? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    wurde mal gefragt, was sie denn so konkret mache. Darauf kam die ehrliche Antwort:" Mich wichtig."
  3. #3

    Regelungswut

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vages Krankheitsbild, markige Sprüche: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung will einer halben Million angeblich Onlinesüchtiger helfen. Was Internetsucht eigentlich ist, ob nicht eher andere Grunderkrankung das Problem sind - alles ungeklärt. Die Regierung tut trotzdem schon mal was.

    Aktionismus der Drogenbeauftragten: Wir tun was gegen Onlinesucht! Wogegen? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Wichtig wäre, dass alle - vermutlich weit über 100 - Drogenbeauftragten mal eine Therapie gegen Regelungswut bezuschussen.
    Vorschlag: Von allen Abgeordnetendiäten 90% einbehalten und jeweils 5% mehr auszahlen für jene NICHT verabschiedete Regelung.
    Oder gleich alle Abgeordneten, die Regierung und alle ihre Beauftragten und "Weisen" unter Rgelungswut-Drogenverdacht stationär behandeln.
  4. #4

    Zitat von ash26e Beitrag anzeigen
    wurde mal gefragt, was sie denn so konkret mache. Darauf kam die ehrliche Antwort:" Mich wichtig."
    war das etwa frau bätzing?
  5. #5

    Natürlich muss eine Diagnose am Anfang stehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vages Krankheitsbild, markige Sprüche: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung will einer halben Million angeblich Onlinesüchtiger helfen. Was Internetsucht eigentlich ist, ob nicht eher andere Grunderkrankung das Problem sind - alles ungeklärt. Die Regierung tut trotzdem schon mal was.

    Aktionismus der Drogenbeauftragten: Wir tun was gegen Onlinesucht! Wogegen? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Dass es so etwas wie Spielsucht gibt, ist klar. Dass es von einem bestimmten Punkt an gesundheitsschädlich ist, dauernd am Bildschirm zu hängen auch. Die Drogenbeauftragte hat völlig recht, dass sie der Sache nachgehen will.
  6. #6

    merkwürdiger Artikel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vages Krankheitsbild, markige Sprüche: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung will einer halben Million angeblich Onlinesüchtiger helfen. Was Internetsucht eigentlich ist, ob nicht eher andere Grunderkrankung das Problem sind - alles ungeklärt. Die Regierung tut trotzdem schon mal was.

    Aktionismus der Drogenbeauftragten: Wir tun was gegen Onlinesucht! Wogegen? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Also bei diesem Artikel frage ich mich, warum der Autor hier Lobbyarbeit für 888, EA, PartyPoker, bwin & Co. betreibt. Wird er von denen bezahlt? Oder hat er sich nur mit Aktien von ihnen eingedeckt?

    Wer einmal mit Betroffenen konfrontiert wurde, kann jedenfalls nur sagen:
    Die Folgen sähen so aus: Die Betroffenen "gehen nicht mehr zur Arbeit oder zur Schule, vernachlässigen soziale Kontakte und sich selbst"
    Besser kann man es nicht beschreiben!

    Und wo Herr Lischkla (aber nicht nur ihm - genau das würde ich auch von der Drogenbeauftragten erwarten) das doch wörtlich zitiert, warum ist ihm bei all seinen relativierenden Vergleichen, nicht der Vergleich eingefallen, dem diese Beschreibung am nächsten kommt: Soziale Phobie.

    Vielleicht ist diese Art Online-Nutzung ja sogar eine Art Kompensation --- Dass an der Stelle die Drogenbeauftragte nicht mitmacht ist klar, denn die vielen Hinweise, dass Sucht nur Kompensation ist, und Drogensucht eine Art unspezifische Selbstmedikation gegen Angststörungen und Depressionen, dass will die Politik einfach nicht wahrhaben, denn dann müßte die Drogenpolitik ja gänzlich anders aussehen. --- Hier vor allem Kompensation gegenüber sozialer Phobie, denn so kann man relativ leicht jede Menge Sozialkontakte pflegen, ohne sich der Belastung der Begegnung auszusetzen.
  7. #7

    Die Herren und Damen

    Zitat von inci2 Beitrag anzeigen
    war das etwa frau bätzing?
    sind doch austauschbar
  8. #8

    Was leidet worunter?

    (1) Internetsucht ist, wenn man freiwillig (nicht beruflich(2)) zu viel Zeit(3) im Internet verbringt.

    (2) "Beruflich" beinhaltet auch Arbeiten ohne Einkommen, Arbeit an Webseiten, Arbeit an Open Source Software, Arbeit an multimedialen Inhalten, Arbeit für Vereine, ... usw., was auch immer.

    (3) "zu viel Zeit" bedeutet, dass andere Dinge(4) darunter leiden, weil man dem Internet den Vorzug gibt.

    (4) Das kann das Sozialverhalten sein, die Fitness/Gesundheit, Beziehungen, schulische/berufliche Leistungen. Wichtig: Soziale Vernetzungen IM Internet oder auch "Freunde" im Internet, reine Onlinebekanntschaften, werden völlig überbewertet. Sie sind nicht vergleichbar mit der Interaktion von Menschen in der realen Welt, auch wenn das noch so vehement behauptet wird.

    Wie der Artikel schon ganz richtig anreißt prägen Süchte unser Leben. Internet, Spielen, Rauchen, Trinken, Medikamente, Drogen, Essen, Naschen, Arbeit, Sport, Party, Auto, welche Sucht darf es denn bei Ihnen sein, von der Sie nicht lassen können und unter der schon einmal andere Dinge gelitten haben?
  9. #9

    Der Astrologiesucht,...

    begegnet man am besten dierekt neben dem Horoskop in der täglichen Presse.
    Erinnert mich ein wenig an die Überschrift des Blogs zur Online-Partnervermittlung. Wie kann es sein, das in allen Online Ausgaben der Printmedien die man zu den Massenmedien zählen kann, diese Softcore-Zuhälterei auftaucht ? Buiseness as Usual ?

    Oder anders, aus tiefem empathischen Versuch heraus, die Sicht des Psychologen nachzuvollziehen " Warum fallen die auf unsere diplomierten Methoden herein. Das muß sich doch von uns ergründen lassen" oder Hamlet.








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