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Aktion gegen Rechtsextremismus: Tausende Hamburger protestieren gegen Neonazi-Aufmars

DPAIn Hamburg demonstrierten am Samstag Tausende gegen einen behördlich genehmigten Neonazi-Aufmarsch. Die Proteste verliefen am Vormittag zunächst friedlich. Doch dann brannten die ersten Straßenbarrikaden.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836587,00.html
  1. #10

    Zitat von marbot55 Beitrag anzeigen
    Die Wurzel manchen Übels sind doch, unter uns gesagt, die sogenannten "Gegendemonstrationen". Die gehören, wenn zeitgleich und in unmittelbarer Nähe inszeniert, verboten, kategorisch. Wer "ein Zeichen setzen" will, mag das gerne einen Tag später tun. Oder am gleichen Tag in zehn Kilometer Entfernung von denjenigen, die zuerst da waren. Von wem auch immer veranstaltet.
    Was soll der Unfug? Demo mit 100 Teilnehmern, Gegen-Demo mit 500 Teilnehmern, und dann haben diese gewonnen? Kindisch!
    Unter uns gesagt, die Wurzel allen Übels ist das Nazi-Pack.
  2. #11

    Die Proteste verliefen am Vormittag zunächst friedlich. Doch dann brannten die ersten Straßenbarrikaden.
    Zitat von derandersdenkende Beitrag anzeigen
    Vielleicht wurde bekannt, daß wie in Dresden die Gegendemonstranten durch den Verfassungsschutz oder die politische Polizei beobachtet werden.
    Ach so, deswegen wurde dann schonmal "vorsorglich" Brandstiftung betrieben? Genau solche Aktionen dürften einer der Gründe sein, daß sie überhaupt beobachtet werden müssen.

    Ein anderer Teilnehmer brachte es schon auf den Punkt: sogenannte "Gegendemonstrationen" sollten die Auflage haben, an einem anderen Tag oder einem ausreichend weit entfernten Ort abgehalten zu werden. Das wäre zwar auch keine Garantie dafür, daß es nicht wieder zu szenetypischen Ausschreitungen kommt, aber zumindest ein Ansatz.
  3. #12

    Zitat von neu_ab Beitrag anzeigen
    Ach so, deswegen wurde dann schonmal "vorsorglich" Brandstiftung betrieben? Genau solche Aktionen dürften einer der Gründe sein, daß sie überhaupt beobachtet werden müssen.

    Ein anderer Teilnehmer brachte es schon auf den Punkt: sogenannte "Gegendemonstrationen" sollten die Auflage haben, an einem anderen Tag oder einem ausreichend weit entfernten Ort abgehalten zu werden. Das wäre zwar auch keine Garantie dafür, daß es nicht wieder zu szenetypischen Ausschreitungen kommt, aber zumindest ein Ansatz.
    Genau. Lasst die Nazis ungestört aufmarschieren. Das hatten und kennen wir ja schon.
  4. #13

    Sie meinen,

    Zitat von neu_ab Beitrag anzeigen
    Ach so, deswegen wurde dann schonmal "vorsorglich" Brandstiftung betrieben? Genau solche Aktionen dürften einer der Gründe sein, daß sie überhaupt beobachtet werden müssen.

    Ein anderer Teilnehmer brachte es schon auf den Punkt: sogenannte "Gegendemonstrationen" sollten die Auflage haben, an einem anderen Tag oder einem ausreichend weit entfernten Ort abgehalten zu werden. Das wäre zwar auch keine Garantie dafür, daß es nicht wieder zu szenetypischen Ausschreitungen kommt, aber zumindest ein Ansatz.
    die Gegendemos ließen sich an einem anderen Tag noch besser überwachen und die Gegendemonstranten derart drangsalieren, daß sie auf günstige Gegendemonstrationen gänzlich verzichten.
    Haben Sie noch weitere Vorschläge zur Förderung der Neonazis ?
    Ich meine die Zensur ist ja ohnehin schon fast flächendeckend vorhanden.
  5. #14

    Genau das ist Demokratie

    Wir haben ne wirklich tolle Demokratie,die Nazis dürfen ungestört auflaufen und werden noch von der Polizei geschützt, bei Blockupy Frankfurt bist vor 3 Wochen nicht mal in die Stadt gekommen und schon 100 km vor Frankfurt aus dem Bus gezogen worden mit Zutritssverbot in die Innenstadt von Frankfurt für ein Wochenende, Polizeistaat Deutschland..wacht endlich auf, power to the people
  6. #15

    Zitat von marbot55 Beitrag anzeigen
    Die Wurzel manchen Übels sind doch, unter uns gesagt, die sogenannten "Gegendemonstrationen". Die gehören, wenn zeitgleich und in unmittelbarer Nähe inszeniert, verboten, kategorisch. Wer "ein Zeichen setzen" will, mag das gerne einen Tag später tun. Oder am gleichen Tag in zehn Kilometer Entfernung von denjenigen, die zuerst da waren.
    ...das könnte DENEN gerade so passen! Protest gegen menschenverachtendes Gedankengut nur noch außerhalb der Hör- und Sichtweite der Nazis. Unterm Strich würde das auf eine Abschaffung der Versammlungsfreiheit hinauslaufen - und auf eine totale Kapitulation vor den Nazis. Nein Danke!
  7. #16

    Zitat von derandersdenkende Beitrag anzeigen
    die Gegendemos ließen sich an einem anderen Tag noch besser überwachen und die Gegendemonstranten derart drangsalieren, daß sie auf günstige Gegendemonstrationen gänzlich verzichten.
    Pardon, aber wenn die Demonstranten auf Gewalt verzichten, wo ist das dann ein Problem? "Überwachung" ist doch nur dann ein Problem, wenn Vermummte Straftaten begehen. Niemand muß hier auf friedliche Gegendemonstionen verzichten. Leider müssen gerade in Hamburg die albernsten Vorwände dafür hinhalten, daß am Ende doch wieder Randale angesagt ist.

    Haben Sie noch weitere Vorschläge zur Förderung der Neonazis?
    Meine Äusserungen zielten auf den Erhalt demokratischer Kultur. Die sieht so aus, daß es ein Demonstrationsrecht gibt, & wenn eine Demo nicht rechtswidrig ist, wird sie gemeinhin auch genehmigt.

    Ich meine die Zensur ist ja ohnehin schon fast flächendeckend vorhanden.
    Welche Zensur jetzt eigentlich?
  8. #17

    Zitat von neu_ab Beitrag anzeigen
    Ein anderer Teilnehmer brachte es schon auf den Punkt: sogenannte "Gegendemonstrationen" sollten die Auflage haben, an einem anderen Tag oder einem ausreichend weit entfernten Ort abgehalten zu werden. Das wäre zwar auch keine Garantie dafür, daß es nicht wieder zu szenetypischen Ausschreitungen kommt, aber zumindest ein Ansatz.
    Das wäre durchaus ein "Ansatz" - nämlich zu einer massiven Steigerung (!) von Militanz & Gewalttätigkeit! Wenn Sie hier ernsthaft vorschlagen, dass für einen großen Teil der Demonstranten ihr verfassungsmäßig garantiertes Grundrecht (!) auf Versammlungsfreiheit temporär außer Kraft gesetzt werden soll, nur weil Nazis in der Stadt sind - dann wäre selbst nach dem Grundgesetz (siehe Widerstandsrecht) eine gewalttätige Gegenwehr dagegen legitim. Oder glauben Sie, eine solche Beschneidung der eigenen Rechte würde jemand einfach so ohne Gegenwehr hinnehmen?

    Die Zeiten, in denen es NUR Nazis erlaubt war, Aufmärsche zu veranstalten, und Protest dagegen verboten war, sind zum Glück schon seit 1945 vorbei!
  9. #18

    business as usual

    Ein paar braune Wirrköpfe demonstrieren und die sogenannte Antifa läßt keine Gelegenheit aus wieder Brandstiftungen und Gewalt zu verursachen. Alles unter dem Deckmäntelchen "Wir sind die Guten". Für wie naiv halten uns die Medien?
  10. #19

    Zitat von josifi Beitrag anzeigen
    Genau. Lasst die Nazis ungestört aufmarschieren. Das hatten und kennen wir ja schon.

    Wenn 100 bis 200 Nazis irgendwo demonstrieren ohne das linke Gegendemonstranten gleich randalieren, dann bekommt die Nazidemo genau NULL Aufmerksamkeit und verfehlt damit ihr Ziel.

    Darüber sollten die Gegendemonstranten mal nachdenken. Was wollen die? Sich selbst glorifizieren oder den Nazis schaden? Mir drängt sich dr Verdacht auf, dass es etlichen um Ersteres geht.


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